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Help - Hilfe zur Selbsthilfe

Safran statt Opium: gute Entwicklung

Afghanistan: Kleinbauern bauen Safran an

Ernährungssicherung in Afghanistan

Help fördert den Wiederaufbau im ländlichen Raum und unterstützt Kleinbauern, häufig auch Rückkehrer aus dem Iran beim Aufbau einer zukunftssicheren Existenz. Mit Safran lassen sich gute Erträge und ein stabiles Einkommen erwirtschaften, von dem Familien dauerhaft gut leben können.

62 Familien gründeten deshalb mit Unterstützung von Help 2008 die landwirtschaftliche Kooperative von Saodat, 35 km westlich von Herat, und kultivieren neben Getreide, Gemüse und Obst auch Safran.

Safran statt Opium in Afghanistan

Auf den natürlich gedüngten Schwemmböden bringen die unscheinbaren Safran-Zwiebeln im Herbst leuchtende Blüten hervor, aus denen mit größter Sorgfalt die Stempel gepflückt werden. Ernte, Aufbereitung in Solartrocknern und die hygienische Verpackung ist Aufgabe der Frauen und Mädchen während die Männer Feldarbeiten und Bewässerung übernehmen. Zum Abschluss folgt die Ernte der Safranzwiebeln. Im Laufe eines Zyklus vervierfachen sie sich im Boden. Damit lassen sich neue Felder bestellen oder die Zwiebeln als Saatgut weiterverkaufen. Die Erträge wachsen, das Einkommen der Bauern steigt. Die Familien haben neue Zukunftsperspektiven gewonnen.

„Erfolgreiche Entwicklung braucht ein wenig Startkapital und Zeit. Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Weg, Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen.“
Alfred Horn, Help-Regionaldirektor Afghanistan/Iran   

Existenzsicherung in Afghanistan

Mirwais Shakibani – ein erfolgreicher Safranbauer:

Der 49-jährige Vater einer 10-köpfigen Familie ist einer von vielen erfolgreichen Rückkehrern aus dem Iran. Die Familie lebte viele Jahre als afghanische Flüchtlinge perspektivlos im Iran von Gelegenheitsarbeiten. Den Kindern war ein Studium nicht erlaubt. Deshalb entschied sich die Familie zur Rückkehr nach Afghanistan und startete mit Unterstützung durch das Reintegrationsprogramm von Help im Dorf Shakiban den Neuanfang als Safranbauern. Im ersten Jahr erzielte Mirwais eine Ernte von 250 Gramm Safran auf einer Fläche von 2.000 qm. Mirwais erhöhte die Anbaufläche. Sein ältester Sohn Sohrab studierte Landwirtschaft und stieg anschließend in den Safrananbau mit ein. Heute bebaut die Familie rund 20.000 qm, hat 2015 insgesamt 10 kg Safran geerntet und die Ernte für rund 16.000 Euro verkauft

Safran – das teuerste Gewürz der Welt

Die Stempel der Safranblüten werden getrocknet und als Safranfäden in Risotto, Paella, Biryani sowie beim Backen verwendet. Safran verleiht Speisen einen besonderen Geschmack und eine gelbliche Färbung. 100 Gramm hochwertiger Safran kostet in Deutschland zwischen 500 bis 2.000 Euro.

Wer unsere Safran-Rezepte ausprobieren will, findet sie hier:
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Maren Rahlf
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