Spenden Mali: Help fördert die Trinkwasserversorgung

Trinkwasser für Mali

Help fördert die Wasserversorgung in der Region Douentza

Der Kampf ums Überleben gehört für die Menschen in der Gemeinde Douentza in Mali zum Alltag. Die Böden der Region sind besonders trocken, Trinkwasser eine knappe Ressource. Zusätzlich kommt es seit Jahren immer wieder zu gewaltsamen Angriffen durch bewaffnete Gruppen. Um die Lebensbedingungen der Familien in Douentza nachhaltig zu verbessern, fördert Help die Wasser- und Hygieneversorgung. Rund 66.000 Menschen profitieren von dem Projekt.


Leben in einem der heißesten Länder

Douentza liegt in Zentral-Mali, inmitten der Sahelzone. Das extreme Klima der Region ist eine große Herausforderung für die Bevölkerung: Nur wenige Pflanzen gedeihen in den trockenen Böden, die spärliche Vegetation erlaubt fast nur nomadische Viehhaltung. Zudem lässt die wachsende Wüste jedes Jahr mehr Ackerland versanden.

Zur nächsten Trinkwasserquelle müssen die Menschen durchschnittlich eine Dreiviertelstunde laufen – ohne befestigte Wege und bei sengender Hitze. Oftmals wird dieser Kraftakt von Frauen und Mädchen übernommen. Überfälle sind dabei keine Seltenheit, immer wieder kommt es zu Misshandlungen.

 

Zu den rund 350.000 Menschen, die in Douentza leben, gehören auch viele geflüchtete Familien. Ethnische Konflikte sorgen regelmäßig für gewaltsame Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen den Flüchtlingen und der aufnehmenden Bevölkerung. Immer wieder ist der Zugang zur Trinkwasserversorgung Ausgangspunkt für die Streitigkeiten.



Alltag voller Gefahren

Seit einigen Jahren wächst zudem die Gefahr durch terroristische Gruppen. Die Sicherheitslage ist in Mali sowie in der gesamten Sahelzone sehr kritisch. Nicht nur Sicherheitskräfte, sondern auch die Bevölkerung und humanitäre Helfer:innen werden immer öfters zum Ziel bewaffneter Gruppen.

Häufig kommt es zu Plünderungen ganzer Dörfer, bei denen vor allem Nutzvieh gestohlen wird. Für die Menschen eine Katastrophe, da sie auf das Vieh angewiesen sind.

Spenden Mali: Trinkwasserbrunnen in der trockenen Sahelzone

Mali: Spenden für Trinkwasser


IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


Neue Chancen dank sauberem Wasser

Help ist bereits seit 2013 in Mali aktiv und engagiert sich für die nachhaltige Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung. So auch in Douentza: Help baut und repariert hier Brunnen, die 25.000 Menschen einen besseren Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Um die Trinkwasserversorgung langfristig zu gewährleisten, bilden wir zudem Reparatur-Mechaniker:innen aus, die sich in Zukunft um die Instandhaltung der Brunnen kümmern.

Durch den Ausbau der Trinkwasser-Infrastruktur verbessert Help die Lebensbedingungen in Douentza nachhaltig: Die Familien können effektiver Landwirtschaft betreiben, Konflikte um die lebenswichtige Ressource werden reduziert und Frauen und Mädchen können aufatmen, da die Wege zur nächsten Wasserstelle kürzer sind.


Gesundheit fördern – mit Wissen und Seife

Nicht nur der fehlende Zugang zu Trinkwasser, auch mangelnde Hygiene und daraus resultierende Krankheiten bedrohen das Leben der Menschen in Douentza. Um die Ausbreitung von Erregern wie dem Coronavirus zu reduzieren, fördert Help die Hygienemaßnahmen in Mali.

Wir führen eine Sensibilisierungskampagne mit einem Radiosender durch, der auf verschiedenen Sprachen über Hygienepraktiken informiert. Lokale Hygiene-Berater:innen gehen in die Dörfer, um über Krankheiten und Hygienemaßnahmen aufzuklären. Zusätzlich verteilt Help Hygienepakete und Menstruationsprodukte.

Zur Verbesserung der Hygienebedingungen stattet Help außerdem fünf Gesundheitszentren und fünf Schulen mit Handwascheinrichtungen, Seife, Reinigungsmitteln und Abfallsystemen aus. Rund 41.000 Menschen profitieren von unseren Hilfsmaßnahmen im Bereich Hygiene.

Unterstützen Sie die Bevölkerung in Mali – jetzt spenden!

Unsere Hilfe auf einen Blick

  • 13 Brunnen werden gebohrt bzw. repariert
  • 25.000 Menschen erhalten Zugang zu sauberem Trinkwasser
  • 40.986 Menschen profitieren von unseren Hygienemaßnahmen, beispielsweise durch Hygiene-Pakete, Menstruationsprodukte sowie Hygieneaufklärung
  • 126 Menschen werden von Help in den Bereichen Wasser, Hygiene und Abwasserentsorgung ausgebildet
  • 5 Gesundheitszentren und 5 Schulen erhalten Unterstützung im Bereich Hygiene
  • 16 Latrinen werden gebaut

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Fabian Nolde
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