Dürre in Simbabwe

Hungerkirse in Simbabwe

Auf Zyklon Idai folgt der Hunger

Die landwirtschaftlichen Schäden gehen in die Milliarden

Zyklon Idai brachte im März 2019 verheerende Zerstörung nach Südostafrika. Am schwersten traf es die Länder Mosambik, Simbabwe und Malawi. Mindestens 1.000 Menschen kamen im Sturm ums Leben. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 km/h verwüstete der Zyklon Häuser, Straßen und landwirtschaftliche Anbauflächen. Ernten in Milliardenhöhe gingen verloren.

Allein in Simbabwe fielen 270 Menschen Zyklon Idai zum Opfer. 250.000 Menschen waren auf humanitäre Hilfe angewiesen. Help leitete umgehend Soforthilfe-Maßnahmen ein und unterstütze 6.000 Zyklon-Opfer mit Nahrungsmittel-Pakten, Zelten, Decken und Hygiene-Artikeln. Nach einer schweren Dürre stehen die Menschen in Simbabwe nun jedoch abermals am Rande einer Katastrophe.

Hilfe kommt, aber die Not bleibt groß

Zyklon Idai ließ Schutt und Asche zurück. Zu Beginn halfen Soforthilfe-Maßnahmen über die akuten Probleme hinweg. Der langfristige Schaden allerdings blieb: 

  • Landwirtschaftliche Anbauflächen waren zerstört
  • Nutzpflanzen und Obstgärten wurden verwüstet
  • Bewässerungs-Systeme waren nicht mehr funktionstüchtig
  • Nutzvieh kam ums Leben und fehlt seither zur Bewirtschaftung und als Nahrungsmittelquelle
  • Ernteausfälle stehen bevor 

Allein in den Regionen Chimanimani und Chipinge in Simbabwe hat der Wirbelsturm 4.700 Hektar landwirtschaftliche Anbaufläche zerstört.

„Nach Schätzungen der Weltbank belaufen sich die Schäden auf 1,77 Milliarden Euro.“

Zu allem Überfluss hat eine schwere Dürre die Situation nun zusätzlich verschärft. Nach Angaben der UN stehen derzeit über 2,5 Millionen Menschen am Rande einer Hungersnot. Fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung ist auf Hilfe angewiesen. 

Die Prognosen für die kommenden Monate zeigen einen dramatischen Anstieg des Mangels an Nahrungsmitteln


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Die Menschen in Simbabwe haben weder genug Nahrung für ihre eigenen Familien noch können sie ihre Ernte verkaufen und so ihren Lebensunterhalt sicherstellen.

Hilfe ist dringend notwendig:   Spenden Sie jetzt

Help hilft langfristig

Um den Menschen in den Regionen Chimanimani und Chipinge zu helfen, plant Help die Lebensgrundlage von 2.000 Familien nachhaltig zu verbessern. Indem wir betroffene Landwirte mit Saatgut für Nutzpflanzen und Tierfutter versorgen, schaffen wir den Nährboden für eine bessere Zukunft.

Unsere Hilfe besteht aus:  

Landwirtschaft

  • Saatgut für Mais und Zuckerbohnen
  • Süßkartoffel-Stecklingen
  • Gemüse-Saatgut
  • Dünger

Hühnerzucht

  • Legehennen
  • Hähnen
  • Küken
  • Futter

Help unterstützt so die Landwirte bei der Produktion von Nahrungsmitteln zur Versorgung ihrer eigenen Familie. Die begünstigten Landwirte werden ihre Erzeugnisse aus agrarwirtschaftlichem Anbau und Hühnerzucht in Zukunft auch verkaufen können, um so eigenes Einkommen zu erzielen. 

Mittels Schulungen wird Help die Begünstigten in den Bereichen konservierende Landwirtschaft und Geflügelproduktion weiterbilden, um eine höhere Produktivität sicher zu stellen. Darüber hinaus wird Help die Landwirte fördern ihre Arbeitsbereiche zu erweitern, damit sie nicht ausschließlich von der Landwirtschaft abhängig sind und bei zukünftigen Katastrophen wie Dürren auch andere Einnahmequellen haben.

Gemeinsam geben wir den Menschen in Simbabwe wieder eine Perspektive – Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Spenden Sie für Simbabwe

Jede Spende zählt im Kampf gegen den Hunger

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


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