Gesundheit in Simbabwe

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Medikamente, Prävention und Hygiene

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Ob Corona, Ebola oder Malaria: Menschen in Entwicklungsländern sind viel stärker durch Krankheiten gefährdet, als wir in Deutschland. Help engagiert sich in vielen Ländern für die Verbesserung von Hygienebedingungen und der medizinischen Versorgung, denn Gesundheit ist ein Menschenrecht.

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„Ich hatte schon sieben Schwangerschaften. Zwei endeten mit Fehlgeburten. Zwei meiner Kinder starben kurz nach der Geburt. Ich bin nicht zum Arzt gegangen, weil wir kein Geld hatten. Mein Bruder hat Medikamente aus der Stadt mitgebracht, mit denen ich versucht habe mich selbst zu behandeln – leider ohne Erfolg.“

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Wie ist die Situation?

Gesundheit: Grundvoraussetzung für ein würdevolles Leben

In vielen Entwicklungsländern mangelt es an grundlegenden Voraussetzungen für Gesundheit: Die Nahrungsmittel sind knapp, was den Körper angreifbar macht. Trinkwasser ist verschmutzt und voll von Krankheitserregern. Krankenhäuser sind rar und oft in einem schlechten Zustand. Es fehlt an Medikamenten. Darüber hinaus kennen die meisten Menschen nicht die grundlegenden Regeln für eine angemessene Hygiene. Kinder sind in vielen Entwicklungsländern mangel- oder unterernährt. Die Folgen sind hohe Kindersterblichkeit und eine geringe Lebenserwartung.

Die Corona-Pandemie zeigt, dass selbst Länder wie Deutschland an ihre Grenzen stoßen können. Für Entwicklungsländer und Krisengebiete ist die Situation weitaus dramatischer, sobald eine Epidemie, wie z.B. Ebola, ausbricht. Oftmals arbeiten die Menschen dort als Tagelöhner, bezahlte Krankheitstage gibt es nicht. Eine schlechte Gesundheitsversorgung hat deshalb nicht nur Auswirkungen auf die körperliche Verfassung der Menschen, sondern bedroht das Überleben ganzer Familien.

Was macht Help im Bereich Gesundheit?

Schnelle und nachhaltige Hilfe

In Notfällen wie der Corona-Pandemie engagiert sich Help schnell und effektiv. Aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit greifen wir auf ein großes Netzwerk in unseren Projektländern zurück, welches uns ermöglicht, sofort zu handeln. Wir verteilen Hygienepakete, statten Krankenhäuser aus und arbeiten eng mit den lokalen Gesundheitsbehörden zusammen.

Unser eigentliches Ziel besteht allerdings in der nachhaltigen Verbesserung von gesundheitlichen Standards: Wir sorgen für sauberes Trinkwasser. Wir machen uns stark für ausreichend Nahrung. Wir informieren die Menschen darüber, wie wichtig Hygiene ist. Denn Prävention ist der beste Weg zu einem gesunden Leben.

Fotos aus unseren Gesundheitsprojekten


Unsere Gesundheitsprojekte

Weltweite Corona-Hilfe

Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Weltbevölkerung auf die Probe. Inzwischen hat sich das Virus in über 188 Ländern ausgebreitet. Aktuell gibt es über 7 Millionen Infizierte, mehr als 400.000 Menschen sind an der Erkrankung gestorben. Auch unsere Projektländer sind betroffen.

In Afrika, dem Nahen Osten und Südosteuropa hat Help deswegen umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus eingeleitet. Wir statten Krankenhäuser aus, verteilen Mund-Nasen-Masken an die Bevölkerung, errichten Handwaschstationen und klären die Öffentlichkeit über Präventionsmaßnahmen auf.

Doch die Menschen fürchten nicht nur eine Ansteckung mit dem Virus, sondern vor allem die langfristigen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Help hat deswegen den Help-Soli-Fonds ins Leben gerufen, um ganzheitlich und nachhaltig zu helfen.


Monatshygiene für Mädchen und Frauen

Noch immer haben viele Frauen weltweit keinen Zugang zu Hygieneartikel wie Damenbinden, Tampons oder Menstruationstassen. Dabei ist Monatshygiene ein wichtiger Faktor für die uneingeschränkte Teilhabe am öffentlichen Leben.

Im Südsudan verteilt Help Hygieneartikel und engagiert sich in der Aufklärungsarbeit: Viele Mädchen verlassen das Haus während ihrer Menstruation kaum. Das geht zu Lasten der Schulbildung. Oft brechen die Mädchen auch komplett die Schule ab, sobald sie die Pubertät erreichen. Auch Frauen benutzen während ihrer Menstruation Naturmaterialien wie Blätter und Rinde. Die Verwendung dieser Materialien kann jedoch stark gesundheitsgefährdend sein, ist unhygienisch und bietet darüber hinaus kaum den notwendigen Schutz. Mit der Verteilung von Hygieneartikeln stärkt Help Mädchen und Frauen, fördert die Selbstbestimmung und schafft Perspektiven.


Burkina Faso: Vom Pilotprojekt zum staatlichen Programm

Bis 2015 war die Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Burkina Faso kostenpflichtig. Das heißt, dass zum Beispiel eine Malariabehandlung für ein Kleinkind für viele Familien nur sehr schwer zu bezahlen oder schlichtweg unerschwinglich war. Die medizinische Betreuung von Geburten wurde zwar vom Staat finanziell unterstützt, aber die Kosten, die auf eine Familie zukamen, waren nicht vorherzusehen. Dies führte dazu, dass viele Frauen ihre Kinder zu Hause bekamen, was besonders bei Komplikationen fatal ist. 

Um gegen die Mütter- und Kindersterblichkeit anzukämpfen, führte Help in zwei Distrikten in Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitsbehörden eine kostenlose Behandlung für Kinder unter 5 Jahren und schwangere und stillende Frauen ein. Vor Projektbeginn sah ein Kind in den beiden Distrikten nur alle zwei Jahre ein Gesundheitszentrum von innen, heute sind es drei bis viermal pro Jahr. Das bedeutet, dass ein Kind behandelt wird, sobald es krank ist. Das war vorher bei Weitem nicht der Fall. Zwischen 90 und 100 Prozent der Geburten finden nun unter qualifizierter medizinischer Betreuung statt – vor 2008 waren das nur knapp 40 Prozent.

Heute ist die kostenfreie Gesundheitsversorgung einer der Hauptpfeiler des Nationalen Plans für wirtschaftliche und soziale Entwicklung, also der Agenda der Regierung Burkina Fasos bis 2020. Zurzeit stellt Help dem burkinischen Gesundheitsministerium weiterhin seine Expertise zur Verfügung und arbeitet an einer Erweiterung der Gesundheitsversorgung für die restliche Bevölkerung Burkina Fasos. 

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Autor: Robin Walter