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Trockener Boden

Kurz die Welt retten 

Tipps zum Klimaschutz im Alltag

Klimaschutz zu Hause

Wie kann ich zum Klimaschutz beitragen?

Wir alle wollen das Klima schützen und nachhaltiger leben – doch wo anfangen? Wir zeigen Ihnen praktische Möglichkeiten, Ihren Alltag umweltfreundlicher zu gestalten und mit kleinen Veränderungen einen großen Beitrag zum Schutz unseres Planeten zu leisten:  


Strom sparen

Strom zu sparen ist wohl der einfachste Weg zum Schutz des Klimas. Fast alle elektrischen Geräte verbrauchen selbst im Standby-Modus viel Strom. Sinnvoll sind daher Schalter-Steckdosenleisten z.B. für Fernseher, Spielekonsolen oder PC. Einfach die Steckdosenleiste morgens ausschalten und erst wieder einschalten, wenn man die Geräte wirklich nutzt. Besonders viel Strom lässt sich auf diese Weise im Urlaub sparen: Wer nicht zuhause ist, braucht sowieso kein W-LAN oder Telefon. 


Klimafreundliche Steckdose

Regional Einkaufen

Durch bewusstes Einkaufen lässt sich ganz einfach die Umwelt schützen. Wenn wir regionale Produkte kaufen, sinken die Transportwege – das schont die Umwelt und stärkt die lokale Wirtschaft. Noch besser ist die Kombination aus Bio & regionalen Produkten, denn auch regionale Ware kann mit Pestiziden behandelt worden sein. 

Help fördert in Bosnien regionale Einkäufe durch den Shop „Špajz“. Mehr Infos finden Sie hier.


Regional einkaufen zum Klimaschutz
©Buethe

Öffentliche Verkehrsmittel

Zugegeben, das Reisen mit Bussen und Bahnen ist nicht immer komfortabel. Doch aus Sicht der Umwelt sind öffentliche Verkehrsmittel unschlagbar: Verglichen mit einem Mittelklassewagen spart das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln pro Person etwa 2,5 Tonnen CO2 im Jahr. Noch besser ist natürlich der gute alte Drahtesel: Fahrradfahren schont die Umwelt, macht keinen Lärm und fördert die Gesundheit!


Klima schützen mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Dank der zentralen Lage unseres Bonner Help-Büros kommen ca. 75% unserer Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zur Arbeit. Außerdem macht Help jedes Jahr beim STADTRADELN in Bonn mit, um die Kommunen stärker auf die Förderung von Radverkehr aufmerksam zu machen. 


Ökostrom

Strom sparen ist gut, Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist besser. Je mehr Menschen auf Ökostrom umsteigen, desto kleiner wird der Anteil an fossilen und nuklearen Energiequellen. Außerdem trägt Ökostrom dazu bei, dass die CO2-Emissionen verringert werden. Bei der Auswahl des Ökostrom-Anbieters sollten Sie sich jedoch vergewissern, dass der Anbieter in den vergangenen Jahren bereits aktiv in neue Anlagen investiert hat und  somit wirklich zukunftsorientiert und klimafreundlich handelt.

Auch im Bonner Help-Büro setzen wir auf Ökostrom, um einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 


Klima schützen durch Solarstrom

Ökobanken

Geldanlagen bei Ökobanken sind eine noch wenig beachtete, aber sehr effektive Möglichkeit, den Klimaschutz voranzutreiben. Ökobanken, auch grüne Banken genannt, verfolgen das Ziel, stets fair, ethisch und ökologisch zu handeln. Sie investieren in nachhaltige Projekte und in erneuerbare Energien. Das hilft dem Aufbau einer ökonomisch realistischen und nachhaltigen Wirtschaft. Aber auch hier ist es wichtig, sich im Voraus genau über die jeweilige Ökobank zu informieren.


Ökobank

Bienenfreundliche Blumen

Seit Jahren sterben weltweit immer mehr Bienenpopulationen aus. Der Hauptgrund dafür ist wohl der Mensch: Pestizide, Luftverschmutzung und das Wegbrechen von Lebensräumen haben verheerende Folgen für die Bienen.

Leider sind selbst prächtig blühende Gärten oft kein Bienenparadies. Nicht alle Blumen haben den für die Bienen lebenswichtigen Nektar. Vor dem Kauf von Pflanzen sollten wir daher darauf achten, bienenfreundliche Blumen mit ungefüllten Blüten zu kaufen. Verschiedene Blumensorten, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, bieten den Bienen zudem die Möglichkeit zur regelmäßigen Versorgung mit Nahrung.


Bienenfreundliche Blumen

Insektenhotels

Unsere Natur hat sich in den letzten Jahren durch den menschlichen Eingriff stark verändert. Viele Tiere leiden unter fehlenden natürlichen Lebensräumen, darunter auch Insekten. Abhilfe schaffen hier sogenannte Insektenhotels: Ob selbst gebaut oder gekauft, die Insekten nehmen die Unterkünfte dankend an. Aus Schilfhalmen, hohlen Pflanzenstängeln, Ästen, Zweigen, Eierkartons, Holzwolle und vielen anderen Materialien entstehen so neue Behausungen für Marienkäfer, Schmetterlingen, Bienen und co.

Klimafreundliches Insektenhotel

Plastiktüten

Plastiktüten sind nicht mehr zeitgemäß. Mittlerweile gibt es jede Menge Alternativen. Die sogenannte Hemdchentüte, die Tüte die zum Transport von Gemüse oder Obst benutzt wird, lässt sich klimafreundlich durch ein wiederverwendbares Gemüsenetz ersetzen, das in den meisten Supermärkten günstig zu erwerben ist. 

Um den Einkauf dann nach Hause zu transportieren, ist der altbekannte Stoffbeutel die klimafreundliche Alternative. Er ist zwar etwas teurer als die Plastiktüte, kann aber über Jahre verwendet werden und wenn er einmal dreckig wird, lässt er sich problemlos in der Waschmaschine reinigen. 

Aber auch  Stoffbeutel sind nicht optimal für die Umwelt, denn zur Produktion von Baumwolle werden viel Wasser und oftmals jede Menge Pestizide eingesetzt. Die schlechte Klimabilanz von Stoffbeuteln wird allerdings durch den jahrelangen Gebrauch wieder ausgeglichen. 

Noch umweltfreundlicher als der Stoffbeutel wäre ein Rucksack von einer Marke, die sich durch nachhaltige und umweltfreundliche Produktion auszeichnet. 


Help Jutebeutel

Mikroplastik

Auf den ersten Blick lässt sich Mikroplastik in den meisten Produkten gar nicht erkennen. Auch ein Blick auf die Inhaltsliste hilft nur, wenn man weiß hinter welchen Bezeichnungen sich Mikroplastik verbirgt: Polyamide, Polyacrylate, Polyethylen, Polystyren, Polyurethan – diese Bezeichnungen für Mikroplastik sind längst nicht alle. Eine vollständige Liste gibt es hierzu nicht, da die Industrie stetig an neuen chemischen Zusatzstoffen arbeitet und somit immer wieder neue flüssige, sowie feste Arten von Mikroplastik entstehen. Gerade in der Kosmetikbranche kommen diese immer wieder zum Einsatz. Über Peelings, Duschgel, Shampoos gelangen die Plastikpartikel beim Duschen direkt in unser Wasser. Den Weg in unseren Körper findet es über Zahnpasta oder Haftcreme. Wenn wir weiter so unbedarft Mikroplastik nutzen und unsere Umwelt damit belasten, werden demnächst wohl auch unsere Lebensmittel Mikroplastik in sich tragen und die kleinen Plastikteilchen somit in unseren Körper gelangen.

Mikroplastik ensteht aber auch, wenn beispielsweise Plastiktüten mit der Zeit in kleinere Teile zerfallen. Damit kein Mikroplastik in der Umwelt landet, sollten wir unseren Müll stets korrekt entsorgen und recyclen.

Auch beim Waschen von Kleidung aus synthetischen Fasern, wie z.B. Polyester und Elasthan, werden hunderttausende Plastikfasern abgegeben. Diese sind so klein, dass sie weder durch die Waschmaschine, noch durch die Kläranlage komplett gefiltert werden können.

Deswegen ist umso mehr darauf zu achten, dass man sich bewusst vor dem Einkauf schon für plastikfreie oder sogar biologische Produkte entscheidet. Biologische Produkte gibt es nicht nur in der Obst- und Gemüseabteilung, auch Kosmetik, Bekleidung, Spielzeuge etc. können mittlerweile biologisch hergestellt werden.





Spenden

Eine „Spende“ für die Klimaschutz-Projekte von Help, ist eine weitere Möglichkeit sich aktiv  für unsere Umwelt zu engagieren. 

Im Tschad zum Beispiel hat Help weltweit eine der größten solarbetriebenen Wasseranlagen errichtet. Mehr als 13.000 Menschen werden dank der Solar-Brunnen mit sauberem Trinkwasser versorgt – günstig und umweltfreundlich. Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Ein weiteres Klimaschutz-Projekt von Help wurde auf dem Dach des Help Büros in Jordanien realisiert. Mit Hochbeeten und Gewächshäusern haben wir das triste Dach zu einer blühenden Oase gemacht. Die Pflanzen verbessern nicht nur die Luftqualität in Amman, sondern versorgen die Anwohner mit ausreichend Obst und Gemüse. Machen Sie sich ein Bild von unserer Arbeit in Jordanien


Flüchtlingskind in Konik
©Calasan
Fluechtlinge in Jordanien psychosozial unterstuetzen

Spenden Sie für den Klimaschutz!

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


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