Corona Spenden: Coronavirus in syrischen Flüchtlingslagern

Corona im Nahen & Mittleren Osten

Hilfe für Flüchtlinge und notleidende Familien

Corona-Nothilfe in Indien

Ausnahmezustand in Indien: Die Virus-Mutation B1617 verbreitet sich rasend schnell. Täglich infizieren sich über 400.000 Menschen in Indien mit dem Coronavirus, die Todeszahlen schießen in die Höhe. Das Gesundheitssystem ist komplett überlastet: Schwerkranke werden von Krankenhäusern abgewiesen, auf Parkplätzen werden Scheiterhaufen errichtet, den Krematorien geht das Brennholz aus.

Help unterstützt die Corona-Nothilfe in Indien: Wir richten Gesundheitsstationen ein, stellen lebensrettende Sauerstoffflaschen zur Verfügung und statten medizinische Fachkräfte mit Schutzausrüstung aus. Außerdem verteilen wir Hygieneartikel an die Bevölkerung und sensibilisieren sie für die Hygienemaßnahmen. Viele Familien haben aufgrund des Lockdowns kein Einkommen mehr und können sich nichts mehr zu essen leisten, weshalb wir Nahrungsmittelpakete verteilen.

Unterstützen Sie unsere Corona-Nothilfe in Indien mit Ihrer Spende:

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Wie ist die Corona-Situation im Nahen und Mittleren Osten?

Für viele Menschen im Nahen und Mittleren Osten war das Leben schon vor COVID-19 ein täglicher Kampf. Ein Großteil von ihnen hat auf der Flucht vor Terror und Gewalt alles verloren. Die weitere Ausbreitung des Virus in der Region hätte katastrophale Folgen, vor allem für die Bürgerkriegsländer Syrien und Jemen. Millionen leben hier in überfüllten Flüchtlingslagern, Krankenhäuser liegen in Trümmern und das Gesundheitswesen ist am Boden.

Die Kluft zwischen arm und reich ist im Nahen Osten sehr groß. Die meisten Menschen leben am Existenzminimum und können es sich nicht leisten, während der Corona-Pandemie zuhause zu bleiben.

Jeder verdient eine Chance auf Schutz vor dem Coronavirus! Damit wir nicht Zeugen einer humanitären Katastrophe werden, ist unsere Hilfe jetzt wichtiger denn je.

Help engagiert sich seit Jahren beim Wiederaufbau der Region. Dazu gehört unter anderem der Aufbau einer Wasser- und Sanitärinfrastruktur. Zudem unterstützen wir die schwachen Gesundheitssysteme und leisten die nötige Soforthilfe.

Die Menschen im Nahen und Mittleren Osten sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen!

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Corona im Irak

Corona zwischen Wiederaufbau und Armut

Bereits vor Corona gab es unzählige Probleme im Irak: Terrorgruppen, Kriege und eine instabile Regierung gehören dort schon lange zum Alltag.

Insbesondere der Krieg mit dem sogenannten Islamischen Staat (IS) hat weite Teile des Landes zerstört. Eigentlich galt die Terrorgruppe im Irak als besiegt, doch jetzt nutzt der IS die Corona-Pandemie für seine Zwecke und plant erneut Anschläge.

Seit 2017 kümmern wir uns um den Wiederaufbau im Irak. Durch den Bau von Brunnen, Wasserleitungen, Tanks und Pumpanlagen haben heute schon über 327.000 Menschen Zugang zu sauberem Wasser. Trotzdem fehlt es weiterhin Millionen Menschen an Wasser- und Sanitärversorgung.

Flüchtlinge sind im Irak noch größeren Gefahren ausgesetzt. Sie leben in überfüllten Lagern und haben oftmals weder sauberes Wasser noch genügend zu essen. Die Menschen haben kaum eine Chance, sich vor dem Coronavirus zu schützen.

Im Rahmen eines Cash-for-Work-Programms hat Help deshalb 258 Frauen aus Flüchtlingslagern im Norden des Landes ausgebildet und mit Nähmaschinen sowie Materialien ausgestattet. Gemeinsam nähen die Frauen über 400.000 Corona-Masken.

So verdienen sie nicht nur ein eigenes Einkommen, sondern reduzieren gleichzeitig das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus in den Flüchtlingslagern, da die Masken dort verteilt werden.

Spenden gegen Corona: Videobotschaft aus dem Irak

Spenden Irak: Corona-Hilfe von Help

Corona in Syrien

Dem Virus schutzlos ausgeliefert

Fast eine Million Menschen in Syrien sind auf der Flucht. Die Flüchtlingslager im Norden des Landes sind überfüllt.

Inzwischen wurden in Syrien fast 19.000 Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Es ist jedoch unklar, wie viele Corona-Infizierte es tatsächlich gibt, da das syrische Gesundheitssystem kaum in der Lage ist, Verdachtsfälle zu testen.

Die Flüchtlingslager in Syrien sind vergleichbar mit einem Brandbeschleuniger: Zehntausende Menschen unter schlechten hygienischen Bedingungen auf engstem Raum – das Virus droht sich rasend schnell zu verbreiten.  

Help hilft den Menschen in den syrischen Flüchtlingslagern mit Hygiene-Paketen und Hygieneschulungen, damit sie sich durch angemessene Hygiene vor der Ausbreitung der Atemwegserkankung schützen können. 

Trotzdem bleibt die Gefahr einer Ansteckung mit Corona extrem groß – die Familien in den Flüchtlingslagern sind dringend auf weitere humanitäre Hilfe angewiesen, um einer drohenden Katastrophe zu entgehen. Zusätzlich wächst die ohnehin große Armut weiter, sodass sich viele Familien nicht einmal etwas zu essen leisten können.

"Wir richten unsere Aufmerksamkeit besonders auf die Lage der Menschen in Lagern für Binnenvertriebene. Durch mangelhafte medizinische Versorgung ist die Zahl der Infizierten bislang unbekannt. Viele Kinder und ältere Menschen sind in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Die Verbreitung von COVID-19 würde voraussichtlich eine weit höhere Sterblichkeitsrate haben als etwa bei uns. Unsere Maßnahmen helfen dabei, die Lage vor Ort zu stabilisieren"

Kayu Orellana, ehem. Programmkoordinator Syrien

Um die Menschen in Syrien weiterhin zu schützen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

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Corona in Afghanistan

Corona-Masken für Bedürftige

Sechs Monate lang galten in Afghanistan strenge Einschränkungen. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren, die schlechte Wirtschaftslage wurde weiter geschwächt. Währenddessen steigt die Zahl der COVID-19-Erkrankten in unserer Projektregion Herat aufgrund der Nähe zum Iran immer weiter.

Help unterstützt das Gesundheitsministerium in Herat und ein speziell für Corona-Patienten errichtetes Krankenhaus mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln.

In dem von Help geförderten Berufsausbildungszentrum in Herat sind die Schneiderlehrlinge eigentlich auf Kleidung und Taschen spezialisiert. Da aber auch in Afghanistan Schutzmasken knapp sind, haben sie sich kurzerhand auf die Produktion von Mund-Nasen-Masken spezialisiert. Rund 50.000 Masken wurden dort bereits hergestellt und anschließend an Bedürftige, Waisenhäuser, Kindergärten und Schulen verteilt, damit sie sich vor der Infektion mit Corona schützen können.


Corona im Jemen

Doppelte Bedrohung: Corona und Cholera

Im Jemen wurden bislang über 4.000 Corona-Infektionen bestätigt. Die Dunkelziffer wird wesentlich höher geschätzt, da es kaum Möglichkeiten gibt, Menschen auf das Virus zu testen. 

Seit sechs Jahren herrscht im Jemen grauenvoller Krieg. Das Gesundheitssystem liegt in Scherben, die Trink- und Abwassersysteme sind zusammengebrochen. Für die von Gewalt und Hunger geschwächte Bevölkerung ist das Coronavirus ein Albtraum.

In der Region Hajjah ist Help seit 2019 im Kampf gegen Cholera aktiv und hat das Projekt um umfassende Maßnahmen zum Schutz vor Corona erweitert. Unter anderem organisieren wir Trainings zu Krankheitsprävention und verteilen Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe.

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Fotos von unserer Corona Hilfe

Corona Spenden: Flüchtlinge in Syrien

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Julian Loh
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