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Flüchtlinge
Vertrieben aus ihrer Heimat

Flüchtlingshilfe

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Eine traurige Rekordzahl: Knapp 80 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Kriege, Verfolgung, Hunger und Naturkatastrophen zwingen sie, ihre Heimat zu verlassen. Häufig müssen Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen in Flüchtlingscamps leben.

Help engagiert sich für Menschen auf der Flucht weltweit, aktuell beispielsweise durch Nothilfe für Flüchtlinge in Griechenland. Darüber hinaus bekämpfen wir Fluchtursachen und schaffen Perspektiven. Spenden Sie jetzt für unsere weltweiten Flüchtlingsprojekte!

Wie ist die Situation?

Es gibt so viele Flüchtlinge wie nie zuvor

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2020 gibt es einen traurigen Rekord: Im vergangenen Jahr waren 79,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Somit hat sich die Anzahl der Flüchtlinge in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Über die Hälfte von ihnen (46 Millionen) sind innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht. In dem Fall spricht man von "Binnenflüchtlingen" oder "Binnenvertriebenen".

Erschreckend ist, dass ein Großteil der Flüchtlinge aus nur fünf Ländern stammt: Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar machen laut den Vereinten Nationen 68 Prozent der Flüchtlinge weltweit aus. In Syrien herrscht seit Jahren ein grausamer Bürgerkrieg. Rund 13 Millionen Syrer wurden aus ihrer Heimat vertrieben – 6,7 Millionen von ihnen mussten das Land verlassen. Am dringendsten benötigen die syrischen Flüchtlinge Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung.

Experten gehen davon aus, dass die Flüchtlingszahlen auch in Zukunft steigen werden. Vor allem die Klimakrise zwingt immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen, da die Anzahl an Dürren, Überschwemmungen und Tropenstürmen stetig zunimmt. Bis 2050 werden deshalb 140 Millionen Klimaflüchtlinge erwartet.

Aktuell bedroht außerdem die Corona-Pandemie die Existenzen vieler Menschen: Ausgangssperren führen dazu, dass viele ohnehin arme Menschen nun noch ärmer sind. Durch wegfallende Arbeitsplätze und wachsenden Hunger könnten weitere Konflikte, und somit weitere Fluchtbewegungen, entstehen.

Was macht Help zum Thema Flüchtlinge?

Weltweit im Einsatz für Flüchtlinge

Help engagiert sich in vielen Ländern für Flüchtlinge. Dabei helfen wir den Menschen nicht nur direkt, sondern bekämpfen vor allem auch die Fluchtursachen. In akuten Situationen leisten wir Nothilfe und versorgen die Flüchtlinge mit Nahrung, Wasser und Medikamenten.

Help unterstützt weltweit Menschen auf der Flucht. Aktuell verteilen wir beispielsweise Hilfsgüter an Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos, unterstützen Familien in syrischen Flüchtlingslagern mit Hygienepaketen und leisten Nothilfe für Flüchtlinge in Burkina Faso. Dort sind derzeit über eine Million Menschen auf der Flucht. 


Griechenland: Nothilfe für Flüchtlinge auf Lesbos

Auf der griechischen Insel Lesbos leben seit Jahren zahllose Flüchtlingsfamilien unter schrecklichen Bedingungen. Nach der schweren Brandkatastrophe in Moria ist die Situation noch dramatischer: Über 12.000 Menschen hatten zeitweise kein Dach über dem Kopf, Nahrungsmittel und Wasser sind knapp.  

“Ich bin 70 Jahre alt, ich bin chronisch krank und ich schlafe auf der Straße”, so ein syrischer Flüchtling.

Mittlerweile konnten rund 5.000 Flüchtlinge in Notunterkünften untergebracht werden, doch die Lage ist noch immer kritisch. Vor allem die weitere Ausbreitung des Coronavirus hätte fatale Folgen. Um schnell und effektiv zu helfen, stärken wir die Nothilfe unserer langjährigen Partner "Greek Council for Refugees". Die griechische Organisation ist auf Lebsos aktiv und verteilt Schlafsäcke, Hygienepakete und andere Hilfsgüter an die notleidenden Menschen.  

Fluchtursachen bekämpfen

Irak: Perspektiven schaffen durch Wiederaufbau

Seit Juli 2017 kehren Millionen Menschen im Irak in ihre Heimat zurück. Der sogenannte Islamische Staat (IS) gilt als besiegt, doch große Teile des Landes liegen jetzt in Schutt und Asche. Wie soll man sich dort eine Zukunft aufbauen, wenn es an allem fehlt?

Help setzt sich deshalb für den Wiederaufbau der Infrastruktur in der Projektregion Ninawa ein. Seit 2017 kümmern wir uns gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen um die Instandsetzung der Trinkwasserversorgung: Wir bohren Brunnen, installieren Pumpanlagen, renovieren Wasseraufbereitungsanlagen und verlegen Wasserleitungen.


Serbien: Existenzgründungen fördern

Wir unterstützen Einheimische und Flüchtlinge in den Balkanländern bei der Gründung von Kleinunternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Dienstleistung und Handwerk.

In den letzten Jahren haben wir über 6.000 Kleinunternehmer:innen bei der Gründung von Existenzen geholfen. Darüber hinaus haben wir5.600 Wohnmöglichkeiten geschaffen, um Flüchtlinge und sozial Bedürftige zu integrieren.

Mit der Gründung von 25 Wirtschaftskooperationen haben wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft in der Region geleistet. Außerdem haben wir 250 Werkzeug-Sets geliefert, damit die Flüchtlinge eigene Häuser bauen bzw. reparieren können.


Kosovo: Start für ein selbstbestimmtes Leben

Im Kosovo engagiert sich Help für die nachhaltige Bekämpfung von Armut und damit von Fluchtursachen. Das Land, das erst im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärte, leidet unter der schwachen Wirtschaft und einer extrem hohen Arbeitslosigkeit, besonders unter jungen Menschen. Der Wunsch, die Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben zu verlassen, ist weit verbreitet.

Wir unterstützen im Kosovo Kleinunternehmer:innen aus verschiedenen Sektoren bei der Existenzgründung und leisten so Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben. Durch Schulungen und die Bereitstellung von Startkapital helfen wir den Menschen dabei, ihr eigenes Unternehmen aufzubauen und sich langfristig selbst zu versorgen.

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Autor: Robin Walter