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Gesundheit in Simbabwe

Gesundheit
Medikamente, Prävention und Hygiene

Gesundheit

Spenden für Gesundheit

Menschen in Entwicklungsländern leiden viel häufiger an Krankheiten als wir in Deutschland. Verdrecktes Wasser und der Mangel an Medikamenten sind nur zwei Faktoren. Help engagiert sich im Bereich Gesundheit in Mali, im Südsudan, im Niger und in Burkina Faso.  

„Ich hatte schon sieben Schwangerschaften. Zwei endeten mit Fehlgeburten. Zwei meiner Kinder starben kurz nach der Geburt. Ich bin nicht zum Arzt gegangen, weil wir kein Geld hatten. Mein Bruder hat Medikamente aus der Stadt mitgebracht, mit denen ich versucht habe mich selbst zu behandeln – leider ohne Erfolg.“

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Wie ist die Situation?

Medizinische Hilfe nach dem Erdbeben in Nepal
©ADH/Timm Schamberger

Gesundheit - eine Grundvoraussetzung

In vielen Entwicklungsländern mangelt es an grundlegenden Voraussetzungen für Gesundheit. Die Nahrungsmittel sind knapp, was den Körper angreifbar macht. Trinkwasser ist verschmutzt und voll von Krankheitserregern. Es fehlt an Medikamenten. Darüber hinaus kennen die meisten Menschen nicht die grundlegenden Regeln für Hygiene. Die Folgen sind hohe Kindersterblichkeit und eine geringe Lebenserwartung.


Der Ebola-Epidemie 2015 hat gezeigt wie schnell sich eine Krankheit unter diesen Voraussetzungen ausbreiten kann.

 

Was macht Help im Bereich Gesundheit?

Monatshygiene für Mädchen und Frauen

Noch immer haben viele Frauen weltweit keinen Zugang zu Hygieneartikel wie Damenbinden, Tampons oder Menstruationstassen. Dabei ist Monatshygiene ein wichtiger Faktor für die uneingeschränkte Teilhabe am öffentlichen Leben.

Im Südsudan verteilt Help Hygieneartikel und engagiert sich in der Aufklärungsarbeit: Viele Mädchen verlassen das Haus während ihrer Menstruation kaum. Das geht zu Lasten der Schulbildung. Oft brechen die Mädchen auch komplett die Schule ab, sobald sie die Pubertät erreichen. Auch Frauen benutzen während ihrer Menstruation Naturmaterialien wie Blätter und Rinde. Die Verwendung dieser Materialien kann jedoch stark gesundheitsgefährdend sein, ist unhygienisch und bietet darüber hinaus kaum den notwendigen Schutz. Mit der Verteilung von Hygieneartikeln stärkt Help Mädchen und Frauen, fördert die Selbstbestimmung und schafft Perspektiven.


Help verteilt Hygieneartikel und engagiert sich in der Aufklärungsarbeit
©Marcus Simaitis

Schnelle und nachhaltige Hilfe

Help engagiert sich in Notsituationen, wie der Ebola-Epidemie, schnell und effektiv. Unser eigentliches Ziel besteht allerdings in der nachhaltigen Verbesserung von gesundheitlichen Standards: Wir sorgen für sauberes Trinkwasser. Wir machen uns stark für ausreichend Nahrung. Wir informieren die Menschen wie wichtig Hygiene ist. Darüber hinaus investiert Help z. B. in Mali in das Gesundheitssystem und saniert baufällige Krankenhäuser.  

Verbesserung des Gesundheitssystem in Niger

Burkina Faso – vom Pilotprojekt zum staatlichen Programm

Bis 2015 war die Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Burkina Faso kostenpflichtig. Das heißt, dass zum Beispiel eine Malariabehandlung für ein Kleinkind für viele Familien nur sehr schwer zu bezahlen oder schlichtweg unerschwinglich war. Die medizinische Betreuung von Geburten wurde zwar vom Staat finanziell unterstützt, aber die Kosten, die auf eine Familie zukamen, waren nicht vorherzusehen. Dies führte dazu, dass viele Frauen ihre Kinder zu Hause bekamen, was besonders bei Komplikationen fatal ist.  

Um gegen die Mütter- und Kindersterblichkeit anzukämpfen, führte Help in zwei Distrikten in Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden, eine kostenlose Behandlung für Kinder unter 5 Jahren und schwangere und stillende Frauen ein. Vor Projektbeginn sah ein Kind in den beiden Distrikten nur alle zwei Jahre ein Gesundheitszentrum von innen, heute sind es drei bis viermal pro Jahr. Das bedeutet, dass ein Kind behandelt wird, sobald es krank ist. Das war vorher bei Weitem nicht der Fall. Zwischen 90 und 100 Prozent der Geburten finden nun unter qualifizierter medizinischer Betreuung statt – vor 2008 waren das nur knapp 40 Prozent.

Heute ist die kostenfreie Gesundheitsversorgung einer der Hauptpfeiler des Nationalen Plans für wirtschaftliche und soziale Entwicklung, also der Agenda der Regierung Burkina Fasos bis 2020. Zurzeit stellt Help dem burkinischen Gesundheitsministerium weiterhin seine Expertise zur Verfügung und arbeitet an einer Erweiterung der Gesundheitsversorgung für die restliche Bevölkerung Burkina Fasos. >> Mehr Infos zum Projekt << 


Förderung des Gesundheitssystems in Burkina Faso

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