Spenden Moria: Nothilfe nach Feuer

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Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria

Das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist in der Nacht zum 9. September 2020 in einem verheerenden Feuer untergegangen. In dem überfüllten Lager lebten über 12.000 Flüchtlinge, obwohl es eigentlich nur Platz für rund 2.800 Menschen bot. Inzwischen wurde ein Großteil der Menschen in das neue Flüchtlingslager "Kara Tepe" umgesiedelt, in dem die Lebensbedingungen ähnlich schlimm sind.

Wir stärken unsere langjährige Partnerorganisation vor Ort, die den Flüchtlingen in ihrer Not zur Seite steht. Neben dringend benötigten Hilfsgütern erhalten die Menschen unter anderem psychotherapeutische und juristische Beratung. Helfen Sie den Menschen auf Lesbos:

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Lager seit Jahren überfüllt

Schon bevor die Flammen in Moria wüteten, war das Leben in dem riesigen Flüchtlingslager die Hölle auf Erden. Mehr als 12.000 Kinder, Frauen und Männer lebten in dem Camp, auf engstem Raum zusammengepfercht und durch die Corona-Pandemie von der Außenwelt abgeriegelt. Überall türmte sich der Dreck, es gab weder genug Toiletten noch genügend Wasser. Eine katastrophale Situation, die sich in dem neuen Lager zu wiederholen droht.  

"Wir sind vier Familien. Jede Familie hat drei oder vier Kinder. Wir haben weder Kleidung noch Essen für die Kinder. Alle unsere Sachen, einschließlich unserer Papiere, verbrannten in Moria. Wir hatten keine Zeit, sie zu holen. Was in dem neuen Lager passiert, wissen wir nicht."

(Mutter einer Familie aus Afghanistan)


Neues Flüchtlingslager steht unter Wasser

Das neue Lager "Kara Tepe" wird aufgrund der schlechten Lebensbedingungen auch "Moria 2" genannt. Es gibt nur rund 1.000 Zelte, sodass meist zwei bis drei Familien gezwungen sind, sich ein Zelt zu teilen. 

Inzwischen ist der Winter in Kara Tepe angekommen. Die Zelte sind eigentlich Sommerzelte und halten den eisigen Temparaturen nicht stand. Überall liegt Matsch, Zelte stehen unter Wasser und die Menschen frieren.

Die Hygienebedingungen in Kara Tepe sind katastrophal: Die wenigen Sanitäranlagen sind in schlimmem Zustand, weshalb sich viele Familien im kalten Meer waschen. Krätze und Läuse breiten sich aus. Zusätzlich steigt die Gefahr durch das Coronavirus.

"Wir haben weder Nahrung noch Wasser. Sie kommen einmal am Tag, um Wasser und Lebensmittelportionen zu verteilen. Wenn man schnell ist, schafft man es in die ersten Reihen und bekommt etwas davon. Sonst vergeht ein weiterer Tag ohne Essen und Trinken."

(Vater einer Familie aus Syrien)

Spenden Moria: Nach dem Brand stehen die Menschen vor dem Nichts

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Hilfe für geflüchtete Familien in Griechenland

Nach der schrecklichen Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria stärken wir unsere langjährige Partnerorganisation "Greek Council for Refugees" (GCR). 

Seit unserer Flüchtlingshilfe in Idomeni 2016 arbeiten wir mit der Organisation zusammen und stärken jetzt deren Nothilfe vor Ort.

GCR unterstützt die Menschen auf Lesbos aktuell mit Hilfsgütern wie Schlafsäcken, Matratzen und Nahrungsmitteln. Darüber hinaus werden Mund-Nasen-Masken und Hygieneartikel verteilt, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Um den betroffenen Menschen nachhaltig zu helfen, sind zudem Fachkräfte für psychotherapeutische oder juristische Beratungen notwendig. Unsere Partnerorganisation ist daher dringend auf Spenden angewiesen.

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„Das Engagement unserer Partnerorganisation beeindruckt mich sehr. Durch unsere jahrelange Zusammenarbeit weiß ich, wie schnell und professionell das Team vor Ort handelt. Neben der dringend benötigten Nothilfe leistet „Greek Council for Refugees“ psychosoziale und juristische Beratung und steht den Betroffenen auch über den akuten Notfall hinaus zur Seite. Die Empathie des Teams ist besonders stark, da einige von ihnen selbst Flüchtlinge waren und daher genau wissen, worauf es jetzt ankommt.“

Simone Walter, Help-Nothilfekoordinatorin
 

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