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Vertrocknete Erde in Afrika

6 Stunden Fußweg  

... für ein paar Tropfen Wasser

Mädchen mit Wasserkanistern im Tschad

Folgen Sie einem Mädchen auf dem langen Weg zur Wasserquelle

Angesichts der steigenden Temperaturen in Deutschland ist es ein großes Glück, dass wir für ein kühles Glas Wasser meist nur ein paar Schritte gehen müssen. Doch was, wenn die nächste Wasserquelle nicht ein paar Meter, sondern mehrere Kilometer entfernt ist? Für über 800 Millionen Menschen weltweit ist das leider Realität.

Vor allem Frauen und Mädchen marschieren jeden Tag weite Strecken bei sengender Hitze, um für ihre Familie ein paar Liter Wasser zu holen. Sie gefährden dabei ihr Leben – und ihre Chance auf Bildung.

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein junges Mädchen und leben in einem Dorf ohne eigene Wasserquelle im Tschad – das ist Ihr Tag:

Sonnenaufgang im Tschad

6.30 Uhr – Kurz nach Sonnenaufgang müssen Sie sich auf den mehrere Kilometer langen Marsch zur nächsten Quelle machen. Barfuß oder in Gummisandalen kämpfen Sie sich durch dorniges Gestrüpp oder heißen Wüstensand. Als Mädchen ist das tägliche Wasserholen traditionell Ihre Aufgabe.

9.10 Uhr – Fast drei Stunden nach Aufbruch erreichen Sie Ihr Ziel. Wenn Sie Glück haben, besitzt Ihre Familie einen Esel oder ein Kamel. Ansonsten müssen Sie die schweren Kanister in der sengenden Hitze selbst zurück schleppen.

11.30 Uhr – Eine kurze Pause, Kraft schöpfen. Der Weg ist noch lang und überall lauern Gefahren: Jeden Tag werden Mädchen beim Wasserholen von wilden Tieren angegriffen, oder sie werden Opfer von Überfällen und Vergewaltigung.


Esel wird mit Wasserkanistern beladen

Mädchen mit Wasserschüssel im Tschad

12.50 Uhr – Nach mehr als sechs Stunden kommen Sie endlich Zuhause an. Zeit zum Ausruhen bleibt Ihnen nicht. Sie müssen Ihrer Mutter im Haushalt helfen und das Vieh versorgen.

17.00 Uhr – Am Ende des Tages sind Sie völlig erschöpft. Zeit oder Energie zum Spielen oder Lernen haben Sie nicht. Das tägliche Wasserholen versperrt Ihnen die Chance, ihre Kindheit zu genießen und dem Leben in Armut jemals zu entkommen.


Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung! Mit neuen Brunnen verkürzen wir deshalb die Wege zum Wasser und geben Mädchen die Chance, regelmäßig zur Schule zu gehen. Besonderen Wert legen wir dabei auf nachhaltige, klimaschonende Lösungen wie Solar-Pumpen. Ihre Spende hilft uns dabei, mehr Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. 

Es liegt in Ihrer Hand: Verändern Sie das Leben eines Mädchens in Afrika für immer!

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Kein Tropfen auf dem heißen Stein

Infolge des Klimawandels wird der lange Weg zum Wasser immer länger. Eine Entwicklung, die nicht nur das Leben der Menschen in Afrika bedroht. Wasserprojekt-Koordinator Fabian Nolde erläutert im Interview, wie Help weltweit das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser stärkt.

Interview mit Wasserprojekt-Koordinator Fabian Nolde

Fabian Nolde (Help-Projektkoordinator Südsudan)
Fabian Nolde im Südsudan

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