Corona Spenden: Coronavirus in syrischen Flüchtlingslagern

Corona im Nahen Osten

Hilfe für Flüchtlinge und Verbesserung der Infrastruktur

Dem Coronavirus schutzlos ausgeliefert

Für viele Menschen im Nahen und Mittleren Osten war das Leben schon vor COVID-19 ein täglicher Kampf. Ein Großteil von ihnen hat auf der Flucht vor Terror und Gewalt alles verloren. Die weitere Ausbreitung des Virus in der Region hätte katastrophale Folgen, vor allem für die Bürgerkriegsländer Syrien und Jemen. Millionen leben hier in überfüllten Flüchtlingslagern, Krankenhäuser liegen in Trümmern und das Gesundheitswesen ist am Boden.

Die Kluft zwischen arm und reich ist im Nahen Osten sehr groß. Die meisten Menschen leben am Existenzminimum und können es sich nicht leisten, während der Corona-Pandemie zuhause zu bleiben.

Jeder verdient eine Chance auf Schutz vor dem Coronavirus! Damit wir nicht Zeugen einer humanitären Katastrophe werden, ist unsere Hilfe jetzt wichtiger denn je.

Help engagiert sich seit Jahren beim Wiederaufbau der Region. Dazu gehört unter anderem der Aufbau einer Wasser- und Sanitärinfrastruktur. Zudem unterstützen wir die schwachen Gesundheitssysteme und leisten die nötige Soforthilfe.

Die Menschen im Nahen Osten sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen!

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Corona im Irak

Corona zwischen Wiederaufbau und Armut

Bereits vor Corona gab es unzählige Probleme im Irak: Terrorgruppen, Kriege und eine instabile Regierung gehören dort schon lange zum Alltag.

Insbesondere der Krieg mit dem sogenannten Islamischen Staat (IS) hat weite Teile des Landes zerstört. Eigentlich galt die Terrorgruppe im Irak als besiegt, doch jetzt nutzt der IS die Corona-Pandemie für seine Zwecke und plant erneut Anschläge.

Seit 2017 kümmern wir uns um den Wiederaufbau im Irak. Durch den Bau von Brunnen, Wassertanks und Pumpanlagen haben heute schon über 167.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Trotzdem fehlt es weiterhin Millionen Menschen an Wasser- und Sanitärversorgung.

Flüchtlinge sind im Irak noch größeren Gefahren ausgesetzt. Sie leben in überfüllten Lagern und haben oftmals weder sauberes Wasser noch genügend zu essen. Die Menschen haben kaum eine Chance, sich vor dem Coronavirus zu schützen.

Im Rahmen eines Cash-for-Work-Programms hat Help deshalb 96 Frauen aus einem Flüchtlingslager im Norden des Landes ausgebildet und mit Nähmaschinen sowie Materialien ausgestattet. Die Frauen nähen jetzt gemeinsam 48.000 Corona-Masken.

So verdienen sie nicht nur ein eigenes Einkommen, sondern reduzieren gleichzeitig das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus in den Flüchtlingslagern, da die Masken dort verteilt werden.


Corona in Syrien

200.000 Menschen in Syrien sind auf der Flucht. Die Flüchtlingslager im Norden des Landes sind überfüllt.

Inzwischen wurden in Syrien erste Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Es ist jedoch unklar, wie viele Corona-Infizierte es tatsächlich gibt, da das syrische Gesundheitssystem kaum in der Lage ist, Verdachtsfälle zu testen.

Wenn sich das Coronavirus in Syrien ausbreiten sollte, dann sind die Flüchtlingslager vergleichbar mit einem Brandbeschleuniger: Zehntausende Menschen unter schlechten hygienischen Bedingungen auf engstem Raum – das Virus wird sich rasend schnell verbreiten.  

Help hilft den Menschen in den syrischen Flüchtlingslagern mit Hygiene-Paketen, damit sie sich durch angemessene Hygiene vor der Ausbreitung der Atemwegserkankung schützen können. Trotzdem bleibt die Gefahr einer Ansteckung mit Corona extrem groß – die Familien in den Flüchtlingslagern sind dringend auf weitere humanitäre Hilfe angewiesen, um einer drohenden Katastrophe zu entgehen.

"Wir richten unsere Aufmerksamkeit besonders auf die Lage der Menschen in Flüchtlingslagern. Durch mangelhafte medizinische Versorgung ist die Zahl der Infizierten bislang unbekannt. Viele Kinder und ältere Menschen sind in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Die Verbreitung von COVID-19 würde voraussichtlich eine weit höhere Sterblichkeitsrate haben als etwa bei uns. Unsere Maßnahmen helfen dabei, die Lage vor Ort zu stabilisieren"

Kayu Orellana, Programmkoordinator Syrien

Um die Menschen in Syrien weiterhin zu schützen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

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Corona in Afghanistan

Corona-Masken für Bedürftige

Aufgrund der Nähe zum Iran steigt die Zahl der Corona-Fälle in unserer Projektregion Herat in Afghanistan kontinuierlich. Es wurde bereits ein Krankenhaus zur Quarantäne der Patienten eingerichtet, doch es verfügt nur über 100 Betten und es fehlt an medizinischer Ausstattung.

Help unterstützt das Krankenhaus mit Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln etc., um die Ausbreitung von Corona einzudämmen.

 

In dem von Help geförderten "Ansari Vocational Training Center" sind die Schneiderlehrlinge eigentlich auf Kleidung und Taschen spezialisiert. Da aber auch in Afghanistan Schutzmasken knapp sind, haben sie sich kurzerhand auf die Produktion von Mund-Nasen-Masken spezialisiert. Rund 300 Masken werden dort täglich hergestellt und anschließend an Bedürftige und auf den Straßen arbeitende Kinder verteilt, damit sie sich vor der Infektion mit Corona schützen können.


Corona im Jemen

Doppelte Bedrohung: Corona und Cholera

Auch im Jemen wurden bereits über 100 Corona-Infektionen bestätigt. Die Dunkelziffer wird wesentlich höher geschätzt, da es kaum Möglichkeiten gibt, Menschen auf das Virus zu testen. 

Seit fünf Jahren herrscht im Jemen grauenvoller Krieg. Das Gesundheitssystem liegt in Scherben, die Trink- und Abwassersysteme sind zusammengebrochen. Für die von Gewalt und Hunger geschwächte Bevölkerung wäre die Ausbreitung des Coronavirus ein Albtraum.

In der Region Hajjah ist Help seit einigen Monaten im Kampf gegen Cholera aktiv und hat das Projekt nun um Maßnahmen zum Schutz vor Corona erweitert. Unter anderem organisieren wir Trainings zu Krankheitsprävention und verteilen Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe.

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Fotos von unserer Corona Hilfe

Corona Spenden: Flüchtlinge in Syrien

Corona: Spenden Sie jetzt

Helfen Sie uns, die Ausbreitung des Coronavirus in Krisengebieten einzudämmen. Jede Spende zählt!

Spendenkonto
IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370



Kontakt

Kayu Orellana
Haben Sie Fragen zu unserer Arbeit im Nahen Osten?
Kayu Orellana
hilft Ihnen gerne weiter:
+49(0)228 91529-41
E-Mail 

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