Spenden: Erdbeben Myanmar
Erdbeben-Nothilfe in Myanmar
Im März 2025 bebte in Myanmar und Thailand die Erde. Über 3.700 Menschen kamen bei dem schweren Erdbeben ums Leben. Ein Jahr nach der Katastrophe ist der Bedarf an Hilfe weiterhin enorm. Help leistet nach wie vor Nothilfe und bittet dringend um Spenden:
Ein Jahr nach dem Erdbeben: So hilft Help
Die Not ist weiterhin groß: Über 16 Millionen Menschen benötigen dringend humanitäre Hilfe. Noch immer leben tausende Familien in Notunterkünften und Flüchtlingscamps, Trinkwasser und Sanitäranlagen sind knapp.
Gemeinsam mit lokalen Partnern leistet Help weiterhin Nothilfe und verteilt Lebensmittel und Bargeldhilfen an betroffene Familien. Zudem bauen wir Notunterkünfte, reparieren Häuser und stärken die Trinkwasser- und Sanitärversorgung. Insgesamt hat Help seit dem Erdbeben über 30.000 Menschen in Myanmar unterstützt.
Damit sich die Situation der Menschen in Myanmar langfristig verbessert, ist dringend weitere Hilfe nötig:
Nach dem Erdbeben in Myanmar
"Wir kamen mit nichts als unserem Leben davon"
Das Haus der 58-jährigen Daw Hla Aye wurde bei dem Erdbeben so stark beschädigt, dass es nun vom Einsturz bedroht ist. Gemeinsam mit ihrer sechsköpfigen Familie lebt sie derzeit unter einer provisorischen Zeltplane bei einem Kloster. „Wir konnten nichts mitnehmen“, sagt sie. „Keine Matten, keine zusätzliche Kleidung. Gestern hat es so stark geregnet. Wir haben die Plastikplane um uns gewickelt, um trocken zu bleiben.“
Wie viele andere in der Gegend hat auch die Familie von Daw Hla Aye nicht nur ihr Haus, sondern auch ihre Lebensgrundlage verloren. Ihre einzige Einkommensquelle – ein Motorrad, das für lokale Taxidienste genutzt wurde – wurde beim Einsturz eines nahe gelegenen Gebäudes zerstört.
Unsere Partnerorganisation hat Familien wie die von Daw Hla Aye mit dem Nötigsten versorgt. Doch um eine Rückkehr in die Normalität zu ermöglichen, ist weitere Unterstützung dringend nötig.
Die Hilfe kam genau dann, als wir sie am meisten brauchten. Wir sind wirklich dankbar. Reis und weitere Lebensmittel werden bereits verteilt, aber ein Dach über dem Kopf – das ist es, was wir jetzt brauchen.
Daw Hla Aye, Überlebende des Erdbebens
Erdbeben in Myanmar und Thailand
Ende März 2025 kam es in Thailand und Myanmar zu einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,7. Minutenlang bebte in den beiden südostasiatischen Ländern die Erde. Die Rettungseinsätze wurden durch mehrere Nachbeben erschwert.
Besonders schwere Folgen hatte das Erdbeben in Myanmar: Das Epizentrum des Bebens lag nahe der zweitgrößten Stadt Mandalay. Häuser, Tempel und Brücken stürzten ein, Straßen wurden zerstört. Über 3.700 Menschen verloren bei der Katastrophe ihr Leben, mehr als 5.000 weitere wurden verletzt.
Die Lage in den Städten Mandalay und Sagaing waren besonders dramatisch: Die Straßen wurden so schwer beschädigt, dass Rettungseinsätze nur eingeschränkt möglich waren. In vielen Gebieten wurden rund 80 Prozent der Häuser zerstört. Zahlreiche Familien sind weiterhin obdachlos und kommen in Flüchtlingscamps unter.
In Myanmar herrscht seit 2021 ein Bürgerkrieg, dem Tausende Menschen zum Opfer fielen. Derzeit sind über 16 Millionen Menschen in Myanmar auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Situation wird durch das ohnehin schwache Gesundheitssystem und die anhaltende politische Instabilität verschärft.
Fragen und Antworten
Sie können Ihre Spende für Betroffene des Erdbebens in Myanmar direkt auf das Spendenkonto von Help überweisen:
Help – Hilfe zur Selbsthilfe
IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRESDEFF370
Spenden-Stichwort: Erdbeben Myanmar
…oder Sie spenden einfach, schnell und sicher über unser Online-Spendenformular via Lastschrift, PayPal oder Kreditkarte.
Ein Jahr nach dem Erdbeben ist die Lage in Myanmar weiterhin dramatisch. Die Infrastruktur wurde durch das Erdbeben schwer beschädigt. Viele Häuser, Straßen, Schulen und Krankenhäuser sind zerstört oder nicht mehr nutzbar. Die Sicherheitslage vor Ort ist instabil.
Sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und medizinische Versorgung sind vielerorts nicht ausreichend vorhanden – besonders in den provisorischen Unterkünften wie Schulen und Klöster, wo viele Menschen derzeit leben. Überschwemmungen während der Monsunzeit und anhaltende Konflikte verschärfen die Situation zusätzlich.
Viele haben infolge des Erdbebens ihre Arbeit und damit ihr Einkommen verloren. Über 16 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe.
Dank unserer engen Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen können wir trotz zerstörter Infrastruktur schnell und effektiv Hilfe leisten. In vielen Regionen gibt es keinen Zugang für größere Fahrzeuge, sodass Hilfsgüter oft über kleine Boote transportiert werden müssen.
Wir beschaffen möglichst viele Materialien direkt vor Ort, um Zeit und Kosten zu sparen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken.