Menschen in Armut helfen

Armut überwinden

Flüchtlingslager in Mali

Armut weltweit bekämpfen

Weltweit leben über 700 Millionen Menschen in extremer Armut. Das bedeutet: Fast ein Zehntel der Weltbevölkerung können sich nicht genug zu essen, ein sicheres Zuhause oder den Schulbesuch ihrer Kinder leisten.

In einer Vielzahl von Projekten unterstützt Help Menschen dabei, Armut zu überwinden und ihre Lebensbedingungen langfristig zu verbessern. Helfen Sie uns dabei – mit Ihrer Spende gegen Armut:

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Armut: Ein globales Problem

700 Millionen Menschen leben in Armut

Armut beschreibt den Mangel an finanziellen Mitteln, die Menschen für die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse nach Nahrung, Wohnraum, Gesundheitsversorgung und Bildung benötigen. Dies führt zu einem eingeschränkten Lebensstandard und Chancenungleichheiten, aus denen sich Menschen meist nicht allein befreien können.

Laut der Weltbank gelten Menschen als extrem arm, wenn sie täglich weniger als 2,15 US-Dollar zur Verfügung haben. Diese sogenannte Armutsgrenze wird als finanzielles Minimum angesehen, das ein Mensch zum Überleben braucht.

Aktuell sind weltweit über 700 Millionen Menschen von extremer Armut betroffen. Das ist ein herber Rückschlag, bis zum Jahr 2019 konnte die Armutsquote jährlich gesenkt werden.

1990 lebten 2 Milliarden Menschen (und somit mehr als zwei Drittel der damaligen Weltbevölkerung) in extremer Armut. 2019 lag die Zahl bei 648 Millionen (weniger als ein Zehntel der Weltbevölkerung). Nach drei Jahrzehnten konsistentem Rückgang der weltweiten Armutsquote stieg sie im Jahr 2020 zum ersten Mal an. Grund dafür waren die Folgen der Corona-Pandemie, da zahllose Menschen ihre Arbeit und somit ihre Einkommensquelle verloren.

Ursachen und Folgen von Armut

Die Gründe, warum Menschen von Armut betroffen sind, sind vielfältig und komplex. Armut ist keine Eigenschaft, sondern ein Zustand, der sehr plötzlich auftreten kann. Oftmals sind einschneidende Ereignisse wie Krankheits- oder Todesfälle in der Familie, aber auch Krisen wie Katastrophen, Kriege oder Wirtschaftseinbrüche der Grund, wieso Menschen in Armut stürzen.

Ist ein Mensch über einen längeren Zeitraum von Armut betroffen, entsteht oft ein Kreislauf der Armut:

Wem das Geld für ausreichend Lebensmittel fehlt, ist schnell von Mangel- oder Unterernährung betroffen. Dadurch wird der Körper geschwächt und ist anfälliger für Krankheiten. Menschen, die aufgrund von Hunger und Krankheit zu geschwächt sind, um zu arbeiten, sind nicht in der Lage, Geld zu verdienen – und schaffen es nicht, die Armut zu überwinden.

Oftmals wird Armut auch von Generation zu Generation weitergegeben. Bildung gilt zwar als Ausweg aus der Armut, doch viele Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Nicht selten gehen Kinder armer Eltern arbeiten, um ihre Familie finanziell zu unterstützen, oder helfen im Haushalt und passen auf die Geschwister auf, statt zur Schule zu gehen. Frauen und Mädchen sind zudem besonders durch Armut gefährdet, da sie in vielen Ländern von Chancenungleichheit betroffen sind.

Frauenkooperative in Burkina Faso

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In Mali unterstützt Help Frauenkooperativen – sowohl finanziell, als auch mit Business-Schulungen. Von ihren Einnahmen legen die Frauen monatlich einen Anteil auf ein Gemeinschaftskonto beiseite. Von dem Ersparten können sie sich Arbeitsgeräte zur Steigerung der Produktion kaufen.

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Nach Schulschluss müssen viele Kinder auf dem Land zunächst im Haushalt helfen und haben erst abends Zeit für ihre Hausaufgaben. Dann ist es jedoch bereits dunkel – und Strom im Kongo ein Luxusgut. Help hat Solarlampen verteilt, damit Kinder eine Chance auf Bildung haben.

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Wirtschaftsförderung in Südosteuropa

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Wie hilft Help, Armut zu überwinden?

Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe

Im Kampf gegen Armut setzen wir auf unser Leitprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: Wir unterstützen Menschen dabei, sich selbst aus der Armut zu befreien.

Unser Fokus liegt dabei auf der Einkommensförderung für junge Erwachsenen, beispielsweise durch Ausbildungen, Schulungen und Unterstützung auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Auch für die Bildung von Kindern machen wir uns stark, indem wir Schulen bauen und sanieren, Lernmaterial zur Verfügung stellen und Sanitäranlagen an Schulen errichten.

Darüber hinaus engagiert sich Help insbesondere in Westafrika für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Ernährungssicherung und unterstützt die Bevölkerung somit dabei, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

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Armut in Afghanistan