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Malische Wüste

Brunnen bedeuten Hoffnung 

Wasser-Notstand in Mali

Trinkwasser-Brunnen in Mali

Die Region Ansongo liegt im Westen Malis. Es ist eine Wüstenregion, die sich durch extrem heiße Temperaturen und schwer zu bewirtschaftenden Boden auszeichnet. Die Probleme der Menschen in Ansongo sind offenkundig: Das Wasser ist knapp, Hygiene-Standards können selten eingehalten werden und der Anbau von Getreide ist äußerst schwierig. 

Trinkwasser-Brunnen in Mali
Trinkwasser-Brunnen in Mali

Vor mehreren Jahren wurden in Ansongo Brunnen gebaut, um die Wasserversorgung der Region sicher zu stellen. Die Funktionsfähigkeit der Brunnen hat allerdings unter den Jahren und dem Bürgerkrieg gelitten. Rost, Staub und fehlende Ersatzteile haben dazu geführt, dass mittlerweile fast alle Brunnen defekt sind. 

Wiederherstellung der Wasserversorgung

Gemeinsam mit den Betroffenen hat Help eine Strategie entwickelt, um den Menschen nachhaltig und effektiv zu helfen. In Zusammenarbeit mit der Bevölkerung repariert Help 64 defekte Brunnen an zentralen Orten. Mit dieser ersten Maßnahme stellen wir die grundlegende Trinkwasserversorgung in der Region wieder her.   


Perspektiven durch neue Brunnen

Damit die Menschen in Ansongo langfristig über eine ausreichende und stabile Wasserversorgung verfügen, sind weitere Trinkwasser-Quellen notwendig. Daher hat Help zusammen mit den Betroffenen die ergiebigsten Standorte für Brunnen ausgemacht und insgesamt 40 neue Brunnen errichtet. 

Zwölf dieser Brunnen stehen an Schulen und Gesundheitszentren. Help hat diese Brunnen mit solarbetriebenen Pumpen ausgestattet, um nachhaltig unser Klima zu schützen. 

Regelmäßig durchqueren Nomaden die Region Ansongo. Häufig bedienen sie sich an den Brunnen der ansässigen Bevölkerung. Dies führt immer wieder zu Konflikten. Um diese Auseinandersetzungen zu vermeiden, wird Help zeitnah 13 weitere Brunnen allein für die Nomaden bauen.  


Wasser-Transport in Mali
Help hat 40 neue Brunnen gebaut.

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Langfristig denken

Ausbildung von Mechanikern
Help bildet Mechaniker aus, damit die Instandhaltung der Brunnen gesichert ist.

Um die Wasser-Versorgung in Ansongo auf Dauer zu sichern, ist es notwendig alle Brunnen regelmäßig zu warten. Daher hat Help so genannte „Wasser-Komitees“ ins Leben gerufen. Die 107 Komitees bestehen aus je fünf Personen. Sie sind für kleinere Reparaturen verantwortlich und halten Brunnen und die umliegende Wasserstelle sauber. Für größere und kompliziertere Reparaturen bildet Help insgesamt 30 Techniker aus.


Was Help erreicht hat:

  • Bau und Reparatur von 104 Trinkwasser-Brunnen 
  • 34.500 Menschen werden mit Wasser versorgt 
  • Ausbildung von 30 Mechanikern
  • 107 Wasser-Komitees werden ins Leben gerufen 

Spenden helfen

Die ersten Hilfsmaßnahmen in Ansongo haben Früchte getragen. Dennoch sind die betroffenen Menschen weiter auf Hilfe angewiesen. 

Wo Wasser ist, ist Leben ...

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Arztbesuch in Mali

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Fabian Nolde
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