Vor Ort Perspektiven schaffen

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Schneiderin mit von Help finanzierter Nähmaschine
28 %

der jungen Menschen sind arbeitslos

22 %

der Bevölkerung gelten als arm

477

ist der durchschnittliche Nettolohn

Help in Albanien

Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Vor allem junge Menschen verlassen ihre Heimat, um im Ausland Arbeit zu finden. Help setzt sich dafür ein, vor Ort Perspektiven zu schaffen. Wir leisten Starthilfe für junge und benachteiligte Menschen und helfen ihnen beim Aufbau eines selbstbestimmten Lebens.

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Wie hilft Help in Albanien?

Starthilfe für eine selbstbestimmte Zukunft

Viele junge und gebildete Menschen in Albanien sehen zurzeit nur eine Perspektive für ihre Zukunft: Auswandern. In ihrer Heimat stehen sie vor zu großen Hürden, um sich ein eigenes Leben aufbauen zu können. Help leistet daher Starthilfe: Wir fördern junge und benachteiligte Menschen durch zukunftsfähige Ausbildungsprogramme, um ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Zudem schafft Help vor Ort Perspektiven: Wir stellen Ressourcen für die Gründung von Start-Ups und Kleinbetrieben bereit und bieten Trainings in Betriebswirtschaft und Marketing an. Dabei setzen wir uns besonders für die Stärkung von innovativen und umweltfreundlichen Ideen ein und unterstützen gezielt von Frauen geführte Unternehmen. Help fördert außerdem die Renovierung von Kindergärten und Krippen, um jungen Eltern die Teilhabe am Berufsleben zu erleichtern. Bei unserer Arbeit setzen wir auf die umfassende Erfahrung, die wir in über 25 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe im westlichen Balkan machen konnten.

Help ist seit 2019 in Albanien aktiv. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stand zunächst die Nothilfe nach dem schweren Erdbeben im November 2019. Unmittelbar nach der Katastrophe haben wir Hilfsgüter wie Matratzen, Schlafsäcke und Decken an die betroffenen Familien verteilt. Anschließend haben wir beim Wiederaufbau eines schwer beschädigten Kindergartens geholfen.

Wie ist die Situation in Albanien?

Armut und fehlende Perspektiven

Das Erbe der kommunistischen Vergangenheit wiegt noch immer schwer auf Albanien. Über 40 Jahre lang lebten die Menschen unter dem totalitären Diktator Enver Hoxha, der das Land immer weiter in die Isolation führte. Bis heute erinnern rund 200.000 Bunker, die Hoxha zum Schutz vor äußeren Feinden im ganzen Land erbauen ließ, als stille Mahnmale an diese Zeit.

1990 wurde das Regime gestürzt, doch Korruption, Vetternwirtschaft und organisierte Kriminalität verhindern bisher den Aufschwung des Landes. Albanien bleibt eines der ärmsten Länder Europas. Auf der Suche nach Arbeit haben in den letzten dreißig Jahren mehr als 700.000 Menschen Albanien verlassen. Insbesondere unter jungen Menschen herrscht große Hoffnungslosigkeit.

Im November 2019 wurde Albanien zudem von einem schweren Erdbeben erschüttert. 51 Menschen kamen ums Leben, öffentliche Einrichtungen und Straßen wurden zerstört, Zehntausende verloren ihr Zuhause. Viele Menschen kämpfen seither mit Traumata und noch größeren finanziellen Problemen.

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Eine Näherin in Albanien sitzt an ihrer Nähmaschine, die sie dank der Förderung von Help anschaffen konnte.
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Fragen und Antworten

Im Jahr 2022 waren 11,8 % der albanischen Bevölkerung arbeitslos. Bei jungen Menschen bis 24 Jahre lag die Arbeitslosenquote jedoch bei rund 27,8%, das heißt, mehr als jeder vierte junge Mensch hat keine Arbeit. Quelle: Weltbank

Schätzungen der Weltbank zufolge lag die Armutsquote in Albanien im Jahr 2021 bei rund 22 Prozent. Das bedeutet zwar, dass die Armut in Albanien im vergangenen Jahrzehnt gesunken ist (von ca. 34 % im Jahr 2012), doch es sind noch immer mehr als ein Fünftel der albanischen Bevölkerung von Armut betroffen. Quelle: Weltbank

Unsere Projekte in Albanien werden von den folgenden Zuwendungsgebern gefördert:

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