Wissenswertes zu Katastrophen

Erdbeben: Ursachen & Folgen

Verheerendes Erdbeben in Nepal 2015

Alle Infos zu Erdbeben

Erdbeben gehören zu den verheerendsten Naturkatastrophen, die Menschen treffen können. Innerhalb von Sekunden entladen sich immense Kräfte, die Häuser und Brücken zum Einsturz bringen, ganze Landstriche verwüsten und oft zahlreiche Menschenleben fordern. Doch wie entstehen Erdbeben eigentlich? Lassen sich Erdbeben vorhersagen? Wie können sich Menschen in erdbebengefährdeten Gebieten schützen? 

+++ Schweres Erdbeben in Venezuela: Experten befürchten Tausende Todesopfer. Help leistet Nothilfe und bittet dringend um Spenden. +++

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Wie oft kommt es zu Erdbeben?

Die Erde ist extrem aktiv. Jeden Tag registrieren seismologische Messgeräte rund 9.000 Erschütterungen der Erde. Die meisten Erdbeben sind für uns nicht spürbar, nur zwei Prozent haben direkte Auswirkungen auf Menschen.

Immer wieder kommt es jedoch zu schweren Erdbeben, die verheerende Folgen haben. Ein Beispiel ist das katastrophale Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet im Februar 2023.

Wie entstehen Erdbeben?

Die Erde ist in Schichten aufgebaut, die von der festen Erdkruste über den Erdmantel bis hin zum Erdkern reichen. Die Lithosphäre, bestehend aus der Erdkruste und der obersten Schicht des Erdmantels, ist in große Platten unterteilt, die als Lithosphärenplatten oder tektonische Platten bezeichnet werden.

Nach der Theorie der Plattentektonik gibt es sieben große Kontinentalplatten und rund 50 kleinere Erdplatten. Diese Platten driften langsam über die darunterliegende dickflüssige Mantelschicht und bewegen sich jährlich wenige Zentimeter.

Durch diese Bewegung der tektonischen Platten entstehen gewaltige Spannungen. Werden diese zu groß, entlädt sich eine enorme Menge Energie, die in Form von seismischen Wellen durch die Erde schwingt. Diese Schwingungen sind das, was wir als Erdbeben spüren. In vielen Fällen folgen mehrere Nachbeben.

Erdbeben können auch durch andere geologische Vorgänge wie Vulkanausbrüche oder Verformungen in der Erdkruste verursacht werden. In manchen Fällen kann auch menschliches Handeln, wie das Fördern von Rohstoffen oder das Bauen von Staudämmen, zu Beben führen.

Kann man Erdbeben vorhersagen?

Der Zeitpunkt eines Erdbebens lässt sich nicht vorhersagen – der Ort und die Stärke meist schon. Erdbeben treten in der Regel an den Verwerfungen, also an den Grenzen tektonischer Platten auf. 

Deshalb ist es wichtig, erdbebengefährdete Regionen auf den Ernstfall vorzubereiten, beispielsweise durch erdbebensicheres Bauen und Katastrophenschutzübungen. So lassen sich zumindest die Auswirkungen von Erdbeben und die Anzahl der Toten minimieren.

Welche Folgen haben Erdbeben für Menschen weltweit?

Ab einer gewissen Stärke können Erdbeben Häuser zum Einsturz bringen, Infrastruktur zerstören oder sogar Tsunamis auslösen. Die Erdbebenstärke ist jedoch nicht ausschlaggebend für das Ausmaß der Zerstörung. Neben der Magnitude hängen die Auswirkungen eines Erdbebens von der Bevölkerungsdichte, der Stabilität der Infrastruktur, dem Katastrophenschutz und den Notfalldiensten ab. Zudem können Nachbeben die Bergungsarbeiten und Rettung von Verschütteten extrem erschweren.

Zu einem besonders folgenschweren Erdbeben kam es an Weihnachten im Jahr 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,1 löste im Indischen Ozean bis zu 30 Meter hohe Wellen aus, durch die über 220.000 Menschen ihr Leben verloren.

Doch auch schwächere Erdbeben können fatale Folgen haben. Ein Beispiel ist hier das Erdbeben in Haiti im Jahr 2010. Mit einer Stärke von 7,0 gehört es zwar nicht zu den stärksten, aber zu den verheerendsten Erdbeben. Die Zahl der Todesopfer wird auf über 300.000 geschätzt. Die politische Instabilität des Inselstaats sowie mangelnde Infrastruktur und Vorsorgeplanungen haben hier zum Ausmaß der Katastrophe beigetragen.

Warum ist Nothilfe nach Erdbeben so wichtig?

Nach schweren Katastrophen wie Erdbeben stehen viele Menschen vor dem Nichts: Ihre Häuser sind eingestürzt und sie haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Ohne humanitäre Hilfe wäre die Versorgung der Betroffenen in vielen Fällen nicht möglich – insbesondere wenn Erdbeben in einkommensschwachen oder krisengeschüttelten Regionen auftreten. 

Oftmals ist die Infrastruktur im Erdbebengebiet so stark beschädigt, dass beispielsweise Lebensmittelvorräte verloren sind, Versorgungswege unterbrochen sind oder der Zugang zu sauberem Wasser eingeschränkt ist. Dadurch entsteht die Gefahr von Krankheitsausbrüchen durch verunreinigtes Wasser oder mangelnde Hygiene.

Menschen, die ein Erdbeben überlebt haben, sind oft traumatisiert und haben Angehörige, ihr Zuhause oder ihre Existenzgrundlage verloren. Nothilfe schafft ein Mindestmaß an Sicherheit und Struktur, was für die psychische Bewältigung der Katastrophe wichtig ist und die Rückkehr in einen normalen Alltag erleichtert.

Erfahren Sie jetzt, wie Help nach Erdbeben hilft:

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Zerstörung nach Erdbeben in Venezuela

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Am Abend des 24. Juni 2026 wurde der Norden Venezuelas innerhalb einer Minute von zwei schweren Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschüttert. In der Hauptstadt Caracas stürzten zahlreiche Häuser ein. Help leistet Nothilfe für Betroffene und versorgt sie mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Zudem stellen wir Werkzeug für die Beseitigung der Trümmer bereit. Für unsere Erdbebenhilfe bitten wir dringend um Spenden.

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Zuletzt geändert am von Robin Walter