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Flüchtlingslager Mingkaman

Hilferuf Südsudan 

Hunger in Ostafrika

Help hilft unterernährten Kindern
©Simaitis

Ostafrika leidet Hunger. Alleine im Südsudan haben etwa 6 Millionen Menschen nicht ausreichend Essen und sind stark unterernährt - eine Rekordzahl sogar für den Südsudan.

Die Menschen leiden Hunger in Ostafrika
Die Hälfte der Menschen leiden allein in der Hauptstadt Juba unter Nahrungsmangel.©Simaitis

Häufig ist das Trinkwasser verdreckt, was zu Infektionen und Wurmbefall führen kann. Krankheiten entziehen dem Körper Nährstoffe, was Erwachsene und Kinder zusätzlich belastet.

Die Medien berichten kaum über diese Art Katastrophen. In den Medien spielen immer nur „laute“ Themen eine Rolle. Help begegnet diesen „stillen“ Katastrophen genauso entschieden.

Hilfe für unterernährte Kinder

Sehr viele Kinder im Südsudan sind unterernährt. Schwangeren Frauen mangelt es an Spurenelementen und Vitaminen. In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt bauen wir 12 Behandlungszentren, in denen wir Schwangere und unterernährte Kinder medizinisch versorgen. Insgesamt behandeln wir 4.000 stark unterernährte Kinder.

Fotos und Videos

Interview in den Tagesthemen (30.3.17)

Help unterstützt 100.000 Menschen im Südsudan:

  • mit therapeutischen Nahrungsmitteln und Medikamenten gegen Unterernährung,
  • mit Vitaminen und Spurenelementen für Kinder und Schwangere,
  • durch sauberes Wasser und Sanitäranlagen,
  • und durch Saatgut zur nachhaltigen Lebensmittelversorgung.

Im vergangenen Jahr konnten wir bereits 2.800, der am schlimmsten betroffenen Kinder retten.

Helfen Sie den Familien im Südsudan  Spenden Sie jetzt


Hunger in Afrika: Im Abseits der Öffentlichkeit

In Afrika herrscht eine Katastrophe: 17 Millionen Menschen im Osten des Kontinents sind vom Hungertod bedroht.

  1. Stumpft die Öffentlichkeit angesichts des wiederkehrenden Phänomens ab? Was kann die internationale Staatengemeinschaft unternehmen?
  2. Was können Entwicklungspolitik und der von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller angekündigte Marshall-Plan leisten?
  3. Sind die Ursachen der Katastrophe nicht zu unterschiedlich? Ist die Dürre in Ostafrika, der einzige Auslöser für die aktuelle Hungerkatastrophe in der Region? Oder ist die Not nicht auch auf die politische Lage in vielen Ländern zurückzuführen?

Im Deutschlandfunk diskutieren:

  •  Dr. Michael Brüntrup, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
  • Fabian Nolde, Projektleiter für Mali und Südsudan der Organisation "Help - Hilfe zur Selbsthilfe"
  • Sybille Pfeiffer, Entwicklungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag
  • Ludger Schadomsky, Leiter der äthiopischen Sprachredaktion der DW

Im Abseits der Weltöffentlichkeit - Hunger-Katastrophe in Afrika


Hungersnot in Ostafrika

Hungersnot und Cholera breiten sich aus

Als wäre der Hunger nicht schon schlimm genug sind jetzt die ersten Todesfälle durch Cholera aufgetreten. Die geschwächten Körper haben keinerlei Abwehrkräfte gegen die gefährliche Infektion.

„Derzeit sind 33 bestätigte Todesfälle von Cholera alleine im Vertriebenenlager Mingkaman verzeichnet worden, Tendenz steigend. Help ist die einzige Organisation im Flüchtlingslager in  Mingkaman, die sich um die Wasser- und Sanitärversorgung von 122.000 Menschen und damit auch um die Eindämmung der Cholera kümmert. Hier muss umgehend die Hilfeleistung aufgestockt werden“, so Fabian Nolde, Help-Projektreferent für den Südsudan.


Die Cholera ist in Mingkaman ausgebrochen
Die Cholera in Mingkaman forderte bereits viele Opfer.©Simaitis

Zur Bekämpfung der Cholera und der Behandlung von lebensbedrohlich unterernährten Kindern bittet Help dringend um Ihre Hilfe.

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Kontakt

Fabian Nolde
Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit im Südsudan?
Fabian Nolde
hilft Ihnen gerne weiter:
+49(0)228 91529-27
E-Mail