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Südsudan

Gemeinsam gegen den Hunger

Kurzinfo Südsudan

Help ist seit 2011 im Südsudan aktiv und unterstützt mindestens 100.000 Betroffene. Wir engagieren uns mit drei Projekten in den Bereichen Ernährungssicherung, Wasser, Gesundheit, Bildung und Flüchtlingshilfe.

"Meine Familie und ich sind vor dem Krieg von Bor nach Mingkaman geflohen. Wir mussten Hab und Gut, unsere Kühe, einfach alles zurücklassen. Viele unserer Verwandten sind weiterhin  in Bor und wurden wahrscheinlich getötet – wir wissen es nicht. Hier leben wir in einer Hütte aus Plastikfolie. In Bor lebten wir in der Nähe der Stadt und konnten uns dank unserer Kühe selbst versorgen." Anyer Bulen Dit, 45 Jahre

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Wie ist die Situation im Südsudan?

Suedsudan-Ernaehrung-Landwirtschaft
Die Böden sind trocken und machen den Anbau von Nahrungsmitteln äußerst schwierig

Dürre und Krieg fordern die Existenzgrundlage der Menschen

Am 9. Juli 2011 erklärte der Südsudan seine Unabhängigkeit vom Norden. Nach Jahrzehnten des Bürgerkrieges keimte Hoffnung auf Frieden und wirtschaftliche Entwicklung auf. Leider wurde jede Hoffnung schon im Dezember 2013 zerstört. Der Machtkampf zwischen den Anhängern des Präsidenten Salva Kiir und seinem Stellvertreter Riek Machar eskalierte.

Der Konflikt entwickelte sich zum Bürgerkrieg  zwischen den Volksgruppen der Dinka und der Nuer. Anhaltende Gewalt, tausende Flüchtlinge und die ethnische Spaltung des Landes waren die Folgen. Insbesondere die Nahrungsmittelversorgung ist seit dem alarmierend – es droht ständig eine Hungersnot.

Unsere Herausforderung: 90 % der Bevölkerung leben von Landwirtschaft. Der Bürgerkrieg verhindert den Anbau von Nahrungsmitteln, da die Betroffenen gezwungen sind zu fliehen. Ernten fallen aus und Dürreperioden verschärfen die Lebensmittelknappheit. Nach und nach bricht den Menschen die Existenzgrundlage weg. Zudem steigen die Preise für Nahrungsmittel immens.

Wie hilft Help im Südsudan?

Suedsudan-Wasser-Brunnen
Durch den Bau und die Reparatur von Brunnen erleichtern wir den Zugang zu dringend benötigtem Trinkwasser.

Nachhaltig helfen durch Ernährungssicherung, Wasser und Hygiene

Das Ziel von Help ist es die südsudanesische Bevölkerung langfristig zu unterstützen und das Land nachhaltig zu entwickeln. Wir setzen uns für Flüchtlinge, Vertriebene und lokale Bewohner in den Regionen Western Bhar el Ghazal, Warrap State sowie in Lakes State ein.

In unseren Projekten realisieren wir folgende Hilfsmaßnahmen:

  • Sicherstellung einer grundlegenden Ernährung
  • Zugang zu sauberem Trinkwasser, u.a. durch Brunnenbau
  • Gewährleistung sanitärer Anlagen  
  • Verbesserung von Hygiene und Gesundheit, u.a. mit Hilfe von Hygieneschulungen  
  • Versorgung von unterernährten Kindern und schwangeren Frauen

Geber und Partner: AA (Auswärtiges Amt), BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), UNICEF

Zahlen und Fakten

Fahne Südsudan


  • 13 % haben Zugang zu sanitären Anlagen (Latrinen)
  • 41 % haben Zugang zu Trinkwasser
  • 3 Mio. Menschen wurden vertrieben (1,8 Mio. davon sind Inlandsvertriebene)
  • 4,8 Mio. Menschen haben nicht ausreichend Nahrung
  • 35 % der Kinder besuchen eine Grundschule
  • Inflation liegt bei 836 %
  • 51 % leiden in der Hauptstadt Juba unter Nahrungsmangel

Quellen: BMZ, AA, OCHA

  • Hilfe für 100.000 Betroffene
  • 32.496 Menschen mit Saatgut unterstützt
  • 8 Zentren zur Behandlung von Unterernährung
  • Bau von 250 Latrinen
  • Bau und Reparatur von 49 Brunnen
  • Ausbildung von 15 Mechanikern 
  • Hygiene-Schulungen für 60.000 Menschen

Stand: 2015 - heute

Aktuelles aus unseren Projekten

Starvation in South Sudan

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Gemeinsam gegen den Hunger


IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


Fotos und Videos

Kontakt

Fabian Nolde
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Fabian Nolde
hilft Ihnen gerne weiter:
+49(0)228 91529-27
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