Spenden gegen Hunger: Ernährungssicherung im Niger

Ernährung
Es ist genug für alle da

Ernährung

Spenden gegen Hunger

Fast jeder zehnte Mensch leidet Hunger. Die Ursachen für Hunger sind meistens Armut, Naturkatastrophen, Konflikte und schlechte Landwirtschaft.

In unseren Projekten setzen wir uns gegen Unterernährung ein und fördern nachhaltige Landwirtschaft. Helfen Sie uns, die Ernährung langfristig zu sichern: Spenden gegen Hunger​​​​​​​

Wie ist die Situation?

Weltweit leiden 690 Millionen Menschen an Hunger. An den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben jährlich mehr Menschen als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen, so das World Food Programme der Vereinten Nationen. Die größte Not herrscht in Afrikas und Asiens ländlichen Regionen.

Die Ursachen sind vielfältig: Immer häufiger zerstören Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten. Vielerorts fehlt es an brauchbarem Ackerland oder Saatgut. Außerdem werden zunehmend mehr Menschen zur Flucht gezwungen und verlieren dadurch den Zugang zu Nahrungsmitteln.

Die Folgen von Hunger sind verheerend: Die Menschen erkranken schneller. Körper und Geist sind weniger leistungsfähig. Die Kindersterblichkeit steigt rapide.

Was macht Help im Bereich Ernährung?

Nachhaltige Landwirtschaft fördern

Während in Deutschland 5 bis 8 Tonnen Getreide pro Hektar geerntet werden, ernten Bäuer:innen in Afrika lediglich 0,5 bis 1,5 Tonnen pro Hektar. Darüber hinaus gehen 40 Prozent der Ernten in Afrika und Asien verloren. Die Gründe sind schlechte Lagerung und das fehlende Wissen zur Weiterverarbeitung.

Nachhaltigkeit in der Ernährungssicherung bedeutet für Help, den Blick auf unterschiedliche Faktoren zu richten:

  • gewinnbringende und umweltverträgliche Anbaumethoden zu vermitteln
  • Schulungen in wirtschaftlichen Grundkenntnissen anzubieten
  • eine funktionierende Infrastruktur zu schaffen
  • überschüssige Lebensmittel gewinnbringend zu verkaufen

Der Weg dorthin ist lang. Zunächst gilt es, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen: Bewässerungsmöglichkeiten, Saatgut und Düngemittel müssen bereitgestellt werden. Schulungen über Anbaumethoden und wirtschaftliche Grundlagen müssen durchgeführt werden.


Unsere Projekte gegen Hunger

Südsudan: Unterernährung bekämpfen

Der Südsudan leidet Hunger: 6,5 Millionen Menschen haben nicht annähernd genug zu essen. Besonders gefährdet sind Frauen und Kinder. Die Unterernährung von Kleinkindern beginnt oftmals schon im Mutterleib, wenn die Mütter unter- oder mangelernährt sind. Vor allem in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen lebenswichtig, da sonst bleibende Entwicklungsschäden entstehen können.

Deshalb hat Help spezielle Behandlungszentren eingerichtet, in denen schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Kleinkinder medizinisch behandelt werden. Die unterernährten Kinder erhalten besondere therapeutische Nahrung, die auf Erdnusspaste basiert. Erdnüsse sind besonders energiereich und auch die Kleinsten können mit der Paste versorgt werden, da sie nicht gekaut werden muss. Nach mehrwöchiger Behandlung gewinnen die Kinder bereits deutlich an Gewicht.


Simbabwe: Gemeinsam zur Selbstständigkeit

Unsere Hilfsmaßnahmen in Simbabwe bestehen aus mehreren Phasen: Zuerst unterstützten wir die Kleinbäuer:innen mit Saatgut und Düngemitteln. Anschließend bilden wir sie in umweltverträglichen und effektiven Anbaumethoden aus. Weiterhin vermitteln wir in Schulungen, wie man Lebensmittel möglichst gewinnbringend anbaut.

Das Ziel besteht darin, den Menschen ein Einkommen zu ermöglichen, damit sie beispielsweise Schulgebühren und Medikamente selbst finanzieren können.


Burkina Faso: Einsatz für unterernährte Kinder

2014 waren 12 % der Kinder unter fünf Jahren in Burkina Faso unterernährt. Über die Hälfte aller Todesfälle von Kindern in diesem Alter sind auf Unterernährung zurückzuführen. Die Gründe: Zu wenig Getreide, Mangel an Trinkwasser und eine schlechte Gesundheitsversorgung.

Help fördert nachhaltige Landwirtschaft in Burkina Faso und unterstützt die Menschen beim Bestellen ihrer Felder. Wir beliefern sie mit Saatgut, bauen Wasserauffangbecken, schulen die Bauern in effektiven Anbautechniken, und legen Kompostanlagen für den Dünger an.

Ergänzend zu den Projekten der Ernährungssicherung engagiert sich Help in Burkina Faso auch im Bereich Gesundheit.

Mehr Infos zum Projekt

Spenden gegen Hunger: Help im Südsudan

Spenden gegen den Hunger!

Helfen Sie uns, den Hunger langfristig zu bekämpfen.

Mit 25 € können wir einer Familie 3 Wochen lang eine ausgewogene Ernährung ermöglichen.


IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370



Aktuelles zum Thema Ernährung

Hunger zund Unterernährung in Ostafrika
Unterernährtes Kind im Südsudan

Newsletter


Jetzt anmelden
Hungernde Familie in Simbabwe

Förderer werden

Helfen Sie mit einer Dauerspende – langfristig

Rhythmus


Autor: Help Redaktionsteam