Zwei malische Frauen tragen Wasser
© Tiecoura N'Daou

Mali
Trinkwasser & Gesundheit fördern

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Konflikt, Wassermangel, Hunger: Mali ist ein Land der Dauerkrise. Aktuell sind rund 6 Millionen Menschen in Mali auf humanitäre Hilfe angewiesen. Help ist seit 2013 vor Ort aktiv und leistet derzeit Unterstützung für rund 788.000 Menschen. Wir verbessern den Zugang zu Trinkwasser, bekämpfen Unterernährung bei Kindern und helfen von Gewalt betroffenen Frauen. Zusätzlich unterstützen wir die Gesundheitsversorgung vor Ort.

Mit Ihrer Unterstützung können wir den Menschen in Mali helfen – Spenden Sie jetzt! 

Wie ist die Situation in Mali?

Vom demokratischen Vorreiter zur hungernden Nation

Mit der Zerschlagung der militärischen Diktatur 1991 wurde ein friedlicher Demokratisierungsprozess in Mali eingeleitet und freie Wahlen ermöglicht. 2012 wendete sich das Blatt: Der Präsident wurde gestürzt und militante Gruppen übernahmen weite Teile Malis. Hunderttausende Menschen wurden aus dem Norden des Landes vertrieben und leben nun als Flüchtlinge im eigenen Land. Mali befindet sich seitdem in einem Krise aus Armut, Hunger und Flucht.

Aktuell lebt die Hälfte der Bevölkerung Malis in extremer Armut. Insbesondere in ländlichen Regionen haben viele Familien keinen ausreichenden Zugang zur Wasser- und Sanitärversorgung oder zu medizinischer Versorgung. Aufgrund der vielen Vertreibungen haben viele Familien nicht genügend Nahrungsmittel, um sich selbst zu versorgen. Rund eine Million Menschen in Mali leiden Hunger.

Wie hilft Help in Mali?

Hilfe gegen Hunger, Armut und Flucht

Help ist seit 2013 in Mali aktiv. Heute engagieren sich 140 lokale Mitarbeiter:innen für die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort und setzen aktuell acht Projekte um.

Unser Fokus in Mali liegt auf dem Ausbau der Trinkwasser- und Sanitärversorgung sowie auf der Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung. Wir bohren Solar- und Handpumpenbrunnen, ermöglichen den Zugang zu sanitären Einrichtungen, behandeln Unterernährung bei Kindern und unterstützen Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. Zusätzlich fördert Help den Behandlung und Prävention von HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria.

Help ermöglicht außerdem neue Perspektiven für Familien, die aus dem Norden des Landes vertrieben wurden. Wir unterstützen Flüchtlinge im eigenen Land dabei, sich ein neues Leben aufzubauen, indem wir die Gründung von Kleinunternehmen fördern.


Sauberes Wasser dank Sonnenkraft

Perimpé ist eines von vielen Dörfern Malis, in denen Help einen Solarbrunnen errichtet hat. Durch die Solarenergie wird das Wasser umweltfreundlich an die Erdoberfläche gepumpt und in einem Wassertank gespeichert. Anschließend können die Bewohner:innen das Wasser ganz einfach an der neuen Wasserstelle abfüllen.

Um die Nachhaltigkeit unserer Brunnen zu gewährleisten, bildet Help Wasserkomitees in den Dörfern aus, die sich um die Instandhaltung der Wasserstellen kümmern. 

"Bei der Gemeindeversammlung haben wir den Preis für einen Eimer oder Kanister Wasser auf 5 CFA-Francs und den Preis für ein Wasserfass auf 50 CFA-Francs festgelegt. So können wir sparen und Rücklagen bilden, für den Fall, dass die Wasseranlage mal repariert werden muss", erklärt Oumou Cissé vom Wasserkomitee Perimpé.


Fotos und Videos

Wasser für Mali

Zahlen und Fakten

  • Bevölkerung: 20,4 Millionen (2021)
  • Hauptstadt: Bamako
  • 95 % der Bevölkerung sind muslimischen Glaubens, 2-5 % der Bevölkerung christlichen Glaubens
  • Rund 6 Millionen Menschen in Mali sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. (2022)
  • Armut: 47 % der Bevölkerung Malis haben am Tag weniger als 1,25 $ zur Verfügung. (2020)
  • Kindersterblichkeit: Pro 1000 Lebendgeburten überleben 100 Kinder die ersten fünf Lebensjahre nicht. (2016, geschätzt)
  • Bildung: Nur rund 30 Prozent der Menschen ab 15 Jahren können lesen und schreiben. (2020)

Quelle: BMZWeltbank

  • 242.000 Menschen in den Regionen Ansongo, Mopti und Douentza erhalten besseren Zugang zur Wasser- und Sanitärversorgung.
  • 123.000 Menschen in den Bezirken Bourem, Gao und Ansongo werden im Kampf gegen HIV/Aids, Tuberkulose und Malaria unterstützt.
  • Wir helfen 350 Binnenvertriebenen bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft durch die Gründung und Förderung von Kleinunternehmen.
  • Rund 82.000 Menschen werden bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Einkommensschaffung.
  • 75.000 unterernährte Kinder und rund 175.000 Mütter in den Regionen Gao und Mopti erhalten Zugang zu einer kostenlosen und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung.
  • 200 von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen erhalten medizinische und psychologische Nachbetreuung sowie Rechtsberatung.

Stand: 2022

Eine Frau mit pinkem Kopftuch trägt einen Eimer Wasser auf dem Kopf

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Fabian Nolde
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Autor: Help-Redaktionsteam