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Frauenförderung in Afghanistan
Frauenförderung in Afghanistan
Afghanistan

Mit Nadel und Faden - Eine Schneiderin aus Afghanistan

Als Susan noch ein Kind war, beschloss ihre Familie aus Afghanistan auszuwandern. Die Familie versuchte in mehreren Ländern Fuß zu fassen, aber es war überall schwierig Arbeit zu finden. Daher fassten die Eltern nach mehreren Jahren im Ausland den Entschluss, in ihre Heimat Herat in Afghanistan zurückzukehren. 

Frauenförderung in Afghanistan
Susan in ihrer Schneiderei

Susan war damals 14 Jahre alt. Vier Jahre später heiratete sie und wurde Mutter von zwei Töchtern und einem Sohn. Vor zwei Jahren hat Susan dann eine von Help finanzierte Ausbildung zur Schneiderin abgeschlossen. Gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen und dank der Unterstützung von Help konnte Susan die Schneiderei „Banoo Tailoring Workshop for Ladies“ gründen. 

„Als junge Frau, die 14 Jahre lang außerhalb Afghanistans gelebt hat, kam mir die Rückkehr in meine konservative Gemeinde und die Suche nach einem anständigen Job wie eine unüberwindbare Hürde vor. Doch dank der von Help geförderten Ausbildung in Schneiderei und Modedesign konnte ich inzwischen meinen eigenen Betrieb eröffnen und bilde nun 25 junge Frauen aus.“

Alle Auszubildenden von Susan sind sehr zufrieden mit ihrem Beruf. Manche wollen nach ihrer Ausbildung weiter bei ihr arbeiten, andere möchten sich selbstständig machen. 

In Zukunft will Susan ihr Geschäft erweitern und auch Kleider produzieren – sie interessiert sich sehr für Modedesign und entwirft gerne Kleider. Außerdem will sie möglichst viele Arbeitsplätze in ihrer Schneiderei schaffen, um die Frauen in Afghanistan weiter zu fördern.