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Landwirtschaft im Südsudan

Südsudan
Gemeinsam gegen den Hunger

Südsudan - Jede Spende zählt

Help engagiert sich im Südsudan in den Bereichen Ernährungssicherung, Wasser, Gesundheit, Bildung und Flüchtlingshilfe. Wir unterstützen mindestens 172.000 notleidende Südsudanesen.

Allein 7,3 Mio. Menschen sind im Südsudan vom Hunger bedroht. Die Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen - Spenden Sie jetzt für den Südsudan!

"In letzter Zeit wurde es immer schwieriger, meine Familie zu ernähren. Besonders meine Tochter Aluel hat immer weiter an Gewicht verloren.  Seitdem Help die Station zur Behandlung von Unterernährung errichtet hat, gehen viele Mütter mit ihren Kindern dorthin.

Früher kam es sehr oft vor, dass Babys die Hungerperiode nicht überlebten, aber seitdem die Mitarbeiter von Help in unser Dorf kommen und uns rechtzeitig mit unseren Kindern zur Behandlungsstation schicken, ist kein Kind in meinem Dorf am Hunger gestorben." >> Spenden Sie jetzt

Wie ist die Situation im Südsudan?


Unterernährung im Südsudan
Viele Kinder im Südsudan sind unterernährt.©Simaitis

Hunger und Krieg: Die Leiden des jungen Staates

Am 9. Juli 2011 erklärte der Südsudan seine Unabhängigkeit vom Norden. Nach Jahrzehnten des Bürgerkrieges keimte Hoffnung auf Frieden und wirtschaftliche Entwicklung auf. Leider wurde jede Hoffnung schon im Dezember 2013 zerstört. Der Machtkampf zwischen den Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und seinem Stellvertreter Riek Machar eskalierte. Mehrere Versuche Frieden durch entsprechende Verträge zu schaffen, scheiterten an wiederkehrenden Kampfhandlungen. Die Folge: 400.000 Bürgerkriegsopfer. 

Insbesondere die Nahrungsmittelversorgung ist seit dem prekär. 90 Prozent der Bevölkerung sind von der Landwirtschaft abhängig. Durch den Krieg können die Menschen ihre Felder nicht bewirtschaften, die Existenzgrundlage bricht weg. Organisationen wie Help ist es außerdem nicht möglich, die Menschen in den Kriegsgebieten ausreichend zu versorgen. Solange also der Krieg herrscht, werden ideale Bedingungen für eine Hungersnot und weitere Opfer geschaffen – jedes Jahr aufs Neue. 


Wie hilft Help im Südsudan?

Frau am Brunnen im Südsudan
Durch den Bau von Brunnen versorgen wir die Menschen mit Wasser und legen die Grundlage beim Kampf gegen den Hunger

Wasser bedeutet Leben  

Das Ziel von Help ist es, die südsudanesische Bevölkerung langfristig zu unterstützen und das Land nachhaltig zu entwickeln. Wir setzen uns für Flüchtlinge, Vertriebene und die lokale Bevölkerung in den Regionen Lakes State und Equatoria ein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Behandlung von unterernährten Kindern und schwangeren Frauen in unseren Gesundheitszentren. Durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel kommen die Kinder und Mütter wieder zu Kräften. 

In vielen Gegenden haben die Menschen außerdem keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sind anfällig für Durchfallerkrankungen, was verheerende Folgen haben kann. Wir bauen daher Brunnen, entsorgen volle Latrinen und bauen dem Bedarf entsprechend neue Sanitäranlagen. Durch begleitende Hygieneschulungen und die Ausbildung von Pumpenmechanikern stellen wir die nachhaltige Nutzung und Instandhaltung der Brunnen sicher. 

Geber und Partner: AA (Auswärtiges Amt), BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), HDL (Hilfswerk der deutschen Lions e.V.), UNICEF


Vorher/Nachher: Anyer Bulen Dit hat dank Help wieder sauberes Trinkwasser
Vorher/Nachher: Anyer Bulen Dit hat dank Help wieder sauberes Trinkwasser

Wieder hoffen

Anyer Bulen Dit ist 45 Jahre alt und floh vor dem Krieg aus ihrem Heimatdorf Bor. In Mingkaman fand sie Zuflucht. Durch die schlechten hygienischen Bedingungen drohte jedoch der Ausbruch von Krankheiten wie Cholera. Help hat deshalb den Menschen in Mingkaman gezeigt, wie Latrinen richtig benutzt und entsorgt werden und Hygieneschulungen gegeben. Auch die richtige Zubereitung von Essen, um es vor Schmutz und Ungeziefer zu schützen, ist für die Gesundheit der Menschen entscheidend. „Dank der Unterstützung von Help, haben wir viel gelernt. Jetzt haben wir eine größere Chance, das Auftreten und die Ausbreitung der Cholera einzudämmen.“


Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

Fahne Südsudan
  • 7,3 Mio. Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen
  • 4,2 Mio. Menschen wurden vertrieben (1,8 Mio. davon sind Inlandsvertriebene)
  • 7,1 Mio. Menschen droht in den Monaten Mai bis Juli extreme Unsicherheit bei der Ernährung
  • 5,6 Mio. Menschen haben keinen gesicherten Zugang zu sanitären Anlagen (Latrinen)

Quellen: OCHA, WFP

  • Hilfe für ca. 172.000 Betroffene
  • Bau von 12 Zentren zur Behandlung von Unterernährung, in denen wir 30 Krankenpfleger ausbilden und jedes Jahr 4.000 stark unterernährte Kinder behandeln.  
  • Bau und Reparatur von 174 Brunnen, die 87.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen.
  • Bildung von 174 Wasserkomitees, die für die tägliche Instandhaltung der Wasserstellen verantwortlich sind.
  • Ausbildung von 61 Pumpenmechanikern 
  • Wasserkanister für 10.000 Haushalte
  • Bau von 1.550 Latrinen
  • Entsorgung von 600 benutzten Latrinen
  • Hygiene-Schulungen für 70.000 Menschen
  • Hygieneartikel für 1.500 Mädchen speziell für die Menstruationshygiene

Stand: 06/2018

Südsudanesisches Kind

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IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


Aktuelles aus unseren Projekten

Kontakt

Fabian Nolde
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Fabian Nolde
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