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Presse: Help - Hilfe zur Selbsthilfe
Pressemitteilung

Hilfe für Menschen auf der Flucht

Weltflüchtlingstag 2018
Weltflüchtlingstag 2018

Help hilft geflüchteten Menschen in akuten Notsituationen und schafft langfristige Perspektiven in den Aufnahmeländern.

Bonn, 19. Juni 2018 – Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Nach aktuellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind weltweit 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht – mehr als jemals zuvor. Die Bonner Hilfsorganisation „Help – Hilfe zur Selbsthilfe“ engagiert sich seit ihrer Gründung 1981 für geflüchtete Menschen: In der akuten Nothilfe und bei der nachhaltigen Hilfe zur Selbsthilfe. Auch in Deutschland widmet sich die Organisation der Integration von geflüchteten Personen in Ausbildung und Beruf.

„Help wurde am 15. August 1981 am Frankfurter Flughafen gegründet, als wir einen Flug mit Hilfsgütern für afghanische Flüchtlinge nach Pakistan entsandten, die wegen der sowjetischen Invasion geflohen waren,“ erinnert sich Karin Settele, Geschäftsführerin von Help – Hilfe zur Selbsthilfe. „Seither haben wir unsere Hilfe immer weiter ausgebaut.“ Neben der Unterstützung von Binnenvertriebenen, also Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind, hilft Help auch Flüchtlingen in Aufnahmeländern wie Bangladesch, Jordanien und Griechenland. Dabei sind die Fluchtursachen vielfältig: Gewaltsame Konflikte und Verfolgung, Naturkatastrophen und Hunger zwingen Menschen dazu, ihren Heimatort zu verlassen.

In akuten Notsituationen versorgt Help die Menschen mit überlebenswichtigen Wasserlieferungen, Nahrungsmitteln und sogenannten Non-Food-Items, worunter Decken, Plastikmatten, Schüsseln und Hygieneartikel wie Seifen und Binden zu verstehen sind. Aktuell ist der Verein im Bereich der Nothilfe vor allem im Südsudan und in Syrien im Einsatz. „Durch unsere Arbeit kommen wir mit den Menschen, die unter dem Begriff Flüchtlinge zusammengefasst werden, in persönlichen Kontakt. Die Leidensgeschichten entbehren oftmals jeglicher Vorstellungskraft – gerade was die Schicksale von Frauen und Kindern betrifft,“ ergänzt Kayu Orellana, Projektkoordinator für Syrien und Jordanien bei Help. Help saniert Wohnungen, um den Betroffenen Sicherheit und damit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. In der griechischen Hauptstadt Athen unterhält Help das Mosaico House, in dem ausschließlich geflüchtete Frauen und Kinder aufgenommen werden. Um die Erlebnisse zu verarbeiten, erhalten sie psychosoziale Unterstützung. Bei Rechtsfragen ermöglicht Help umfangreiche Beratungen, die helfen, sich im Rechtssystem zurecht zu finden. Damit Integration gelingen kann, sind Sprachkenntnisse von großer Bedeutung: Die Frauen und Kinder erhalten Sprachunterricht und werden durch verschiedene Freizeitaktivitäten an die griechische Kultur herangeführt.

Hilfe zur Selbsthilfe heißt Fluchtursachen bekämpfen


Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt Help unter anderem in Montenegro Roma-Frauen durch kaufmännische Ausbildungen. Mit den erworbenen Kenntnissen wird der Weg in eine profitable Selbstständigkeit geebnet und in Zukunftschancen investiert. Kleinbauern im afrikanischen Simbabwe sind Opfer des Klimawandels, wodurch vor allem die Landwirtschaft und somit eine gesicherte Ernährung gefährdet ist. Help verteilt in ländlichen Regionen den klimatischen Bedingungen angepasstes Saatgut, schult die Menschen in wasser- und bodenschonenden Anbaumethoden und hilft bei der Vermarktung sowie dem Verkauf von Gemüse und Eiern. Neben regelmäßigen Mahlzeiten erhalten die Menschen so eine gesicherte Existenzgrundlage, die ihnen eine menschenwürdige Zukunft sichert.


Für Redaktionen:

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Michaela Mezger
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