In Niger Gesundheit fördern und Unterernaehrung vorbeugen

Niger
Ernährung und Wasser

Spenden für Niger

Ernährung sichern und Gesundheit fördern: Help engagiert sich im Niger derzeit für etwa 80.000 Menschen. Wir behandeln Unterernährung bei Kleinkindern, stärken das Gesundheitssystem und sichern eine saubere Trinkwasserversorgung durch den Bau von Brunnen. 

Die Menschen im Niger brauchen Ihre Unterstützung - Spenden Sie jetzt!

"Für die Zukunft meiner drei Söhne wünsche ich mir, dass sie gesund sind und nicht mehr in Armut leben müssen", so Abedi, 31 Jahre.   >> Spenden Sie jetzt

Wie ist die Situation in Niger?

Europas neue Grenze

Niger liegt in einer Krisenregion. Aufgrund von gewaltsamen Konflikten in den Nachbarländern Mali, Burkina Faso und Nigeria flüchten immer mehr Menschen nach Niger oder innerhalb Nigers. Nachhaltige Entwicklungsfortschritte werden zudem durch das hohe Bevölkerungswachstum erschwert: Pro Jahr müssen etwa 400.000 Menschen zusätzlich mit Arbeit, Dienstleistungen und Nahrung versorgt werden. Außerdem haben nur knapp 60 Prozent der Bevölkerung einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und das Gesundheitssystem ist mit der Vielzahl an Menschen überfordert.

Für viele Migranten und Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten ist Niger ein wichtiges Transitland auf dem Weg nach Europa. Die Europäische Union hat deshalb die Zusammenarbeit mit den nigrischen Behörden intensiviert und Grenzkontrollen verschärft. Die Folge: Auf der Suche nach alternativen Routen sterben viele Menschen in der Wüste, fallen Menschenhändlern in die Hände oder stranden in der nigrischen Grenzstadt Agadez. 

Wie hilft Help in Niger?

Hoffnung in der Sahelzone

Im Fokus der Hilfe stehen die Gesundheitsversorgung und die Verbesserung der Ernährungssituation, vor allem für unterernährte Kinder. Teil unserer Hilfe ist auch die psychosoziale Betreuung der Mütter. Dabei bleiben wir unserem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe treu: Während wir unser Engagement weiter ausbauen, stellen wir sicher, dass die lokalen Behörden unsere Projekte übernehmen und weiter fortführen. Somit wird das Gesundheitssystem in Niger nachhaltig gefördert.  

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf dem Bau von Brunnen. Denn auch in der Sahelzone ist Wasser vorhanden – allerdings sehr tief. Durch den Brunnenbau und die Instandsetzung von Wasserstellen ermöglichen wir den Menschen eine zuverlässige Versorgung mit Wasser, das auch für die tägliche Hygiene und zum Kochen verwendet werden kann. Dadurch beugen wir Krankheiten vor, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden, und schaffen für die Menschen ein Leben in Würde.  

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

  • 45 % der Einwohner leben in extremer Armut (2016)
  • 84,5 von 1.000 Kindern sterben vor ihrem fünften Geburtstag (2017)
  • 553 von 100.000 Müttern sterben während der Schwangerschaft oder Geburt (2015)
  • 60 % der Menschen haben Anschluss an eine Trinkwasserversorgung (2016)
  • Anzahl der Geburten pro Frau: 7,35 (2018)
  • Anteil der einjährigen Kinder, die gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus geimpft sind: 81 % (2017)
  • 39,7 % der Geburten, finden unter Betreuung von ausgebildetem medizinischen Personal statt (2015)

Quellen: BMZ, GIZ

  • Betreuung von über 1.000 Gemeinden bei der Identifizierung von unterernährten Kindern
  • Unterstützung von 45 Gesundheitszentren bei der Behandlung von Unterernährung sowie Fortbildung des Personals
  • Behandlung von jährlich rund 12.000 akut unterernährten Kindern mit therapeutischer Nahrung und Medikamenten
  • Instandsetzung und Bau von 10 Brunnen
  • Bau eines Tiefbrunnens für 50.000 Menschen
Medical treatment of children in Niger

Spenden Sie für die Menschen im Niger  

25 € kostet die medizinische Versorgung von 4 unterernährten Kindern.

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


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Kontakt

Maren Rahlf
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