Kongo: Flüchtlinge im eigenen Land

Kongo: Auf der Flucht alles verloren

Help unterstützt Flüchtlinge in Süd-Kivu

Hilfe für Flüchtlinge im eigenen Land

Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung kann sich kaum etwas zu essen leisten. Doch als wäre das noch nicht genug, zwingen blutige Konflikte mehr und mehr Menschen zur Flucht.

Immer häufiger werden ganze Dörfer von bewaffneten Gruppen geplündert und niedergebrannt. Die Bewohner müssen von einem auf den anderen Moment fliehen und dabei ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Das Einzige, was bleibt, sind Verzweiflung und Angst.


4,5 Millionen Menschen leben derzeit als Flüchtlinge im eigenen Land. 800.000 Menschen sind in Nachbarländer geflohen.

Besonders groß ist die Not in der Provinz Süd-Kivu im Osten des Kongos. Die Region ist von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt, die auf die politische Unsicherheit und interkulturelle Konflikte zurückzuführen sind.


Solidarität trotz Armut

Help ist seit Juli in der Bergregion Minembwe im Einsatz und unterstützt Flüchtlinge und die Bevölkerung vor Ort. Denn obwohl die Bewohner selbst kaum genug zum Leben haben, nahmen sie heimatlose Menschen bei sich auf. Aus der Not heraus nutzten sie sogar die Schreibtische einer Schule als Feuerholz, um die vertriebenen Familien und sich selbst vor der Kälte zu schützen.

„Auf dem Minembwe-Hochplateau herrschen vor allem nachts geringe Temperaturen. Damit die Menschen die kalten Monate gut überstehen, verteilen wir neben Hygieneartikeln auch Kleidung und Decken an die Bedürftigen. Zudem erhalten sie Saatgut für den Gemüseanbau, so können sie sich langfristig wieder selbst versorgen. Allerdings würden wir gerne noch viel mehr Menschen erreichen. Dafür sind wir dringend auf weitere Spenden angewiesen“, sagt Christoph van Edig, Help-Projektkoordinator für den Kongo.

In der Schule können die Kinder Minembwes inzwischen wieder lernen, da Help die Klassenzimmer bereits mit neuen Schreibtischen ausstatten konnte. Außerdem erhalten 2.500 Kinder Schulmaterialien, damit sie wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können. So wird aus Not Perspektive.

Kongo: Die Kinder können endlich wieder zur Schule

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