Kinder im Kongo

Kongo
Nothilfe gegen den Hunger

Spenden für Kongo

Nach Ebola droht bereits die nächste Epidemie: Im Kongo wurden erste Fälle des Coronavirus bestätigt. Help fördert Hygienemaßnahmen zur Prävention gegen übertragbare Krankheiten. Wir verbessern die Wasserversorgung und führen Hygieneschulungen durch und helfen so 11.000 Menschen in der Region Nord-Kivu.

Helfen Sie den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo – Spenden Sie jetzt!

Wie ist die Situation im Kongo?


Auf der Flucht alles verloren

Seit über 20 Jahren leidet die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo unter einer komplexen Krise. Besonders der Osten des Landes ist von bewaffneten Auseinandersetzungen geprägt, die vor allem auf ethnische Konflikte und ausländische Interventionen zurückzuführen sind. Sie sind der Auslöser für die gewaltsame Vertreibung zahlreicher Menschen. 5 Millionen leben derzeit als Flüchtlinge im eigenen Land, weitere 900.000 Menschen sind in die Nachbarstaaten geflohen. Ständige Begleiter auf der Flucht sind Hunger, Verzweiflung und Angst.

Besonders die Region Süd-Kivu ist von Fluchtbewegungen betroffen: Dort leben rund 800.000 Flüchtlinge. Viele von ihnen sind in nahegelegene Wälder geflohen und mussten dabei ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen. Ganze Dörfer wurden geplündert und zerstört, weshalb unzählige Lebensmittelvorräte und Ernten fehlen. Insgesamt haben 3,65 Millionen Menschen in Süd-Kivu nicht genug zu essen.

Die Menschen leiden zudem unter den katastrophalen Hygienebedingungen. Nur wenige Familien haben Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Sanitäranlagen – der perfekte Nährboden für lebensbedrohliche Krankheiten wie Ebola oder Corona.

Wie hilft Help im Kongo?

Nothilfe für die Ärmsten der Armen

In Minembwe war die Lage seit März 2019 besonders problematisch, da verschiedene bewaffnete Gruppen dutzende Dörfer geplündert und niedergebrannt haben. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation UGEAFI unterstützten wir vor allem Flüchtlinge, Rückkehrer und die einheimische Bevölkerung in der Region Minembwe in Süd-Kivu.

Die Betroffenen erhielten Hygieneartikel, Kleidung und Decken. Außerdem stellte Help Saatgut für den Gemüseanbau bereit, damit sich die Menschen langfristig selbst mit Lebensmitteln versorgen können oder die Möglichkeit haben, diese weiter zu verkaufen. Auch im Bereich Bildung setzte sich Help ein und verteilte Schulmaterialien an Kinder, damit sie wieder zur Schule gehen können.


Ebola-Prävention in Nord-Kivu


Im Juli 2018 brach im Kongo Ebola aus. Etliche Menschen fielen dem Erreger seither zum Opfer. Besonders heftig wütete die Krankheit in der von extremer Armut geprägten Region Nord-Kivu. Hunger, Vorerkrankungen und vor allem die schlechte Versorgung mit sauberem Wasser und Sanitäranlagen sorgten dafür, dass das Virus leichtes Spiel hatte. Damit sich die Menschen zukünftig besser vor Krankheiten wie Ebola schützen können, hat Help in Nord-Kivu neue Trinkwasserquellen erschlossen, Latrinen und Handwaschanlagen installiert sowie Aufklärungsarbeit geleistet.

Trotz jüngsten Erfolgen im Kampf gegen Ebola bleibt die Lage ernst. Wenn sich nun auch noch das Coronavirus im Kongo ausbreitet, droht dem Land eine Katastrophe. Hilfe ist weiterhin dringend notwendig.

Geber und Partner: UGEAFI (Union des Groupes d'Etudes et d'Actions pour le Développement de Fizi et Itombwe), ADH (Aktion Deutschland Hilft), DOHLE Stiftung

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

  • Über 15 Mio. Menschen im Kongo sind auf humanitäre Hilfe angewiesen (03/20)
  • 5 Mio. Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht (02/20)
  • 3,65 Mio. von 5,75 Mio. Menschen in Süd-Kivu haben nicht genug zu essen (07/19)
  • 50% der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser (02/20)
  • Über 2.200 Menschen sind seit dem Beginn 2018 bereits an Ebolafällen gestorben (03/20)

Quelle: ACAPS

  • 700 Haushalte wurden mit Kleidung, Decken und Hygieneartikeln versorgt
  • 1.000 Haushalte erhielten Saatgut für den Gemüseanbau (Kohl, Zwiebeln, Aubergine)
  • 2.500 Kinder aus 10 verschiedenen Schulen haben neue Schulmaterialien erhalten
  • Die ISOKO-Schule in Minembwe wurde mit 100 neuen Schreibtischen ausgestattet
  • 11.000 Menschen profitieren von der Verbesserung der Trinkwasserstruktur

Stand: Mai 2020

Aktuelles aus unseren Projekten

Förderer werden

Helfen Sie mit einer Dauerspende – langfristig

Rhythmus

Newsletter


Jetzt anmelden

Kontakt

Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit im Kongo?
Christoph van Edig
hilft Ihnen gerne weiter:
+49 (0)228 91529-43
E-Mail 

Autor: Robin Walter