WDR 2 Weihnachtswunder

Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt
Alle Jahre wieder: Als Bündnisorganisation von Aktion Deutschland Hilft sind auch wir beim diesjährigen WDR 2 Weihnachtswunder dabei. Zum dritten Mal in Folge sammeln wir gemeinsam Spenden für Menschen in Not.
Das diesjährige Motto: Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt! Von Help sind gleich zwei Projekte vertreten, die wir Ihnen hier gerne vorstellen.
Was ist das WDR 2 Weihnachtswunder?

Unsere Bündnisorganisation Aktion Deutschland Hilft veranstaltet gemeinsam mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) die Spendenaktion “Der Westen hilft”, um in der Weihnachtszeit Spenden für Menschen in Not zu sammeln. Dabei werden Spenden für verschiedene Hilfsprojekte der Bündnisaktionen von Aktion Deutschland Hilft gesammelt, unter anderem für zwei Projekte von Help – eins in Syrien, eins in Simbabwe.
Ein besonderes Highlight der Spendenaktion ist das WDR 2 Weihnachtswunder: Fünf Tage lang sendet der Radiosender WDR 2 ununterbrochen live aus einem gläsernen Studio, welches vom 14.12. bis 18.12.2024 in der nordrhein-westfälischen Stadt Paderborn aufgebaut wird. Gegen Spenden können die Hörerinnen und Hörer ihre Musikwünsche im Radio spielen lassen.
Im vergangenen Jahr kamen bei der Spendenaktion rund 11,3 Millionen Euro für Mütter in Not zusammen – mit Ihrer Unterstützung können wir das Ergebnis 2024 übertreffen!
Unsere Hilfsprojekte
Hilfe für unterernährte Kinder in Syrien

Im Norden Syriens betreibt Help in Zusammenarbeit mit einer lokalen Hilfsorganisation ein Gesundheitszentrum, um mangelernährte Kinder zu versorgen.
Die Spenden aus dem WDR Weihnachtswunder ermöglichen ein umfassendes Ernährungs- und Gesundheitsprogramm zur Vorbeugung und Behandlung von Unterernährung. Dazu gehört die Untersuchung von Kindern unter fünf Jahren, schwangeren und stillenden Frauen sowie jugendlichen Mädchen auf Unterernährung. Unterernährte Kinder erhalten nährstoffreiche und leicht verzehrbare Erdnusspaste, damit sie wieder zu Kräften kommen.
Beim schweren Erdbeben im Februar 2023 wurde ein großer Teil der Infrastruktur im Nordwesten Syriens zerstört. Zentren wie dieses sind oft die einzigen Gesundheitseinrichtungen für viele Menschen.
Zudem planen wir, landwirtschaftliche Projekte zu fördern, um dem Hunger nachhaltig entgegenzuwirken.

Wir sind erst vor Kurzem hierher geflüchtet. Meine kleine Amani war erst neun Monate alt, als wir hierherkamen. Sie war sehr schwach und ich hatte große Angst um sie. Ich habe versucht, sie zu füttern, aber sie wollte weder Nahrung noch Milch annehmen.
Hala Al-Yousef, Mutter der kleinen Amani
Die Geschichte der kleinen Amani
In der syrischen Stadt Al-Bab betreibt Help ein Gesundheitszentrum für unterernährte Kinder. Mütter wie Hala Al-Yousef können ihre Kinder hier auf Unterernährung untersuchen lassen. Im Video berichtet Hala, wie Help ihrer kleinen Tochter Amani geholfen hat.
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Kampf gegen den Hunger in Simbabwe

Die Menschen in Simbabwe leiden immer mehr unter den Folgen der Klimakatastrophe. Aktuell herrscht dort die schlimmste Dürre seit 40 Jahren! Viele Menschen in Simbabwe sind Selbstversorger – doch aus Mangel an Wasser verdorren die Ernten. 7,4 Millionen Menschen sind derzeit auf Hilfe angewiesen.
Gwanda ist einer der am stärksten von Dürre betroffenen Regionen im Süden des Landes. Die Landesregierung hat kürzlich den Ernährungsnotstand speziell für diesen Distrikt ausgerufen.
Hier unterstützt Help 900 Familien mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln. Pro Monat erhalten sie 20kg Maismehl, zwei Liter Speiseöl und fünf kg Bohnen für eine Dauer von sechs Monaten. Zudem werden die betroffenen Gemeinden durch den Neubau von Brunnen unterstützt.

Gressy Mpofu ist 72 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrem Bruder in Gwanda. Drei ihrer vier Kinder hat sie an HIV verloren. Ihr Haus wurde 2019 von Zyklon Idai schwer beschädigt, seitdem ist die Not besonders groß. Früher hat Gressy noch auf dem Markt arbeiten können, mittlerweile ist sie dazu körperlich nicht mehr in der Verfassung. Ihnen fehlt es an Wasser und Nahrung. Seit einer Woche hat Gressy nichts mehr gegessen. Sie bindet sich den Magen ab, um den Hunger nicht zu spüren.
“Es sieht so aus als wären wir krank, aber wir hungern, wir sind nicht krank”, so die 72-Jährige.
Dürre in Simbabwe
Unsere Landesdirektorin Barbra Mhlanga berichtet in diesem Video von der aktuellen Situation in Gwanda.
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