Spenden für Niger
Hilfe für Niger
Ernährung sichern und Gesundheit fördern: In Niger bekämpfen wir die Unterernährung von Kindern und Müttern und verbessern den Zugang zur Gesundheitsversorgung. Dabei engagieren wir uns insbesondere für Menschen, die von Krisen und Konflikten betroffen sind.
Wie hilft Help in Niger?
Hoffnung in der Sahelzone
Help ist seit 2005 in Niger aktiv und unterstützt den Ausbau der Gesundheitsversorgung und die Verbesserung der Ernährungssituation, vor allem für unterernährte Kinder. Dabei bleiben wir unserem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe treu: Während wir unser Engagement weiter ausbauen, stellen wir sicher, dass die lokalen Behörden unsere Projekte übernehmen und weiter fortführen. Somit wird das Gesundheitssystem in Niger nachhaltig gefördert.
In unseren Gesundheitszentren untersuchen und behandeln wir mangelernährte Kinder und helfen Familien, wieder dauerhaft genug zu essen zu haben – zum Beispiel mit Hirsesaatgut, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel im Niger.
Da viele Familien in ländlichen Regionen keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, entsenden wir mobile Gesundheitsteams, die Kinder und ihre Mütter kostenlos untersuchen, behandeln und begleiten – von der Schwangerschaftsvorsorge bis zur Genesung nach schwerer Mangelernährung.
So können Sie helfen
Oder helfen Sie mit Ihrem Wunschbetrag
Wie ist die Situation in Niger?
Leben unterhalb der Armutsgrenze
Niger liegt in einer Krisenregion. Aufgrund von gewaltsamen Konflikten in den Nachbarländern Mali, Burkina Faso und Nigeria flüchten immer mehr Menschen nach Niger. Auch innerhalb des Landes kommt es häufig zu Angriffen durch bewaffnete Gruppen, vor allem in Tahoua, Tillabéri und der Region Diffa. Immer mehr Menschen sind deshalb auf der Flucht im eigenen Land.
Nachhaltige Entwicklungsfortschritte werden zudem durch das hohe Bevölkerungswachstum erschwert: Pro Jahr müssen Hunderttausende Menschen zusätzlich mit Arbeit, Dienstleistungen und Nahrung versorgt werden. Außerdem haben nur knapp 50 Prozent der Bevölkerung einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und das Gesundheitssystem ist mit der Vielzahl an Menschen überfordert. Im Jahr 2026 sind rund 3,1 Millionen Menschen in Niger auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Hinzu kommt, dass rund 45 Prozent der nigrischen Bevölkerung in extremer Armut leben. Insbesondere junge Menschen finden nur schwer Arbeit und verlassen das Land aufgrund der Perspektivlosigkeit.
Die tägliche Angst, nicht satt zu werden
Celina (43) hat alles zurückgelassen, um ihre Familie in Sicherheit zu bringen: ihr Zuhause, ihre Felder, fast ihren gesamten Besitz.
Heute lebt sie mit ihren eigenen Kindern und weiteren vier Nichten und Neffen in einem einzigen Zelt – nicht größer als ein Zimmer. Ihre älteren Kinder ziehen in die Stadt, um etwas Geld zu verdienen. „Trotzdem ist unsere größte Herausforderung die Nahrung“, erzählt Celina. Mehrere ihrer Kinder waren bereits lebensgefährlich mangelernährt – und jeden Abend fragt sie sich, ob es morgen für alle reicht.
Genau hier setzt Help an: mit mobilen Gesundheitsteams, kostenloser Behandlung und Verteilung von Saatgut für Familien wie die von Celina. Im Gesundheitsbezirk Gothey, wo ihre Familie lebt, konnten wir die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren von fast zehn auf unter fünf Prozent senken.
Help hat meine Kinder aufgenommen und ihnen geholfen, wieder gesund zu werden
Celina, 43 Jahre alt