In Niger Gesundheit fördern und Unterernaehrung vorbeugen

Niger
Ernährung und Gesundheit

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Ernährung sichern und Gesundheit fördern: Im Niger bekämpfen wir die Unterernährung von Kindern und Müttern und verbessern den Zugang zur Gesundheits-, Wasser- und Sanitärversorgung. Dabei engagieren wir uns insbesondere für Menschen, die von Krisen und Konflikten betroffen sind. Zusätzlich fördern wir die sozio-ökonomische Integration von Jugendlichen im Rahmen eines Plastik-Recycling-Projekts.

Die Menschen im Niger brauchen Unterstützung – spenden Sie jetzt!

"Für die Zukunft meiner drei Söhne wünsche ich mir, dass sie gesund sind und nicht mehr in Armut leben müssen", so Abedi, 31 Jahre.  

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Wie ist die Situation in Niger?

Leben unterhalb der Armutsgrenze

Niger liegt in einer Krisenregion. Aufgrund von gewaltsamen Konflikten in den Nachbarländern Mali, Burkina Faso und Nigeria flüchten immer mehr Menschen nach Niger. Auch innerhalb des Landes kommt es häufig zu Angriffen durch bewaffnete Gruppen, vor allem in Tahoua, Tillabéri und der Region Diffa. Immer mehr Menschen sind deshalb auf der Flucht im eigenen Land.

Nachhaltige Entwicklungsfortschritte werden zudem durch das hohe Bevölkerungswachstum erschwert: Pro Jahr müssen Hunderttausende Menschen zusätzlich mit Arbeit, Dienstleistungen und Nahrung versorgt werden. Außerdem haben nur knapp 50 Prozent der Bevölkerung einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und das Gesundheitssystem ist mit der Vielzahl an Menschen überfordert. Insgesamt sind rund 3,8 Millionen Menschen im Niger auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Hinzu kommt, dass rund 42 Prozent der nigrischen Bevölkerung in extremer Armut leben. Insbesondere junge Menschen finden nur schwer Arbeit und verlassen das Land aufgrund der Perspektivlosigkeit.

Wie hilft Help in Niger?

Hoffnung in der Sahelzone

Im Fokus der Hilfe stehen die Gesundheitsversorgung und die Verbesserung der Ernährungssituation, vor allem für unterernährte Kinder. Dabei bleiben wir unserem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe treu: Während wir unser Engagement weiter ausbauen, stellen wir sicher, dass die lokalen Behörden unsere Projekte übernehmen und weiter fortführen. Somit wird das Gesundheitssystem in Niger nachhaltig gefördert.  

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung. Denn auch in der Sahelzone ist Wasser vorhanden – allerdings sehr tief. Durch den Brunnenbau und die Instandsetzung von Wasserstellen ermöglichen wir den Menschen eine zuverlässige Versorgung mit Wasser, das auch für die tägliche Hygiene und zum Kochen verwendet werden kann. Dadurch beugen wir Krankheiten vor, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden, und schaffen für die Menschen ein Leben in Würde. 

2021 hat unser Büro im Niger für eine kreative Projektidee außerdem den hausinternen "Innovation Award" von Help verliehen bekommen: In der Hauptstadt Niamey widmen wir uns nun dem riesigen Plastikmüll-Problem vor Ort und wirken gleichzeitig der ausgeprägten Jugendarbeitslosigkeit entgegen. Junge Frauen und Männer werden darin geschult, Plastikmüll in Baumaterial umzuwandeln und können die fertigen Produkte gewinnbringend verkaufen. 

Fotos und Videos

Spenden Niger: Nothilfe nach der Flutkatastrophe

Zahlen und Fakten

  • 42,9 % der Bevölkerung leben in extremer Armut (2020, Worldbank)
  • Jedes zwölfte Kind stirbt vor seinem fünften Geburtstag (2019, UNICEF)
  • 1 von 196 Müttern stirbt während der Schwangerschaft oder Geburt (2019, UNICEF)
  • 50 % der Menschen haben Anschluss an eine Trinkwasserversorgung (UNICEF 2019)
  • Anzahl der Geburten pro Frau: 6,9 (2020, Worldbank)
  • weniger als 4 von 10 Kindern sind im ersten Lebensjahr vollständig geimpft (2019)
  • 39 % der Geburten finden unter Betreuung von ausgebildetem medizinischem Personal statt (2019)

Quellen: Worldbank, UNICEF

  • 12.500 schwangere und stillende Frauen sowie 10.700 Kinder unter 2 Jahren erhalten medizinische und ernährungswissenschaftliche Betreuung (Region Tahoua).
  • Indirekt profitieren rund 178.000 Menschen in der Region Tahoua von unserer Verbesserung des Zugangs zu Gesundheits- und Ernährungsdiensten.
  • 165.000 Kinder unter 5 Jahren, schwangere und stillende Frauen in der Region Tillabéri erhalten einen besseren Zugang zur medizinischen Versorgung.
  • In Tillabéri haben über 70.000 Menschen verbesserten Zugang zur Wasser- und Sanitärversorgung.
  • 45.000 unterernährte Kinder aus Tillabéri wurden bereits medizinisch versorgt.
  • Über 75.000 Betroffene von geschlechtsspezifischer Gewalt erhalten psychologische Unterstützung.
  • 30 junge Frauen und Männer aus Niamey erhalten eine Berufsausbildung.

Aktuelles aus unseren Projekten

Kontakt

Christoph van Edig
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Christoph van Edig
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+49 (0)228 91529-43
E-Mail 

Autor: Robin Walter