Spenden für Rohingya

Hilfe nach Feuer im Flüchtlingslager

Nothilfe nach Feuer in Rohingya-Camp in Bangladesch

Nach einem verheerenden Großbrand in den Flüchtlingslagern von Cox’s Bazar in Bangladesch sind Tausende Menschen auf Hilfe angewiesen. Nach offiziellen Angaben gab es mehrere Tote, darunter auch Kinder. Etliche Hütten wurden bei dem Feuer zerstört, Zehntausende Menschen sind obdachlos. Auch medizinische Zentren und Versorgungspunkte sind niedergebrannt. In den völlig überfüllten Siedlungen leben rund eine Million aus Myanmar geflohenen Rohingya.

Gemeinsam mit unserem Partner vor Ort leitet erste Nothilfe-Maßnahmen ein. Wir versorgen 2.000 Familien unter anderem mit Hygiene-Paketen, Küchenutensilien und Decken, damit sie wieder das Nötigste zur Verfügung haben.

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Zehntausende Rohingya sind nun obdachlos

In den Flüchtlingslagern in Cox's Bazar suchen aktuell rund 850.000 Rohingya Zuflucht. Die Lebensbedingungen in den Camps sind menschenunwürdig, die selbstgebauten Hütten bieten kaum Schutz vor Nässe und Kälte. Durch den Brand haben schätzungweise 45.000 Menschen ihr Obdach verloren. Der Schock sitzt tief, denn die Hütten waren alles, was sie noch hatten.


„Ich habe meine gesamte Unterkunft verloren. Wir haben nichts zum Schlafen, zum Kochen und zum Essen. Meine Familie und ich müssen wieder ganz von vorne anfangen. Trotzdem bin ich froh, da niemand aus unserem Lager ums Leben gekommen ist.“  

(Mujibur Rahman, ein geflüchteter Rohingya aus Lager 9)
 

Helfen Sie uns dabei, Betroffene wie Mujibur und seine Familie zu unterstützen. Jede Spende zählt!


Seit Jahren vor Ort im Einsatz

Im August 2017 flohen Hunderttausende Rohingya von Myanmar nach Bangladesch, um der Verfolgung und dem Völkermord zu entkommen. Beinahe eine Millionen Rohingya leben heute in den völlig überfüllten Flüchtlingscamps in der Region Cox’s Bazar in Bangladesch. Die Hälfte sind Kinder. Schwere Unwetter und die Corona-Pandemie haben die Situation in den Lagern weiter verschärft. Vor allem die hygienischen Bedingungen sind extrem schlecht. 

Unmittelbar nach der Eskalation des Konflikts 2017 hat Help die geflohenen Rohingya mit Nothilfe unterstützt. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort versorgten wir die Rohingya mit Hilfsgütern:

  • (Winter-) Kleidung
  • Hygieneartikeln
  • Decken & Matten
  • Moskitonetzen
  • Küchenutensilien
  • zusätzliche Winter-Kleidung für 900 Babys

Um die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern, hat sich Help anschließend dem größten Problem in den überfüllten Camps gewidmet: den katastrophalen hygienischen Bedingungen. Wir haben Sanitäranlagen und Brunnen gebaut, Hygieneartikel verteilt sowie über Krankheitsprävention aufgeklärt. Damit die Rohingya-Familien während des Monsuns besser vor den Naturgewalten geschützt sind, haben wir zudem Häuser errichtet, die Überschwemmungen standhalten können.

Trotz aller Erfolge ist die Lage der Rohingya in Cox's Bazar weiterhin äußerst kritisch. Die Menschen brauchen dringend Hilfe – spenden Sie jetzt!


Verfolgung der Rohingya

Die muslimischen Rohingya sind in dem mehrheitlich buddhistischen Myanmar seit vielen Jahren schwerer Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Von der Regierung ihres Heimatlandes werden sie nicht als Staatsbürger:innen anerkannt und sind daher der Willkür von Polizei und Militär schutzlos ausgeliefert.

Der Konflikt war Ende August 2017 eskaliert, als Rohingya-Rebell:innen Soldat:innen und Polizist:innen angriffen und das Militär mit brutaler Gewalt zurückschlug. Hunderte Menschen wurden umgebracht und vergewaltigt, ihre Häuser niedergebrannt. Seither fliehen die Menschen vor der Verfolgung vor allem ins Nachbarland Bangladesch.

„Auch jetzt kann ich es noch nicht fassen und bin schockiert: Mein Bruder und meine Schwester sind tot. Sie starben während des Überfalls auf mein Dorf. Uns war klar, wir müssen hier weg! Wir mussten an unsere Kinder denken und sind noch in der Nacht geflohen. Aber hier ist es auch sehr hart, das Essen reicht kaum aus und ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Ich habe wirklich Angst um meine Kinder“, so Khadija aus Myanmar.

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Berthold Engelmann
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