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Ein Wassersystem für Itogon

Philippinen: Hilfe nach Taifun Mangkhut

Philippinen: Wassersystem

Im September 2018 hat der Tropensturm Mangkhut auf den Philippinen das Wassersystem der Gemeinde Itogon komplett zerstört. Der Fluss, der bis dahin an den Häusern vorbeifloss und die Familien mit sauberem Wasser versorgte, wurde durch Schlammlawinen verschüttet – für die Gemeinde eine Katastrophe. 


Philippinen: Millia aus Itogon
Milla (rechts) ist für die Verwaltung des Wassersystems zuständig.

Deshalb entschieden sich die Gemeindemitglieder, mit der Unterstützung von Help, ein neues Wassersystem zu installieren. Das Besondere: Die Gemeinde selbst war für die Planung, Beschaffung der Baumaterialien und den Bau des Wassersystems verantwortlich. Help und der lokale Partner standen dabei allein beratend zur Seite. 

Damit das neue Wassersystem vor möglichen Schlammlawinen geschützt ist, wurden die Leitungen des Systems nicht auf dem Boden verlegt. Das Wasser sammelt sich in vier großen Tanks und wird mithilfe einer Pumpe zu den einzelnen Häusern geleitet. Die Tanks können schnell ab- und wieder aufgebaut werden, damit sie bei einem zukünftigen Tropensturm rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden können. 

Philippinen: Schlammlawine nach Taifun
Mehrere Schlammlawinen überschwemmten die kleine Gemeinde.
Das durch den Taifun zerstörte Wassersystem
Das durch den Taifun zerstörte Wassersystem
Philippinen: Trinkwasser-System
Dank des neuen System kann das Trinkwasser sparsam eingeteilt werden.

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Wassermarsch per SMS

Milla verwaltet das Wassersystem stellvertretend für die Gemeinde. Sobald die hauseigenen Wassertanks leer sind, erhält sie eine SMS mit der Bitte, die Pumpe zu starten. Dies hat zwei Vorteile: Erstens wird die Umwelt weniger belastet, da die Pumpe nur zum Einsatz kommt, wenn Wasser wirklich gebraucht wird. Zweitens müssen gerade die älteren Gemeindemitglieder nicht mehr den beschwerlichen Weg ins Tal zur Wasserstelle gehen, sondern bekommen das Wasser direkt nach Hause geliefert. 

Philippinen: Oberirdische Wasserleitungen
Die neuen Wasserleitungen verlaufen oberirdisch.

Über 66 Familien nutzen das System und immer mehr wollen einen Anschluss in ihrem Haus. Deshalb gibt es schon jetzt Pläne, wie in Zukunft noch mehr Gemeindemitglieder von dem neuen Wassersystem profitieren können. Die Kosten für Strom und eventuelle Reparaturen werden gemeinsam von der Gemeinde getragen. Damit ist auch die Nachhaltigkeit des Wassersystems gewährleistet. 

Um die Verwaltung der Finanzen kümmert sich Herminia. Lernt sie im Video kennen und erfahrt alle Hintergründe zu dem neuen Wassersystem in Itogon!

Video

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Leona Wirtz
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