Ernährungssicherung in Niger

Ernährung
Es ist genug für alle da

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Spenden gegen Hunger

Jeder neunte Mensch auf unserer Erde hat nicht ausreichend zu Essen. An den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben jährlich mehr Menschen als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen, so das World Food Programme der UN. Die Ursachen für Hunger sind meistens Armut, Naturkatastrophen, Konflikte und schlechte Landwirtschaft. 

Wie ist die Situation?

Weltweit leiden 795 Millionen Menschen an Hunger. Die größte Not herrscht in Afrikas und Asiens ländlichen Regionen. Die Ursachen sind: Fehlende Nahrungsmittel und nicht vorhandene Ressourcen, wie brauchbares Ackerland oder Saatgut.

Die Folgen von Hunger sind verheerend: Die Menschen erkranken schneller. Körper und Geist sind weniger leistungsfähig. Die Kindersterblichkeit steigt rapide.

Quelle: (WFP 2015)

 

Was macht Help im Bereich Ernährung?

Nachhaltige Landwirtschaft fördern

Während in Deutschland 5 bis 8 Tonnen Getreide pro Hektar geerntet werden, ernten Bauern in Afrika lediglich 0,5 bis 1,5 Tonnen pro Hektar. Darüber hinaus gehen 40 % der Ernten in Afrika und Asien verloren. Die Gründe sind schlechte Lagerung und das fehlende Wissen zur Weiterverarbeitung.

Nachhaltigkeit in der Ernährungssicherung bedeutet für Help, den Blick auf unterschiedliche Faktoren zu richten:

  • gewinnbringende und umweltverträgliche Anbaumethoden zu vermitteln
  • Schulungen in wirtschaftlichen Grundkenntnissen anzubieten
  • eine funktionierende Infrastruktur zu schaffen
  • überschüssige Lebensmittel gewinnbringend zu verkaufen

Der Weg dorthin ist lang. Zunächst gilt es, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen: Bewässerungsmöglichkeiten, Saatgut und Düngemittel müssen bereitgestellt werden. Schulungen über Anbaumethoden und wirtschaftliche Grundlagen müssen durchgeführt werden.


Unsere Projekte gegen Hunger

Südsudan: Unterernährung bekämpfen

Der Südsudan leidet Hunger: 7,3 Millionen Menschen haben nicht annähernd genug zu essen. Besonders gefährdet sind Frauen und Kinder. Die Unterernährung von Kleinkindern beginnt oftmals schon im Mutterleib, wenn die Mütter unter- oder mangelernährt sind. Vor allem in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes ist die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen lebenswichtig, da sonst bleibende Entwicklungsschäden entstehen können.

Deshalb hat Help spezielle Behandlungszentren eingerichtet, in denen schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Kleinkinder medizinisch behandelt werden. Die unterernährten Kinder erhalten besondere therapeutische Nahrung, die auf Erdnusspaste basiert. Erdnüsse sind besonders energiereich und auch die Kleinsten können mit der Paste versorgt werden, da sie nicht gekaut werden muss. Nach mehrwöchiger Behandlung gewinnen die Kinder bereits deutlich an Gewicht.


Simbabwe: Gemeinsam zur Selbstständigkeit

Unsere Hilfsmaßnahmen bestehen aus mehreren Phasen: Zuerst unterstützten wir die Kleinbauern mit Saatgut und Düngemitteln. Anschließend bilden wir sie in umweltverträglichen und effektiven Anbaumethoden aus. Weiterhin bieten wir Schulungen an, wie man möglichst gewinnbringend anbaut.

Das Ziel besteht darin, Einkommen zu erzielen, um z. B. Schulgebühren und Medikamente selbst finanzieren zu können.


Burkina Faso: Einsatz für unterernährte Kinder

2014 waren 12 % der Kinder unter fünf Jahren in Burkina Faso unterernährt. Über die Hälfte aller Todesfälle von Kindern in diesem Alter sind auf Unterernährung zurückzuführen. Die Gründe: Zu wenig Getreide, Mangel an Trinkwasser und eine schlechte Gesundheitsversorgung.

Help setzt sich aktuell für 35.194 Haushalte ein. Darunter engagieren wir uns für 4.370 unterernährte Kinder und 3.850 schwangere Frauen. Wir unterstützen die Menschen beim Bestellen ihrer Felder. Help beliefert sie mit Saatgut, baut Wasserauffangbecken, schult die Bauern in effektiven Anbautechniken, und legt Kompostanlagen für den Dünger an.

Ergänzend zu den Projekten der Ernährungssicherung engagiert sich Help in Burkina Faso auch im Bereich Gesundheit.

Nahrungsmittelausgabe in Syrien

Spenden gegen den Hunger!

Mit 25 € können wir einer Familie 3 Wochen lang eine ausgewogene Ernährung ermöglichen.


IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370



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Hungernde Familie in Simbabwe

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