Nahost-Konflikt: Spenden für Nothilfe
Jetzt spenden für Nothilfe in Nahost
März 2026: Die Situation im Nahen Osten eskaliert erneut. Millionen Menschen sind weiterhin dringend auf Unterstützung angewiesen.
Help leistet Nothilfe und versorgt betroffene Familien beispielsweise mit Mietbeihilfen, Nahrungsmitteln, Hilfsgütern sowie medizinischer und psychologischer Betreuung.
Dafür bitten wir dringend um Spenden:
Der Krieg in Nahost verschärft die Situation
Trotz der vereinbarten Waffenruhe bleibt die humanitäre Situation im Nahen Osten katastrophal. Allein in Gaza sind seit der Eskalation des Nahost-Konflikts über 72.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter unzählige Kinder.
Auch in Ländern wie Syrien und Libanon ist die Situation angespannt: Immer wieder kommt es zu Luftangriffen, die Zehntausende zur Flucht zwingen. Allein im März 2026 wurden über 800.000 Menschen im Libanon aus ihrer Heimat vertrieben. Auslöser für die Flucht sind die Eskalationen im Süden des Libanon und in der Bekaa-Region.
Die Menschen im Nahen Osten sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.
So wirkt Ihre Spende für die Nahost-Hilfe von Help
- Help versorgt 15.000 Menschen in Gaza-Stadt und Dair Al Balah mit Trinkwasser und repariert die Trinkwasserinfrastruktur.
- In Kairo unterstützten wir geflüchtete Familien aus Gaza mit Mietbeihilfen, damit sie im Winter ein warmes und sicheres Zuhause haben.
- Palästinensische Kinder erhalten durch Help psychologische Betreuung und medizinische Hilfe.
- Wir ermöglichen palästinensischen Müttern und Schwangeren den Zugang zur Gesundheitsversorgung.
- In Syrien verteilt Help Hilfspakete an vertriebene Familien.
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Humanitäre Katastrophe im Gazastreifen
Seit der Eskalation des Nahost-Konflikts Anfang Oktober 2023 steigt der humanitäre Bedarf in der Region mit jedem Tag. Im Gazastreifen sind rund 2 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Viele Familien haben ihr Zuhause verloren und suchen Schutz in den Trümmern ihrer Häuser. Ein Großteil der Menschen im Gazastreifen wurden in den vergangenen zwei Jahren mehrfach vertrieben.
Die Versorgungslage in Gaza ist dramatisch. Es mangelt an Trinkwasser, Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Strom, Unterkünften und vor allem: Sicherheit. Viele Menschen wissen nicht, ob sie den nächsten Tag erleben werden.
Unsere Hilfe im Nahen Osten
Gaza: Tödlichster Ort für humanitäre Helfer:innen
Seit der Eskalation des Nahost-Konflikts im Oktober 2023 wurden in den Palästinensischen Gebieten 572 Mitarbeiter:innen von Hilfsorganisationen getötet.
Allein im vergangenen Jahr verloren 211 humanitäre Helfer:innen ihr Leben bei Hilfseinsätzen. Die meisten von ihnen wurden bei Luftangriffen oder durch Beschuss getötet. Damit ist der Gazastreifen derzeit der tödlichste Ort weltweit für Mitarbeiter:innen von Hilfsorganisationen.
Fragen und Antworten
Help hat infolge der sich seit Oktober 2023 verstärkenden humanitären Not in Gaza beschlossen, mit humanitären Maßnahmen aktiv zu werden und sich daraufhin auf die Suche nach geeigneten Partnern vor Ort gemacht.
Aktuell versorgen wir rund 15.000 Menschen in Gaza-Stadt und Dair Al Balah mit Trinkwasser und sichern eine langfristige Trinkwasserversorgung. Zudem unterstützt Help palästinensische Vertriebene in Kairo, Ägypten mit der Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln an Mütter und Kinder, Mietbeihilfen sowie gesundheitlicher und psychosozialer Betreuung.
Aktuell sind in Gaza 100% der Bevölkerung (2,1 Millionen Menschen) unmittelbar von einer Hungersnot bedroht. Der jüngste IPC-Bericht bestätigt, dass 22 % der Bevölkerung, rund eine halbe Millionen Menschen, sich in IPC-Phase 5 befinden und somit von einer Hungersnot betroffen sind.
Unter all diesen Menschen gibt es jedoch Menschen, die gemäß humanitären Standards bei Verteilungen von Hilfsgütern und warmen Mahlzeiten bevorzugt werden. Darunter fallen ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen, Schwangere und Kinder.
Quelle: IPC (22. August 2025)
Help handelt gemäß humanitären Standards bedarfsorientiert und versucht von Katastrophen oder Konflikten betroffenen Menschen die Unterstützung zu ermöglichen, die am dringendsten benötigt wird, um zu überleben.
Help beschreibt die Projektaktivitäten (und somit auch die Inhalte der Hilfspakete) immer nach dem aktuellen Wissensstand. Unsere Spendenbeispiele sind nach Bedarf Änderungen vorbehalten.
Gemäß den volatilen Situationen in humanitären Krisen kann es vorkommen, dass sich die Bedarfe und somit auch unsere Hilfsmaßnahmen ändern. Hinzu kommen Herausforderungen in der Beschaffung, Logistik sowie Sicherheitsrisiken, die die Arbeit humanitärer Helfer:innen einschränken.
Help beobachtet und prüft die Situation in Gaza aufgrund der volatilen Sicherheitslage sehr genau. Da Help seine Hilfsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit lokal etablierten Partnerorganisationen plant und umsetzt, sind derzeit keine Mitarbeitenden von Help vor Ort. Ein zukünftiger Einsatz von Help-Mitarbeitenden in Gaza ist nicht geplant. Um die Sicherheit von Mitarbeitenden unserer Partnerorganisationen zu gewährleisten, bieten wir diesen auf Anfrage Unterstützung in Form von Beratung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen durch unseren Sicherheitsbeauftragten an. Die Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen verbleibt jedoch bei der Partnerorganisation vor Ort.
In Krisen- und Katastrophenkontexten tragen Regierungen und Behörden des betroffenen Landes die Hauptverantwortung für den Schutz und die Versorgung ihrer Bevölkerung. Verfügt ein Land nicht über ausreichende Ressourcen oder Kapazitäten, um die Grundbedürfnisse der betroffenen Bevölkerung zu decken, werden internationale Hilfsorganisationen wie Help direkt oder indirekt über Partner tätig, um bei der Überbrückung von Versorgungslücken zu unterstützen. Dies trifft beispielsweise auf Länder zu, deren wirtschaftliche oder humanitäre Lage extrem angespannt ist und die auf ausländische Hilfe angewiesen sind, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Der humanitäre Bedarf steht dabei an oberster Stelle.
Israel ist ein wirtschaftlich starkes Land. Im Jahr 2023 belegte Israel den Platz 25 des Human Development Index der Vereinten Nationen, der auch als Wohlstandsindikator bezeichnet wird. Zum Vergleich: Deutschland belegte Platz 7, Libanon Platz 109, Syrien Platz 157.
Bislang hat die israelische Regierung keinen Notstand ausgerufen oder um internationale Hilfe gebeten. Sollte sich dies ändern, wird Help potenzielle Partnerorganisationen kontaktieren sowie mögliche Hilfsmaßnahmen prüfen, um bei Bedarf aktiv zu werden.