Spenden Ebola im Kongo

Ebola und Corona im Kongo

Mit Prävention gegen die Viren

In der Demokratische Republik Kongo kämpfen die Menschen seit Monaten gegen einen unsichtbaren, aber umso gefährlicheren Gegner: das Ebola-Virus. 3.936 Personen haben sich mit der Krankheit infiziert, mehr als 2.250 sind gestorben. Trotz jüngsten Erfolgen im Kampf gegen das Virus bleibt die Lage ernst. Sollte sich nun auch noch das Coronavirus im Kongo ausbreiten, droht eine humanitäre Katastrophe.

In der besonders gefährdeten Provinz Nord-Kivu fördert Help Präventionsmaßnahmen und wirkt so der Verbreitung von Krankheiten entgegen. Gemeinsam können wir helfen – spenden Sie jetzt!


Armut als Nährboden von Epidemien

Die Provinz Nord-Kivu liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. In der von Krisen geplagten Region leiden die Menschen unter extremer Armut und immer wieder auflodernder Gewalt. Nur wenige Familien haben Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Sanitäranlagen. Müll oder ihre Notdurft entsorgen die Menschen meist einfach im Gebüsch – der perfekte Nährboden für Krankheiten.

"Die Situation ist katastrophal. Neben Ebola wüten Durchfall, Unterernährung, Malaria und Röteln unter der Bevölkerung. Am schlimmsten dran sind die Vertriebenen im Distrikt. Sie leben von der Barmherzigkeit der Gastbevölkerung, die auch nicht viel hat."

       Christoph van Edig, Help-Programmreferent für die DR Kongo


Im Juli 2018 brach in Nord-Kivu Ebola aus. Aufgrund der katastrophalen Hygienesituation in der Region konnte sich die Krankheit, die vor allem über Körperflüssigkeiten übertragen wird, rasant ausbreiten. Tausende Menschen haben sich seither infiziert, mehr als 2.250 sind gestorben. Die Ebola-Krise hat sich so stark verschärft, dass die WHO den Gesundheitsnotstand ausgerufen hat. 


Was ist Ebola?

Ebola ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren der Gattung Ebola-Virus hervorgerufen wird. Ebola wurde erstmals 1976 in der Demokratischen Republik Kongo, damals Zaire, im Dorf Yambuku identifiziert. Der nahe gelegene Ebola-Fluss gab der Krankheit ihren Namen. Menschen, die an Ebola erkranken, leiden unter Fieber, Übelkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen, häufig begleitet von Erbrechen, Durchfall und anderen Symptomen. Bei einem schweren Verlauf folgen innere Blutungen und Organversagen. Je nach Virusart endet eine Ebola-Infektion in 30 bis 90 Prozent der Fälle tödlich. Einfache Präventionsmaßnahmen wie Händewaschen retten Leben, deshalb ist der Zugang zu sauberem Wasser so wichtig. 

Jetzt spenden!


Mit sauberem Wasser gegen Ebola und Corona

In Nord-Kivu leiden die Menschen unter Hunger und Krankheiten wie Durchfall oder Malaria. Ihre Immunsysteme sind geschwächt, eine Infektion mit Ebola- oder Coronaviren lebensbedrohlich. Das wirksamste Mittel im Kampf gegen die Krankheiten ist daher Prävention.

Help unterstützt die Familien in Nord-Kivu mit einer Reihe von Präventionsmaßnahmen. Wir verbessern den Zugang zu sauberem Wasser, indem wir Quellen erschließen und Auffanganlagen für Regenwasser installieren. Zur Förderung von Hygiene baut Help Latrinen und Handwaschanlagen, einen Großteil davon an Schulen. Darüber hinaus klären wir über die Präventionsmöglichkeiten von Ebola und Corona auf, z.B. Händewaschen mit Wasser und Seife. Mehr als 11.000 Menschen profitieren von dem Projekt.

Im Kampf gegen Krankheiten wie Ebola und Corona brauchen die Familien in Nord-Kivu unsere Unterstützung. Jeder Mensch, den wir vor einer Infektion bewahren, ist ein potentielles Todesopfer weniger. Gemeinsam können wir die Ausbreitung der Viren aufhalten und neue Epidemien verhindern: Spenden Sie jetzt!

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