Pakistan – Der „langsame Tsunami“

Geschrieben von Axel Schmidt am 23. August 2010 | Abgelegt unter Nothilfe, Pakistan

Der Vergleich mit einem langsamen Tsunami ist gut gewählt, denn das Wort Tsunami ist seit dem Ereignis von Weihnachten 2004 im indischen Ozean mit einer ungeheuren Zerstörungsmacht verbunden.

zerstoerung Die Kraft der Zerstörung schiebt sich derzeit durch den südlichen Teil des Landes und so langsam wird hier im Mittellauf des Indus und seiner Nachbarflüsse das Ausmaß der Zerstörung deutlich.

Hier in dem Distrikt Nowshera, westlich der Hauptstadt Islamabad und etwa 30km östlich der Provinzhauptstadt Peshawar im Grenzgebiet zu Afghanistan hat das Desaster besonders schlimm gewütet.  In dieser Provinz wurden über 170 000 Häuser zerstört und fast 5 Millionen Menschen sind direkt betroffen.

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Ruanda – Wahlen, Parties und große Träume

Geschrieben von Werner Eyßer am 5. August 2010 | Abgelegt unter Ruanda

kinder In den letzten Tagen bin ich nicht mehr dazu gekommen, über unsere Reise zu berichten. Wir sind einfach zu viel unterwegs, treffen Freunde und Projektpartner, besuchen unsere Projekte in Ruli, disuktieren und planen neue Projekte, denn wir haben noch viel vor. So zum Beispiel im Bildungsbereich. Ob Schulgeldprojekte, Förderung von Studenten, Krankenversicherung für Waisenkinder, Schulmaterialien für bedürftige Kinder oder sogar der Neubau einer Grundschule – dies alles haben wir in den vergangenen Jahren mit den Spendensammlungen unserer Schüler erreicht.

Dieses Engagement setzen wir mit unserer Reise fort. Sascha, der Computerspezialist in unserem Team, hat in der Sekundarschule von Ruli, die wir schon seit Jahren unterstützen, 15 Computer installiert. So haben die Schülerinnen und Schüler nun ständigen Zugang zum Internet und auch Computerschulungen sind möglich. Ein riesiger Schritt nach vorne. Den ganzen Beitrag lesen »

Ruanda – erste Eindrücke der diesjährigen Schülerreise

Geschrieben von Werner Eyßer am 28. Juli 2010 | Abgelegt unter Ruanda

werner-eysser Schon fast eine Woche sind wir jetzt in Ruanda. Wir haben aber erst seit gestern eine Internetverbindung – allerdings mit einigen Problemen.

Ruanda steht im Zeichen der Kampagne zur Präsidentenwahl am 9. August. Hier in Ruli waren am Donnerstag fast alle Geschäfte geschlossen, viele Menschen versuchten ins etwa 20 km entfernte Gakenke zu kommen, denn dort fand eine Veranstaltung mit dem amtierenden Präsidenten und haushohen Favoriten Paul Kagame statt. Taxis und die wenigen privaten Autobesitzer waren verpflichtet (?) Interessenten nach Gakenke zu transportieren. Aber viele liefen zu Fuß. Abends hörten wir immer wieder Gesang im Dorf – die begeisterten Rückkehrer. Den ganzen Beitrag lesen »

Haiti – sechs Monate nach dem Erdbeben

Geschrieben von Thomas Rottland am 13. Juli 2010 | Abgelegt unter Haiti, Wiederaufbau

thomas Es ist mein erster Besuch in Haiti. Gleich zwei Wochen nach meinem Arbeitsbeginn bei Help habe ich die Reise angetreten. Ich habe vorher viel darüber gelesen und diskutiert. Und ich habe bereits bei zahlreichen Katastrophen und Krisenherden in der Welt Hilfsprojekte koordiniert. Aber nicht mal die Folgen des Tsunami 2004 haben mich auf die derzeitige Situation in Port-au-Prince vorbereitet. So etwas habe ich noch nicht erlebt. 6 Monate nach dem verheerenden Erdbeben sind noch über eine Million obdachlos, jede freie Fläche in Port-au-Prince ist mit Zelten gefüllt, kaum ein Schritt breit voneinander entfernt, manche noch stabil, manche schon von den vielen und starken Regengüssen zerstört, manchmal besteht das „Zelt“ auch nur aus ein paar Stöcken und einer Plastikplane.

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„Dem Frieden eine Chance“ – 15 Jahre Schulpartnerschaft Bad Oeynhausen – Ruli

Geschrieben von Maike am 1. Juli 2010 | Abgelegt unter Ruanda

img_5189-k Am 7. April 1994 begann der Völkermord in Ruanda, bei dem von Hutu-Milizen rund 1 Mio. Tutsi und Oppositionelle ermordet worden waren. Es war – nach dem Holocaust – einer der größten Genozide des 20. Jahrhunderts. Help startete sofort seine Nothilfe-Maßnahmen, versorgte die Flüchtlinge in der Stadt Goma mit Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Betreuung, baute das Krankenhaus wieder auf und unterstützte später die Rückkehrer.

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Bridge unterwegs – Afghanen sind offen für Neues

Geschrieben von Alfred Horn am 23. Juni 2010 | Abgelegt unter Afghanistan

alfred-horn-2 Das Leben als Entwicklungshelfer in Afghanistan ist nicht immer leicht, doch wenn die Arbeit Spaß macht und die Menschen, denen wir helfen vorankommen, dann lassen sich mancherlei Risiken und Entbehrungen verschmerzen. Mir persönlich fehlt jedoch seit langem ein ordentlicher Bridge-Club.

Leider können nur wenige internationale Helfer hier in Herat Bridge spielen, und so war es immer schwer, eine Runde von auch nur 4 Spielern auf die Beine zu bekommen. Das ändert sich derzeit:  Den ganzen Beitrag lesen »