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Help versorgt syrische Flüchtlinge in Jordanien

Jordanien
Hilfe für syrische Flüchtlinge

Spenden für Jordanien

Kriegstraumata überwinden und ein Zuhause zum Leben schaffen: In Jordanien unterstützt Help die psychosoziale Versorgung von mehr als 3.400 traumatisierten Flüchtlingen. Außerdem renovieren wir alte Häuser für geflüchtete Familien und helfen über 6.300 Menschen durch die Verteilung von Nothilfepaketen. Spenden Sie jetzt für syrische Flüchtlinge in Jordanien!

"Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte Angstzustände und Depressionen. Ich brauchte dringend jemanden, der mir helfen würde, aus dieser Situation herauszukommen. Ich konnte mich nicht einmal mehr um meine Kinder kümmern. Dank der Therapie sind wir jetzt wieder eine Familie und ich spüre wieder Glück in meinem Herzen." Huda, geflohen aus Syrien, erhält in Amman in der Sahab-Klinik eine psychologische Behandlung >> SPENDEN SIE JETZT

Wie ist die Situation in Jordanien?


Help unterstützt syrische Flüchtlinge in Jordanien
©Khemesh

Der Krieg schläft nie

In Syrien herrscht seit 2011 Bürgerkrieg. Über 5,4 Millionen Menschen flohen bereits aus dem Land und viele suchten Schutz in den Nachbarländern Jordanien, Türkei und dem Libanon. Allein in Jordanien sind nach Angaben der Vereinten Nationen derzeit über 666.000 syrische Flüchtlinge registriert – zusammen mit den nicht registrierten sind es über 1,3 Millionen. Die Unterbringung und Versorgung der Menschen ist für die Regierung in Amman und die jordanische Bevölkerung eine riesige Herausforderung. Denn in den Flüchtlingscamps findet nur ein kleiner Teil Zuflucht – etwa 133.000 Menschen.

Die große Mehrheit lebt in den Städten und Gemeinden in Zelten, notdürftig eingerichteten Behausungen oder Rohbauten. Auch das Bildungs- und Gesundheitssystem ist auf die Vielzahl der Menschen nicht eingestellt. Dabei endet für viele Flüchtlinge der Krieg nicht an der syrischen Grenze, sondern begleitet sie Tag und Nacht: Sie leiden an Kriegstraumata und benötigen psychosoziale Unterstützung.

Wie hilft Help in Jordanien?

Therapiegespräch mit Kind
Help kümmert sich in Jordanien um die psychosoziale Betreuung der Flüchtlinge.

Kampf gegen Kriegstraumata

Die medizinische Versorgung der Flüchtlinge ist im ganzen Land ein großes Problem. Besonders bei den psychisch Erkrankten, denn viele Flüchtlinge leiden aufgrund der Erlebnisse im Bürgerkrieg weiterhin an Kriegstraumata. Help bietet daher kostenlose Behandlungen für Flüchtlinge an und hat im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Berliner Charité Psychologen, Psychiater und Allgemeinmediziner zu Traumatherapeuten ausgebildet. Über 100 Ärzte wurden erfolgreich geschult und kümmern sich nun in Krankenhäusern um die psychosoziale Betreuung von syrischen Flüchtlingen. Zugleich profitieren auch das jordanische Gesundheitspersonal sowie die jordanische Bevölkerung von den Schulungen. Denn auch viele Jordanier, die sich einen Besuch bei einem Psychiater nicht leisten können, haben die Möglichkeit das Angebot von Help wahrzunehmen.


Ein menschenwürdiges Zuhause

Zur Verbesserung der Lebenssituation von Flüchtlingen außerhalb der Camps engagiert sich Help für die Instandsetzung von Wohnräumen. 150 verfallene Häuser haben wir bereits renoviert und zu sicheren Unterkünften für Flüchtlingsfamilien ausgebaut.

Renovierter Wohnraum für syrische Flüchtlinge
Sawasan Al Ghozali freut sich mit ihren Kindern über die renovierte Wohnung.

Sawasan Al Ghozali ist aus Syrien nach Jordanien geflohen – Help hat ihr geholfen. Sie fand mit ihren beiden Kindern Zuflucht in einem Rohbau in der jordanischen Stadt Irbid. Schimmel wuchs an den Wänden, es gab keine Fenster und Türen und die Familie musste auf dem Betonboden schlafen: „Wenn meine Kinder beim Spielen hinfielen, verletzten sie sich sofort die Beine. In der renovierten Wohnung sind sie glücklich und fühlen sich endlich wohl“.   

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

Fahne Jordanien
  • 9,7 Mio. Menschen leben in Jordanien (2018)
  • Über 1,3 Mio. registrierte und nicht registrierte syrische Flüchtlinge leben nach Schätzungen der jordanischen Statistikbehörde im Land (2018)
  • Die jordanische Bevölkerung ist sehr jung: Etwa 35 Prozent sind unter 15 Jahren (2018)
  • Die Jugendarbeitslosigkeit liegt schätzungsweise bei über 30 Prozent (2018)

Quellen: BMZ, AA, GIZ

  • Behandlung von mehr als 3.400 traumatisierten syrischen und jordanischen Patienten in über 12.000 Beratungsgesprächen
  • Aus- und Weiterbildung von 100 Ärzten
  • Unterstützung von 3 Krankenhäusern
  • Training zu Krankheitsaufklärung und Ausbildung in Stressbewältigungstechniken von rund 400 Laien
  • Renovierung von 150 Häusern für rund 2.000 Flüchtlinge
  • Winterhilfe für 6.300 Flüchtlinge aus Syrien und mittellose Jordanier 
Jordanien: Flüchtlingskinder psychosozial unterstützen

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IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
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Kayu Orellana
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