Spenden Indonesien: Hygiene fördern

Indonesien
Gemeinsam gegen Plastikmüll

Spenden für Indonesien

Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche: Immer wieder wird Indonesien von Naturkatastrophen heimgesucht. Zusätzlich versinkt der Inselstaat im Plastikmüll.

Help sagt der Plastikverschmutzung den Kampf an: Wir schützen die Umwelt und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze und Perspektiven für die Menschen vor Ort.

Helfen Sie uns, die Plastikflut zu stoppen – Spenden Sie jetzt!

Wie ist die Situation in Indonesien?

Von Tsunamis bis zur Plastikflut

Durch die besondere geografische Lage auf dem pazifischen Feuerring bebt die Erde in Indonesien fast täglich. Viele der Erdbeben sind für Menschen kaum spürbar. Jedoch kommt es immer wieder zu katastrophalen Ausnahmen, auf die meist verheerende Tsunamis folgen.

So auch am 28. September 2018, als unsere Projektregion Sulawesi von einem Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert wurde. Mehr als 4.000 Menschen verloren bei der Katastrophe ihr Leben, weitere 211.000 wurden obdachlos.

Neben den ständigen Naturkatastrophen steht der Inselstaat vor einem weiteren Problem: Plastikverschmutzung. Nach China belegt Indonesien den traurigen zweiten Platz auf der Liste der größten Plastikmüllproduzenten. Plastikmüll wird dort nicht recycelt, sondern landet auf riesigen Müllkippen.

Doch Plastik verrottet nicht, sondern zerfällt lediglich in kleine Teile – Mikroplastik. Durch fehlende Recyclingsysteme und die Überschwemmungen der Tsunamis landet das Plastik letztendlich im Meer und richtet großen Schaden an. Jedes Jahr werden in Indonesien ca. 3,22 Millionen Tonnen Plastikmüll unkontrolliert entsorgt, von denen rund ein Drittel in die Weltmeere gelangt.

Wie hilft Help in Indonesien?

Nothilfe nach Naturkatastrophe

Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation waren wir nach dem Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami sofort vor Ort, um Nothilfe zu leisten. Zunächst versorgten wir die Betroffenen mit Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und Decken. Weil durch die Katastrophe zahlreiche Straßen zerstört wurden, waren viele Menschen in Sulawesi von der Außenwelt abgeschnitten.

Dadurch entstanden vor allem Lücken in der Gesundheitsversorgung, weshalb unter anderem die „Mobile Klinik“ ins Leben gerufen wurde. So kamen Ärzte zu den Menschen nach Hause, die nicht ins Krankenhaus konnten. Insbesondere Kinder und schwangere Frauen erhielten auf diesem Weg dringend benötigte medizinische Versorgung.


Geber und Partner:  IBU Foundation, ADH (Aktion Deutschland Hilft)

Plastikflut stoppen: Von der Müllsammlung zum Recycling

Nachdem die Wassermassen des Tsunami abgeflossen waren, wurde das Plastikproblem in Sulawesi noch deutlicher. Plastikteppiche breiteten sich in der Landschaft aus, zudem wurde das Abfallsystem der Region zerstört. Da viele Menschen nicht nur ihre Häuser, sondern auch ihre Jobs verloren hatten, entwickelten Help und die Partnerorganisation eine ganzheitliche Strategie, um Mensch und Umwelt gleichzeitig zu helfen.

Wir gründeten sogenannte „Bank Sampah“, also Abfallbanken, bei denen die Bewohner ihren Plastikmüll gegen einen kleinen Geldbetrag eintauschen können. Der gesammelte Müll wird zum einen weiterverkauft und zum anderen recycelt. Durch diese Abfallbanken entstanden bereits 78 Arbeitsplätze.

Zusätzlich sensibilisieren wir die Öffentlichkeit, insbesondere Schulen, für die Plastikverschmutzung und klären über Recyclingmaßnahmen und Plastikalternativen auf, wie beispielsweise Bambusstrohhalme oder Stofftaschen. Dabei arbeiten wir mit den lokalen Schul- und Umweltbehörden zusammen und erreichen über Social-Media-Kampagnen noch mehr Menschen.

Fotos und Videos


Zahlen und Fakten

  • 2018 hat die Erde in Indonesien über 11.000 Mal gebebt, die meisten Erdbeben waren jedoch nicht spürbar
  • Über 211.000 Menschen haben durch das Erdbeben und den Tsunami 2018 ihr Zuhause verloren
  • 4.340 Menschen kamen ums Leben, über 14.000 wurden verletzt
  • Rund 3,22 Millionen Tonnen Plastikmüll werden jedes Jahr unkontrolliert entsorgt
  • In der Stadt Palu fallen täglich 1.026 Kubikmeter Müll an
  • 202 Familien wurden nach dem Tsunami mit Nothilfepaketen versorgt
  • Durch die Mobile Klinik erhielten 1.495 Menschen Zugang zur Gesundheitsversorgung
  • Nach dem Tsunami haben wir an 17 Schulen über Hygienepraktiken aufgeklärt
  • Über 7.000 Schulkinder wurden bereits über die Plastikverschmutzung und Recyclingmaßnahmen aufgeklärt
  • Rund 100.000 Menschen wurden bereits über die Online-Kampagne über das Plastikproblem aufgeklärt
  • 50 lokale Restaurants, Cafés und Geschäfte haben bereits die Nutzung von Plastikstrohhalmen und Plastiktüten reduziert
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    Gemeinsam stoppen wir die Plastikflut und fördern Perspektiven!


    IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
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    Autor: Charlotte Kümpel