Mali: Gesundheitssystem stärken

Help verbessert den Zugang zur Gesundheitsversorgung im Kreis Ansongo

Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung sind Mangelware – schon lange befindet sich Mali in der Krise und das ist auch bis heute in der Region Ansongo spürbar. Viele Familien leben in abgelegenen Dörfern, weshalb sie kaum Zugang zu einer grundlegenden medizinischen Versorgung haben. Bereits seit 2014 arbeitet Help gemeinsam mit dem lokalen Gesundheitsministerium aktiv daran, die Gesundheitsversorgung der Menschen in Ansongo langfristig zu verbessern.


Förderung einer kostenlosen Gesundheitsversorgung

Gemeinsam mit lokalen Entscheidungstragenden möchte Help den Zugang zu Gesundheit und Ernährung in Ansongo verbessern.

„Unser Ansatz ist eine kostenlose Gesundheitsversorgung für die Menschen“, sagt Dr. Pacifique Kitanina Fuoto, Koordinator für Gesundheit und Ernährung für Help Mali.

Dazu wurden in den vier Hauptgemeinden im Kreis Ansongo lokale Gesundheitsdienste bereitgestellt, die die Menschen vor Ort nachhaltig versorgen. Help hat die Gemeinden dabei unterstützt, Gesundheitspersonal zu rekrutieren und zu schulen. Das Gesundheitspersonal stattet Hausbesuche ab, damit die Hilfe auch die Menschen erreicht, die nicht mobil sind.

„Unsere Strategie ist es, isolierte Gemeinden zu unterstützen, die nur schwer Zugang zu konventioneller Gesundheitsversorgung haben.“

       Dr. Pacifique Kitanina Fuoto, Koordinator für Gesundheit und Ernährung für Help Mali


Gesundheitsversorgung vor Ort

Doch manchmal reicht die Versorgung durch das Gesundheitspersonal vor Ort nicht aus. Maiga Ibrahim Meyina, der Dorfvorsteher von Cousoume, erzählt, dass insbesondere Kinder sowie schwangere und stillende Frauen das lokale Gesundheitspersonal aufsuchen, dann aber an das nächste Gesundheitszentrum überwiesen werden müssen. Help stattete deswegen alle kommunalen Gesundheitsverbände mit Krankenwagen aus. 

Wenn Kleinkinder krank sind, muss meist sofort reagiert werden. Gemeinsam mit lokalen Gesundheitseinrichtungen entschloss sich Help deshalb dazu, Außenstellen einzurichten. So stellt Help eine kostenlose, qualitativ hochwertige medizinische und ernährungstechnische Versorgung von Kindern unter 5 Jahren sicher.


Prävention: Krankheiten einen Schritt voraus sein

Damit sich die Gesundheitsversorgung in Ansongo nachhaltig verbessert, verfolgt das Projekt einen präventiven Ansatz. Dazu zählt insbesondere die Sensibilisierung der Bevölkerung für Hygienepraktiken. Häufig auftretende Krankheiten wie Malaria, Durchfall, Unterernährung oder Atemwegsinfektionen können nun schnell und erfolgreich vor Ort behandelt werden. Die Gesundheitszentren müssen nur noch bei Komplikationen oder schweren Fällen aufgesucht werden.


Der präventive Ansatz wirkt

Eine sinkende Zahl tödlicher Krankheitsverläufe bei Kindern, weniger Krankenhausaufenthalte und ein deutlich geringerer Bedarf an Beratung – das zeigte die letzte vierteljährliche Kontrolle der Gesundheitsversorgung in Ansongo. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, erzählt Dr. Diallo Abdoul Baki vom Referenzzentrum in Ansongo. „Wenn also weniger Patient:innen zu uns kommen, heißt das, dass die Gesundheitsversorgung vor Ort sehr gut ist.“

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