Help in Montenegro
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Montenegro
Faire Chancen für alle

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In Montenegro setzt sich Help dafür ein, die Rechte benachteiligter Gruppen wie den Rom:nja zu stärken und ihnen ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen. Aktuell fördern wir zudem die Integration von ukrainischen Geflüchteten im Land.

Unterstützen Sie unsere Hilfe zur Selbsthilfe in Montenegro – spenden Sie jetzt!

Wie ist die Situation in Montenegro?

Ein Land mit Perspektiven – aber nicht für alle

Am 03. Juni 2006 erklärte Montenegro nach einem Referendum seine Unabhängigkeit von der Staatenunion Serbien und Montenegro.  Inzwischen ist das kleine Land völkerrechtlich weltweit anerkannt und wurde in zahlreiche internationale Organisationen aufgenommen. Zurzeit laufen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union. Auch wirtschaftlich macht der Staat große Fortschritte – doch nicht alle profitieren davon.

Montenegro beherbergt eine große Vielfalt ethnischer Gruppen, unter denen die Rom:nja und Sinti:zze zu den prominentesten gehören. Noch immer müssen sie gegen Vorurteile ankämpfen und werden oft ausgegrenzt. Der Zugang zu Gesundheitsleistungen und Bildung ist ihnen zwar per Gesetz garantiert, doch häufig können sie diese Rechte aufgrund eines ungeklärten Aufenthaltsstatus nicht wahrnehmen. Auch der Weg in ein geregeltes Berufsleben bleibt vielen versperrt. Laut UNDP sind nur 18 Prozent der 18-24-jährigen Rom:nja in Beschäftigung oder Lehre – gegenüber 63 Prozent in der restlichen Bevölkerung. Die Folge: Zahlreiche Familien leben trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs Montenegros noch immer in extremer Armut.
 

Wie hilft Help in Montenegro?

Geber: ADH (Aktion Deutschland Hilft), Arbeitsministerium Montenegro, Europäische UnionEuropeAid

Lokale Partner in Montenegro

Nähere Informationen finden Sie auf der lokalen Help-Website von Montenegro.

Nachhaltige Hilfe auf Augenhöhe

Help stärkt seit 1999 die sozio-ökonomische Entwicklung Montenegros. Insbesondere setzen wir uns dafür ein, benachteiligten Gruppen ein Leben in Würde zu ermöglichen und die gesellschaftliche Integration zu fördern. Dabei verfolgt Help ganzheitliche Lösungsansätze und arbeitet eng mit Städtegemeinden, Ministerien und Rom:nja-Organisationen zusammen.

Durch gemeinsame Veranstaltungen und Workshops bauen wir Vorurteile gegenüber den Rom:nja ab und qualifizieren unsere Teilnehmer:innen für den Arbeitsmarkt. Ein wichtiger Baustein hierbei ist das von Help in Montenegro eingeführte System von Rom:nja-Mediator:innen. Diese agieren als Verbindungsglied zwischen den Rom:nja-Gemeinden und staatlichen Behörden in Montenegro. Rom:nja-Mediator:innen gibt es für die Bereiche Gesundheit, Erziehung, Beschäftigung und soziale Belange.

Aktuell unterstützt Help darüber hinaus die Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung. Um die Integration in das Schulsystem oder in die Arbeitswelt zu erleichtern, fördern wir zudem Sprachkurse, Tagesbetreuung für Kinder sowie psychosoziale Betreuung. Einigen der ukrainischen Krisenzentren helfen wir mit Möbeln und Mietzahlungen.
 




Neuer Job, neuer Mut

Lejla Erović, eine 25-jährige alleinerziehende Mutter aus Bijelo Polje, konnte durch das Ausbildungs- und Mentoringprogramm von Help eine Anstellung finden. Die gelernte Zolltechnikerin nahm nach einer längeren Arbeitslosigkeit an den Motivationsworkshops von Help teil und fand neuen Mut. Nach einer sechswöchigen Ausbildung konnte sie als Buchhaltungsassistentin bei einem Autoreparatur-Service starten und blickt nun hoffnungsvoll in die Zukunft:

„Ich glaube, ich habe meinen Traumberuf gefunden. Es ist der erste Job, der mir gefällt. Jetzt möchte ich meine Fähigkeiten in diesem Beruf so weit wie möglich verbessern, um wirklich gut darin zu werden.“



Factsheet: Unsere Hilfsmaßnahmen in Montenegro

  • Factsheet: Help in MontenegroHelp hilft seit 1999 die sozio-ökonomische Entwicklung Montenegros voranzutreiben und hilft insbesondere vulnerablen Gruppen, systemische Barrieren zur gleichberechtigten Teilhabe zu überwinden. Aktuell fördert Help auch die Integration von ukrainischen Geflüchteten im Land. (Stand: Januar 2023) Datei öffnen

Fotos und Videos

Spenden Montenegro: Milicas Geschichte

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Zahlen und Fakten

  • Hauptstadt: Podgorica
  • Bevölkerung: 625.266 (2018)
  • Durchschnittseinkommen pro Monat: 490 € (2018)
  • 16,6% der Menschen in Montenegro sind arbeitslos – unter den Rom:nja ist diese Quote fast doppelt so hoch (2021)
  • In Folge des russischen Angriffskriegs suchten über 10.000 Menschen aus der Ukraine Zuflucht in Montenegro (2022)

Quelle: AA, DTM

  • Help hat 1.195 Häuser und Wohnungen für sozial schwache Gruppen neu gebaut oder renoviert.
  • Help hat 2.066 Familien zu einem sicheren Einkommen und einer nachhaltigen Lebensgrundlage verholfen.
  • In 11 montenegrinischen Gemeinden tragen wir aktuell mit einer Medienkampagne zur Interessenvertretung von Rom:nja bei.
  • Help begleitet derzeit 100 junge arbeitslose Menschen unter 35 Jahren drei Monate lang mit einem individuellen Mentoringprogramm.

Montenegro: Flüchtlings-Kinder

Spenden Sie für die Menschen in Montenegro

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Autor: Help-Redaktionsteam