Help - Hilfe zur Selbsthilfe, Kamele in Niger

Senkung der Kindersterblichkeit

Niger: Behandlung von unterernährten Kindern

Die Kindersterblichkeitsrate zählt zu den höchsten weltweit

Help behandelt unterernährte Kindern und Mütter in Gesundheitszentren im südwestlichen Niger. Wir verteilen therapeutische Nahrung, schulen das medizinische Personal und beugen Unterernährung vor. Unser Ziel ist es, langfristig die Ernährung und Gesundheit von Kinder und Müttern zu verbessern.

Vor allem Kinder leiden an Unterernährung

Der Hunger ist für die Menschen in Niger ein ständiger Begleiter. Viele Familien können sich nicht mehr selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Vor allem Mütter und Kinder leiden unter dieser Situation. Die Sterblichkeitsrate der unter Fünfjährigen zählt mit 8,5 Prozent zu den höchsten weltweit. Mangelernährung betrifft im Niger rund 40 Prozent der Kinder. Besonders erschreckend ist, dass zehn Prozent der Kinder unter lebensbedrohlicher, akuter Mangelernährung leiden.

17.000 unterernährte Kinder und Mütter werden behandelt

Help stellt die Behandlung von 17.296 chronisch unterernährten Kindern unter fünf Jahren sowie von schwangeren und stillenden Frauen in 20 Gesundheitszentren sicher. Gleichzeitig führt Help präventive Maßnahmen durch, um Unterernährung vorzubeugen und die Bevölkerung für diesen lebensbedrohlichen Gesundheitszustand zu sensibilisieren.

Durch folgende Projektaktivitäten unterstützt Help unterernährte Kinder und Mütter und stärkt das Gesundheitssystem in der Region:

  • 20 Gesundheitszentren werden mit therapeutischer Nahrung beliefert, mit der Kinder und Mütter versorgt werden
  • Help stellt die kontinuierliche Versorgung mit therapeutischer Nahrung in den Gesundheitszentren sicher
  • Das medizinische Personal und freiwillige Mediatoren werden in der Behandlung und Prävention von Unterernährung geschult
  • Die Bevölkerung wird über Unterernährung aufgeklärt, um diesem lebensbedrohlichem Zustand vorzubeugen
  • Zur Feststellung von Unterernährung werden Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern durchgeführt


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Kontakt

Maren Rahlf
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