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Ernährung und Einkommen dank Hühnerzucht

Simbabwe
Hühnerzucht gegen Hunger und Armut

Spenden für Simbabwe

Dürre, Hitze, Trockenheit: Kleinbauern in Simbabwe leiden unter dem Klimawandel. Mit unseren Projekten zur nachhaltigen Landwirtschaft und Hühnerzucht sichern wir die Ernährung und helfen den Menschen, sich langfristig eine Existenz aufzubauen.  

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„Help hat mich beim Aufbau meines Geschäfts unterstützt. So habe ich Legehennen und Trainings für eine erfolgreiche Hühnerzucht und Eierproduktion erhalten. Durch den Verkauf der Eier kann ich das Haus für meine Familie fertig bauen und meinen Kindern die Schule bezahlen", Maria aus Simbabwe.

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Wie ist die Situation in Simbabwe?

Flutkatastrophen hinterlassen ein Bild der Verwüstung
Die Folgen des Klimawandels sorgen immer wieder für Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, die Felder, Häuser und Straßen zerstören.

Wettlauf gegen die Zeit

Jedes Jahr leiden die Menschen in Simbabwe stärker an den Folgen des Klimawandels. Grund dafür ist das Wetterphänomen El Niño: Große Dürren und Hitzewellen zerstören die Ernte der Bauern. Regenfälle verteilen sich extrem ungleich und sorgen für Flutkatastrophen, die Straßen, Häuser und Felder überschwemmen. Dieser Wechsel zwischen Dürre und Flut bedroht die Existenz der Menschen in Simbabwe, denn 92 Prozent der Haushalte sind abhängig von der Ernte.

Die schwache Wirtschaft und politische Instabilität sorgen zudem für hohe Arbeitslosigkeit und geringe Chancen auf ein gesichertes Einkommen. Über 60 Prozent der Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Lange galt Simbabwe als die Kornkammer Afrikas. Doch durch den Klimawandel und Misswirtschaft ist es heute auf humanitäre Hilfe angewiesen. 

Wie hilft Help in Simbabwe?

Eine Frau verkauft Eier für ein besseres Einkommen
Die Eier ermöglichen den Kleinbauern ein sicheres Einkommen und unabhängig von der Jahreszeit, genug zu essen.

Durch Vielfalt unabhängig

Alle unsere Projekte in Simbabwe helfen den Menschen, die Folgen des Klimawandels zu überwinden. Insbesondere setzen wir uns für Kleinbauern in den ländlichen Gegenden ein. Wir verteilen Saatgut, das auch in trockenen Böden besonders gut wächst und geben Schulungen im wasserschonenden Anbau von Gemüse.

Beim Kampf gegen die Armut setzten wir auf Vielfalt. Über 3.000 Bauern haben wir in der Hühnerzucht ausgebildet und mit Legehennen versorgt. Mit den gewonnenen Eiern können die Kleinbauern ihre Familie ernähren oder die Eier zum Verkauf anbieten. Bei der Vermarktung unterstützen wir sie. Auch Honig eignet sich in Simbabwe gut zum Handeln. Deshalb bewirtschaften über 700 Kleinbauern dank Help ihre eigenen Bienenvölker. Neben einer regelmäßigen Mahlzeit erhalten die Menschen somit eine gesicherte Existenzgrundlage und haben genug Geld, um z. B. Schulgebühren und Arztkosten zu bezahlen.

Ein wichtiger Aspekt bei unserer Arbeit ist der „Nachahmungseffekt“. Kleinbauern, die unsere Trainings in der Hühnerzucht und Bodenkultivierung durchlaufen haben, erwirtschaften oft das Dreifache im Vergleich zu anderen. Sie teilen dann ihr Wissen mit ihren Nachbarn und werden so zu Vorbildern. Dadurch erzielen wir eine weitreichende Wirkung. 

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

Fahne Simbabwe
  • Über 1 Mio. Menschen in ländlichen Regionen haben keine gesicherte Ernährung.
  • 27 Prozent der Kinder sind aufgrund von Mangelernährung unterentwickelt.
  • 63 Prozent der Simbabwer leben unterhalb der Armutsgrenze.
  • Simbabwe belegt im internationalen Vergleich der durch den Klimawandel bedrohten Länder Platz 2

Quellen: OCHA; WFP; Klima-Risiko-Index

  • Über 30.000 Menschen erzielen dank Help ausreichende Ernten. 
  • 1.700 Kleinbauern wurden in wasserschonenden Anbaumethoden geschult und teilen ihr Wissen mit ihren Nachbarn.
  • 15 Komitees wurden gegründet, um die Ernte zu fairen Preisen zu vermarkten.
  • 3.000 Bauern haben ein Training in der Hühnerzucht absolviert, wurden mit Material für den Bau eines Hühnerstalls ausgestattet und haben nun durch den Verkauf von Eiern ein gesichertes Einkommen. 
  • Über 1.700 Schülerinnen und Schüler wurden in ressourcenschonenden Anbaumethoden geschult und für Umweltfragen und den Klimawandel sensibilisiert.
  • 798 Kleinbauern wurden zu Imkern ausgebildet.

Aktuelles aus unseren Projekten

Kontakt

Maren Rahlf
Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit in Simbabwe?
Maren Rahlf
hilft Ihnen gerne weiter:
+49(0)228 91529-34
E-Mail