Tschad: Die Hilfe wirkt

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Hilfe muss dort ankommen und wirken, wo sie dringend benötigt wird. Um das zu gewährleisten, unterziehen wir uns regelmäßig internen und externen Evaluierungen. So auch im Tschad, wo wir in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern die Durchführung und Wirksamkeit eines unserer laufenden Projekte umfangreich haben auswerten lassen.



Wasser für den Tschad

Im Tschad ist jeder Tropfen Wasser ein kostbares Gut. Besonders für die Menschen im Gebiet der Sahelzone ist es eine große Herausforderung, ihre Felder zu bewässern oder das Vieh zu tränken. Krankheiten breiten sich aus, da aus verdreckten Quellen getrunken wird oder Wasser für die persönliche Hygiene fehlt. Um zum nächsten Brunnen zu gelangen, nehmen vor allem Frauen und Kinder kilometerlange Fußmärsche auf sich. Die Wege sind gefährlich und rauben den Jungen und Mädchen ihre Chance auf Bildung und eine bessere Zukunft.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Association Help Tchad pour le Développement“ (AHTD) engagiert sich Help seit Jahren für die Verbesserung der Wasserversorgung im Tschad. In den Provinzen Wadai und Wadi-Fira im Osten des Landes bauen und reparieren wir derzeit 31 Brunnen und statten diese größtenteils mit umweltfreundlichen Solarpumpen aus. Bis zu 100.000 Menschen erhalten auf diese Weise nachhaltigen Zugang zu Trinkwasser. Damit sich die Brunnen das ganze Jahr über nutzen lassen, errichten wir zudem 32 Flussschwellen sowie einen Staudamm. Während der Regenzeit stauen die Anlagen Wasser, das nun langsam versickern kann, anstatt einfach abzufließen. Nach und nach steigt so der Grundwasserpegel. Die überfluteten Flächen schaffen zudem rund 2.000 Hektar fruchtbares Land, das sich als Anbaufläche nutzen lässt. Instandgehalten werden die Brunnen und Stauanlagen zukünftig von Komitees, die von Help ins Leben gerufen und ausgebildet wurden.


Messbare Erfolge

Wie wirksam ist unsere Hilfe? Dieser Frage haben wir uns in einer umfangreichen Evaluierung gestellt. Die Studie wurde von einem Team aus unabhängigen Fachleuten durchgeführt und vereint qualitative und quantitative Elemente. Insgesamt wurden 338 Personen aus 20 Dörfern durch Interviews und Fragebögen nach ihrer Lebenssituation und der Arbeit von Help und AHTD befragt. Die Auswahl der Stichprobe sowie die Erstellung von Interviewleitfäden und Fragebögen erfolgten auf der Basis des Austausches mit dem Team von AHTD sowie der Einsicht wichtiger Unterlagen.


Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass sich die Lebensbedingungen der Bevölkerung durch das Projekt erheblich verbessert haben. Der Bau von Brunnen und Stauanlagen hat trockene Böden fruchtbar gemacht und intensivere Landwirtschaft ermöglicht. Die Menschen können ihre Felder bewässern und entlang der Flussschwellen mehrere Monate lang Gemüse anbauen. Sie haben mehr Lebensmittel zur Verfügung und erzielen durch den Verkauf der Erträge ein höheres Einkommen.

Dank der verbesserten Wasserversorgung sparen vor allem Frauen und Kinder viel Zeit und leiden nicht mehr unter den körperlichen Anstrengungen des Wasserholens. Die Jungen und Mädchen können endlich die Schule besuchen und sich mit voller Energie auf den Unterricht konzentrieren. Darüber hinaus hat die Ausbildung von Handwerkern während der Durchführung des Projekts vor Ort Perspektiven geschaffen und der Landflucht junger Menschen entgegengewirkt.

Wie wirksam ist unsere Hilfe? Das Urteil der Fachleute ist eindeutig: Die Gesamtwirkung des Projekts wird mit 90 % als „sehr zufriedenstellend“ bewertet.

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