Corona Spenden

Corona in Afrika

Es droht eine humanitäre Katastrophe

Wie ist die Corona-Lage in Afrika?

Armut, Hunger und Kriege – schon vor der Corona-Pandemie hatten viele Länder Afrikas mit schweren Krisen zu kämpfen. Das Coronavirus droht den Kontinent daher besonders hart zu treffen.

In Staaten wie dem Südsudan gibt es kein Homeoffice, keine medizinische Grundversorgung – auf 12 Millionen Menschen kommen hier nur 120 registrierte Ärzte. In vielen Dörfern ist die nächste Wasserquelle weit entfernt, ein einfaches Stück Seife purer Luxus. Während wir in Deutschland schon wieder Lockerungen genießen, steht Afrika vor einer humanitären Katastrophe. Ohne unsere Hilfe wird das Coronavirus hier zahllose Todesopfer fordern.

Viele fürchten den Hunger mehr als das Virus

In vielen afrikanischen Ländern sorgen Vorerkrankungen wie Malaria, HIV oder Ebola dafür, dass viele Corona-Infektionen schwer verlaufen. Deshalb kann eine Erkrankung hier auch für viele Kinder gefährlich werden. Hinzu kommt, dass in weiten Teilen Afrikas ein weiterer Feind lauert: Hunger. Allein in der Sahel-Zone gibt es schon heute 5 Millionen Hungernde.

Entwicklungsminister Müller warnt vor einer "Hunger-Pandemie" in Afrika. Viele Menschen sterben nicht am Coronavirus, sondern am Hunger, den das Virus auslöst. Ausgangssperren führen dazu, dass Felder nicht bestellt werden und Arbeitsplätze wegfallen. Als Folge dessen schießen die Lebensmittelpreise rasant in die Höhe. Viele leben schon jetzt am Existenzminimum und werden sich kein Essen mehr leisten können.

Bislang wurde Afrika vom Coronavirus einigermaßen verschont. Wir haben jetzt die Chance, die Menschen auf die Pandemie vorzubereiten und die Katastrophe abzuwenden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

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Corona in Burkina Faso

Corona im Land der Dauerkrise

Das kleine Land in der Sahelzone befindet sich seit 2016 in einer Sicherheitskrise. Immer wieder kommt es zu terroristischen Angriffen auf ganze Dörfer. Über eine Million Menschen wurden so aus ihrer Heimat vertrieben. Ihnen fehlt es am Nötigsten, sogar sauberes Wasser und Toiletten sind kaum verfügbar.

Hinzu kommt, dass die nötigen Social Distancing Maßnahmen hier kaum möglich sind.

Viele Menschen befinden sich entweder in Gruppen auf der Flucht oder leben in überfüllten Flüchtlingscamps, was die Ausbreitung des Coronavirus begünstigt. Anfang August gibt es in Burkina Faso über 1.100 bestätigte Corona-Fälle, die Dunkelziffer wird weitaus höher geschätzt.

Unsere Hilfe in Burkina Faso erreicht über 1,6 Millionen Menschen. Wir verteilen Schutzbekleidung und Hygiene-Utensilien an Krankenstationen und richten über 4.000 Handwaschstationen an öffentlichen Orten ein.

Neben der Ausbildung und Aufklärung von Gesundheitspersonal informieren wir außerdem die Öffentlichkeit, wie sie sich vor dem Coronavirus schützen können.

Spenden gegen Corona: Videobotschaft aus Burkina Faso


Corona im Südsudan

Bereits vor der Krise starke Versorgungsnot

Der Südsudan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Gesundheitsversorgung ist unterdurchschnittlich und die Gefahr, dass sich das Virus ausbreitet, immens.

Anfang August gibt es über 2.400 bestätigte COVID-19 Fälle im Südsudan. Jedoch fehlt es an Mitteln, die Menschen auf das Coronavirus zu testen, sodass auch hier die Dunkelziffer weitaus höher liegen dürfte.

Schon vor dem Ausbruch waren im Südsudan 7,5 Millionen Menschen auf Nothilfe angewiesen. Über die Hälfte der Bevölkerung kann sich nicht genug zu essen leisten. Das Land leidet unter jahrelangen Bürgerkriegen und Naturkatastrophen.

Seit Anfang des Jahres herrscht zudem die schlimmste Heuschreckenplage, die Ostafrika in den letzten 70 Jahren erlebt hat. Die Heuschreckenschwärme sind eine akute Bedrohung für alles, was auf Feldern angebaut wird und tragen damit weiter zu Hungerkrise des Landes bei.


Vorsorge gegen Corona im Südsudan

Help konnte in den vergangenen Jahren bereits über 172.000 Menschen im Südsudan helfen. Zudem wurden schon vor der Corona-Krise Hygienebotschafter in unseren Projektgebieten ausgewählt und ausgebildet, um die Menschen in den Dörfern über Hygienemaßnahmen aufzuklären. Diese Botschafter tragen nun aktiv dazu bei, dass sich das Virus nicht so schnell ausbreitet.

Aktuell gibt Help im Südsudan Hygieneschulungen für rund 50.000 Menschen mit dem Ziel, die Ausbreitung von Krankheiten wie Corona einzudämmen.

"Viele Dörfer verfügen weder über fließendes Wasser, geschweige denn Seife. Es ist also davon auszugehen, dass die schlimmsten Mortalitätsraten, die wir bisher global gesehen haben, weit höher liegen werden im Südsudan. Nur leider wird dies auch nicht wissenschaftlich erfasst werden können und viele Todesfälle werden den allgemein bekannten Krankheiten wie Malaria oder Typhus zugeordnet werden."

Fabian Nolde, Programmkoordinator Südsudan
 

Gemeinsam können wir die Ausbreitung von COVID-19 eindämmen. Helfen Sie jetzt!

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Corona in Mali

Kaum Hoffnung für schwierige Krankheitsverläufe

Mali leidet seit Jahren unter terroristischer Gewalt. Hinzu kommen die schlechte gesundheitliche Versorgung und die mangelnde Infrastruktur. Experten gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie Mali besonders hart treffen wird. Zurzeit sind die offiziellen Fallzahlen in Mali relativ gering, was an mangelnden Testmöglichkeiten liegen dürfte.

Help ist seit Jahren in Mali aktiv. Aktuell erhalten über 85.000 Menschen besseren Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung. Außerdem vermitteln wir durch verschiedene Schulungen ein besseres Verständnis von Hygiene, Krankheitsübertragungen und Nutzung der sanitären Infrastruktur. Wir stellen Seife und Wasser sowie Masken für die Bevölkerung und das Gesundheitspersonal. Durch den Einsatz von Infrarotthermometern werden Symptome wie Fieber früh genug erkannt.

Spenden gegen Corona: Videobotschaft aus Mali


Corona im Kongo

Auf Ebola folgt das Coronavirus

Für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo gehörte die Furcht vor gefährlichen Viren schon vor der Corona-Pandemie zum Alltag. Seit 2018 wütet Ebola in dem afrikanischen Land. Über 2.250 Menschen sind bereits an der Krankheit gestorben, rund ein Drittel davon Kinder. Sollte sich nun auch noch Corona unter der bitterarmen Bevölkerung ausbreiten, wären die Folgen katastrophal. 

Besonders ernst ist die Lage im Osten des Kongo. In der von extremer Armut geprägten Region haben die wenigsten Menschen Zugang zu sauberem Wasser oder Sanitäranlagen – Krankheiten können sich fast ungehindert ausbreiten. Vor kurzem wurden im Kongo erste Fälle von COVID-19 registriert. Sollte sich das Virus weiterverbreiten, drohen verheerende Konsequenzen.

Help unterstützt die Menschen im Kongo mit besserem Zugang zu sauberem Wasser und dem Errichten von Handwaschanlagen. Wir zeigen ihnen, wie sie sich Hygienemaßnahmen ausreichend schützen können. Gerade jetzt brauchen die Menschen im Kongo unsere Unterstützung, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. 

Helfen Sie uns, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen!

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Corona Spenden: Afrika

Gemeinsam gegen Corona

Helfen Sie uns, die Menschen in Afrika auf die Pandemie vorzubereiten. Spenden Sie jetzt!


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