Armut & Arbeitslosigkeit bekämpfen

Spenden für Serbien

Ein von Help geförderter Koch aus Serbien
736

ist der durchschnittliche Nettolohn.

80 %

der Rom:nja haben keine feste Arbeit.

25 %

der Menschen lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze.

Help in Serbien

Armut bekämpfen und Zukunft gestalten: Mit zahlreichen Projekten helfen wir den Menschen in Serbien, ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu verwirklichen. Unser Engagement gilt dabei vor allem benachteiligten Bevölkerungsgruppen wie den Rom:nja.

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Wie hilft Help in Serbien?

Der Motor der Selbstständigkeit

Seit 1999 hat Help Tausende Menschen in Serbien unterstützt. Unsere Projekte zielen dabei stets auf die nachhaltige Bekämpfung von Armut und Fluchtursachen ab. Alle von uns geförderten Menschen sind sozial und wirtschaftlich stark benachteiligt

Help engagiert sich in Serbien besonders im Bereich der Kleinwirtschaftshilfe. Wir stärken regionale Initiativen, fördern die Gründung von Start-Ups und Kleinunternehmen und schulen die Entrepreneur:innen im Aufbau und der Führung ihrer Betriebe. Darüber hinaus ermöglichen wir jungen Menschen den Zugang zu Ausbildungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die gezielte Förderung von Frauen, Menschen mit Behinderungen sowie benachteiligten Gesellschaftsgruppen wie den Rom:nja, denen der Einstieg ins Berufsleben oft erschwert wird.

Help setzt sich außerdem dafür ein, die Arbeitsbedingungen der vielen informellen Müllsammler:innen in Serbien zu verbessern. Help versorgt sie mit Schutzkleidung, führt Schulungen durch und schafft feste Arbeitsplätze mit gerechter Entlohnung. Zum Schutz der Umwelt fördert Help zudem die Weiterverarbeitung des gesammelten Mülls.

Entlang der Balkanroute, die zu Teilen auch durch Serbien führt, hat Help in den letzten Jahren immer wieder Nothilfe für Flüchtlinge geleistet. Wir haben die Schutzsuchenden mit Lebensmitteln, warmer Kleidung und Hygieneartikeln versorgt.

Weitere Informationen finden Sie auf der lokalen Help-Website von Serbien

Wie ist die Situation in Serbien?

Der lange Schatten der Armut

1992 zerbrach der jugoslawische Staatenbund mit einer ungeahnten Eruption von Gewalt. Bis 2001 kam es im westlichen Balkan zu schweren Kämpfen und Kriegsverbrechen, in deren Folge über 200.000 Menschen starben. Die Schäden an Wirtschaft und Infrastruktur sind bis heute zu spüren, ebenso wie die Risse zwischen Ländern und Volksgruppen. 

Im Sommer 2006 wurde die Republik Serbien gegründet, nachdem Montenegro für die Unabhängigkeit von der seit 2003 bestehenden Staatenunion Serbien und Montenegro gestimmt hatte. Wirtschaftlich befindet sich der EU-Beitrittskandidat Serbien mittlerweile auf dem Weg der Modernisierung. Allerdings ist die serbische Wirtschaft immer noch geprägt vom sozialistischen Erbe und den Kriegsjahren. Das berufliche Ausbildungssystem bereitet junge Menschen nicht ausreichend auf den Arbeitsmarkt vor. Hohe Arbeitslosigkeit und Armut sind die Folgen.

Minderheiten wie die Rom:nja, die zum Großteil 1999 aus dem Kosovo nach Serbien gekommen sind, werden in besonderer Weise benachteiligt. Sie leiden unter wirtschaftlicher und sozialer Diskriminierung. Etliche Familien sind bitterarm und leben in überfüllten Elendsbehausungen am Stadtrand. Viele Rom:nja halten sich über Wasser, indem sie informeller Arbeit nachgehen, zum Beispiel dem Sammeln von Müll.

Gekommen um zu bleiben

Help schafft Einkommensperspektiven
Eleonora Alijevic suchte mit ihrem Mann und ihren drei Kindern das große Glück in Deutschland. Allerdings wurde der Asylantrag der Familie abgelehnt und sie mussten in ihre Heimatstadt Vranje zurückkehren. Um über die Runden zu kommen, schlägt ihr Mann sich mit Gelegenheitsjobs bei den Stadtwerken durch. Er transportiert Brennholz, sammelt Abfall und nimmt jede Gelegenheit wahr, Geld zu verdienen. Eleonora und ihr Mann wollen ihren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen: Die jüngste Tochter geht in die Grundschule, ihre Schwester macht eine Ausbildung zur Schneiderin und der älteste Sohn unterstützt neben der Schule seine Eltern im Haushalt. Es gibt aber noch ein weiteres „Familienmitglied“, wie Eleonara  sagt: den Motocultivator. Der von Help finanzierte kleine Traktor hilft der Familie große Mengen an Brennholz zu transportieren und ertragreich zu verkaufen: Ohne den „Motocultivator“ wäre das Grundeinkommen der Familie nicht gesichert.

„Mein Mann transportiert fast täglich mit dem Traktor Brennholz in die Stadt und verdient so unsere Mahlzeiten – wir leben davon.“

Eleonora Alijevic

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