Spenden Jemen: Kind zwischen Trümmern im Jemen (Copyright Islamic Relief)

Jemen
Im Kampf gegen Cholera

Spenden für Jemen

Seit 2015 herrscht grauenvoller Krieg im Jemen. Der brutale Konflikt und seine Folgen haben bereits zehntausende Menschenleben gefordert. Zusätzlich wächst die Bedrohung durch den Ausbruch von Cholera. Nun wurde auch die erste Corona-Infektion bestätigt.

Die Menschen brauchen dringend unsere Hilfe – Spenden Sie jetzt!

Wie ist die Situation im Jemen?

Die derzeit schwerste humanitäre Krise nimmt kein Ende

Grund für den Krieg sind gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen der Huthi-Bewegung und einer von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition. Als Folge droht der stille Tod überall: Krankheiten und Hunger sind allgegenwärtig. Durch den Krieg ist das Gesundheitssystem komplett zusammengebrochen, die Preise für Lebensmittel stark angestiegen. Insgesamt sind 24 Millionen Menschen im Jemen in Not, das sind mehr als zwei Drittel der Bevölkerung.

Bereits im Oktober 2016 brach im Jemen die bislang schwerste Cholera-Epidemie weltweit aus und bedroht die Bevölkerung zusätzlich zum Hunger und zur Gefahr durch Angriffe. Die Trink- und Abwassersysteme wurden durch die Angriffe zerstört, weshalb Wasserquellen vielerorts verunreinigt sind. Allein im Jahr 2019 gab es über eine halbe Million Cholerafälle im Jemen.

Im April 2020 folge die nächste schlechte Nachricht: Ein erster Corona-Fall wurde offiziell bestätigt, die Dunkelziffer dürfte aufgrund fehlender Testmöglichkeiten viel höher liegen. Sollte sich das Virus ausbreiten, wird sich die Krise im Jemen noch weiter verschlechtern. Die wenigen Gesundheitszentren, die es gibt, sind nicht in der Lage, eine Pandemie zu stemmen.


Wie hilft Help im Jemen?

Kampf gegen Cholera und Corona

In der Region Hajjah richten wir derzeit sechs Gesundheitszentren ein, in denen insgesamt 6.500 Cholerapatienten behandelt werden können. Dafür haben wir medizinisches Personal vor Ort geschult und sie über die Themen Cholerabehandlung, WASH Standards sowie allgemeine Hygiene aufgeklärt. Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, haben wir zusätzliche Schulungen zur Prävention und Behandlung von COVID-19 durchgeführt. Neben Medikamenten stellen wir dringend benötigte medizinische Ausrüstung zur Verfügung.

Zusätzlich klären wir 1.600 Haushalte über vorbeugende Maßnahmen zur Prävention von Krankheiten wie Cholera auf. Dadurch erreichen wir rund 11.000 Menschen und senken die Ansteckungsgefahr. Wir verteilen Hygiene-Pakete, die unter anderem Wasserfilter enthalten, damit die Familien Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Geber und Partner:  ADH (Aktion Deutschland Hilft), ZF hilft e.V.

Fotos und Videos

Zahlen und Fakten

  • 30 Mio. Menschen sind vom Krieg betroffen. Das ist die gesamte Bevölkerung (08/2019)
  • Rund 24 Mio. Menschen benötigen humanitäre Hilfe (02/2019)
  • Über 19 Mio. Jemeniten haben keinen Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung (02/2019)
  • 3,6 Mio. Menschen sind innerhalb des Jemens auf der Flucht (10/2019)
  • 66% der Bevölkerung leiden an einer Hungerkrise (04/2019)
  • 35.512 Cholera-Verdachtsfälle allein im Januar 2020

Quellen: ACAPS, WHO

  • Einrichtung und Betrieb von fünf kleinen und einer großen Krankenstation
  • Bereitstellung von Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Transport von Patienten
  • Schulung von lokalem medizinischem Fach- sowie administrativen Personal
  • Durchführung von Haushaltsschulungen zur Choleraprävention, -früherkennung und Haushaltshygiene
  • Verteilung von Cholera-Kits (Hygiene-Pakete) an geschulte Haushalte
Spenden Jemen: Kinder leiden besonders unter dem Krieg

Jemen: Spenden Sie jetzt für Menschen in Not

Bereits mit 50 € finanzieren Sie ein Cholera-Hygiene-Paket und schützen eine Familie vor der Ansteckung mit Cholera.

IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
BIC: DRES DE FF 370


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Kontakt

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Autor: Charlotte Kümpel