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Nepal
Wiederaufbau nach dem Erdbeben

Spenden für Nepal

Seit dem Erdbeben im April 2015 ist Help in Nepal aktiv. Nach den akuten Nothilfemaßnahmen haben wir zehn Schulen wiederaufgebaut. Es wurden Handwerker ausgebildet und Betroffene im nachhaltigen Anbau von Nahrungsmitteln geschult.

Trotzdem leben viele weiterhin in armen Verhältnissen, haben keinen Zugang zu Trinkwasser und kein Dach über dem Kopf. Die Menschen sind auf Hilfe angewiesen – Spenden Sie jetzt!

„Ich finde wir haben die schönste Schule von allen.“ Gokai (2 v. links)  „Seit wir die neuen Schulmöbel haben, macht die Schule richtig Spaß.“ Alina (links)  „Wenn ich groß bin, will ich auch Lehrerin werden. Ich kann auch schon Englisch.“ Manisha (rechts)

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Wie ist die Situation in Nepal?


Vom Erdbeben zerstörte Schule in Nepal
Die "BP Memorial Ni Ma V" Schule in Thulo Sirubari wurde vom Erdbeben fast komplett zerstört.

Das Erdbeben in Nepal hat große Zerstörung hinterlassen

Im April 2015 erschütterte das schwerste Erdbeben seit über 80 Jahren den Himalaya-Staat. Das Beben der Stärke 7,8 forderte 9.000 Tote. 22.000 Menschen wurden verletzt. Unterirdische Wasserverläufe wurden verschoben und überlebenswichtige Wasserquellen versiegten. Über 600.000 Häuser wurden völlig zerstört. Auch viele öffentliche Einrichtungen wie Schulen hielten der Erschütterung nicht stand. 2,8 Millionen Menschen benötigten damals akut humanitäre Hilfe.

Gerade der Zugang zu den stark betroffenen Gebieten in den Bergregionen gestaltete sich als schwierig. Vor allem hier wurden einige Gemeinden fast komplett zerstört. Der Bedarf an Hilfe war riesig. Bürokratische Hindernisse und Grenzblockaden ließen die Hilfe im ersten Jahr allerdings sehr schleppend anlaufen. 

Die Wiederaufbaumaßnahmen sind mittlerweile in vollem Gange und wurden teilweise auch schon abgeschlossen. Beim Wiederaufbau der privaten Unterkünfte und der Wasserversorgung sieht es jedoch ganz anders aus: Die Menschen sind so arm, dass sie den Bau ihrer Häuser nicht finanzieren können, und nach wie vor mangelt es an Trinkwasser und Latrinen. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung leiden viele Menschen an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden. Sie sind weiterhin auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Wie hilft Help in Nepal?

Wiederaufgebaute Schule in Nepal
Mittlerweile wird an der "BP Memorial" wieder unterrichtet.
Schüler in Nepal
1.700 Schüler werden wieder unterrichtet.

Geber und Partner: ADH (Aktion Deutschland Hilft), Apollo, Commerzbank, Denis Sauermann, Fly & Help, HDL (Hilfswerk der Deutschen Lions e. V.), NAK-karitativ, Tuki Association Sunkoshi

Schnelle Nothilfe und langfristiger Wiederaufbau

Help konzentriert seine Hilfe auf die Gemeinde Thulo Sirubari im Distrikt Sindhupalchok. In dem Dorf mit 9.908 Einwohnern war fast jede Familie von den Auswirkungen des Bebens betroffen; mehr als 96 % der Häuser und viele öffentliche Einrichtungen waren zerstört.

Nach den Verteilungen von Werkzeugen, Planen und Wellblechen, sowie den Aufräumarbeiten in der Nothilfephase, begann Help mit dem Wiederaufbau in der Gemeinde: 

  • Help hat 10 zerstörte Schulen erdbebensicher wiederaufgebaut
  • Alle Schulen wurden mit Küchen und Möbeln ausgestattet
  • 1.700 Schülerinnen und Schüler können wieder die Schule besuchen
  • 140 Personen wurden im Gemüseanbau, in der Kleinviehhaltung oder als Imkern geschult, damit sie sich langfristig selbst versorgen
  • 54 Handwerker und Handwerkerinnen wurden in erdbebensicherem Bauen geschult.
  • Help hat 58 Einkommensspargruppen gebildet
  • Es wurden 42 Vorsorge-Workshops organisiert

Durch den Bau von Sanitäranlagen, den Einsatz von Wasserfiltern und die Errichtung von Latrinen erhalten zudem 2.034 Schüler und 208 Haushalte Zugang zu sauberem Trinkwasser und werden in Hygienepraktiken geschult.  

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

Fahne Nepal
  • 2,8 Mio. Menschen waren nach dem Erbeben auf Humanitäre Hilfe angewiesen (2015)
  • 600.000 Häuser wurden zerstört, weitere 300.000 beschädigt (2015)
  • 1.383 Schulen wurden beschädigt oder zerstört (2015)
  • Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze (2016)

Quellen: BMZ, OCHA, GIZ

  • Wiederaufbau von 10 Schulen
  • Schulung von 54 Handwerkern und Handwerkerinnen im erdbebensicheren Bauen
  • Schulung von 140 Personen zur langfristigen Nahrungsmittelversorgung
  • Ausbildung von 58 Handwerkern
  • 42 Sensibilisierungs-Workshops
  • 58 Einkommensspargruppen
  • 9.908 Menschen erhielten akute Nothilfe
  • 1.150 Haushalte haben Seile und Planen erhalten
  • Verteilung von 1.764 Werkzeug-Sets
  • 450 Schubkarren wurden verteilt.
  • Verteilung von festem Dachmaterial an 1.779 Haushalte
  • Aufräumarbeiten und Schuttbeseitigung an vier Schulen
Kind in einem zerstörten Haus

Spenden Sie jetzt für Nepal

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IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


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