Kinder freuen sich: Endlich Schule dank Help!

Bildung für Kinder durch Help

Durch Zugang zu Schulunterricht und Berufsausbildung in Projekten von Help erhalten Kinder und Jugendliche einen förderlichen Start in eine bessere Zukunft.

Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft und schafft Chancen auf Arbeit, Einkommen und ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Deshalb unterstützt Help – ganz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe – bedürftige Familien durch Zugang zu Schulbildung und Berufsausbildung. Wer lesen, schreiben, rechnen kann und einen Beruf erlernt, schafft den Sprung aus der Armut meist ganz alleine. Darauf setzen wir bei Help.

Mehr als 115 Mio. Kinder auf dieser Welt können nicht zur Schule gehen. Ihren Familien fehlt das Geld für Schuluniform und -gebühren, Schulbücher und -hefte. Oft ist noch nicht einmal genug zu essen da und so müssen Kinder arbeiten anstatt zu lernen. Help führt Bildungsprojekte in mehreren Projektländern durch, und schafft so eine solide Basis für nachhaltige Verbesserungen.

Erfolge von Help im Schulwesen und Bildungsbereich

In Afghanistan hat Help bisher 20.000 Kindern und Jugendlichen eine Schul- bzw. Berufsausbildung ermöglicht. In Syrien erhalten irakische Flüchtlingskinder einen finanziellen Zuschuss für den Lebens- unterhalt der Familien, wenn sie regelmäßig am Schulunterricht teilnehmen. In Simbabwe schaffen wir neue Einkommensmöglichkeiten für Eltern, die dadurch die Schulgebühren ihrer Kinder wieder zahlen können.

Zum Beispiel Tafi und Tererai in Simbabwe:

Schulkinder in Simbabwe

Die 13-jährige Tafi geht in die 7. Klasse des Gymnasiums, ihr 8 Jahre alter Cousin Tererai in die 3. Klasse der Grundschule. Um 4 Uhr morgens verlassen sie das Haus ihres Dorfes, um pünktlich um 7.30 h zum Schulunterricht in der Stadt zu erscheinen. Ohne Mittagessen machen sie sich nach der Schule auf den Rückweg – zu Fuß durch die Mittagshitze. Das Schulgeld wurde von 20 auf 200 US-Dollar pro Schüler und Semester angehoben

Hinzu kommen 83 US-Dollar für Schulmaterial. Wer keine Schuluniform hat, darf nicht zum Unterricht erscheinen. Tafis Mutter ist alleinerziehend und verdient 40 US-Dollar im Monat. Davon müssen Miete, Wasser, Strom und Essen bezahlt werden. Die drastisch gestiegenen Schulgebühren kann sie nicht mehr bezahlen. Tafi will Wissenschaftlerin werden, doch wie kann sie ihr Ziel erreichen?

Zum Beispiel Halima und Nasima aus Afghanistan:

Schule für Mädchen in Afghanistan

Die beiden 15 und 13 Jahre alten Schwestern sind vor drei Jahren aus dem Exil im Iran nach Afghanistan zurückgekehrt. "Meine Eltern durften im Iran nicht offiziell arbeiten, wir Kinder nicht zur Schule gehen. Eine iranische Privatschule für 320 Euro Schulgeld pro Jahr hat mein Vater durch gelegentliche Jobs zwei Jahre lang bezahlen können, aber als er keine Arbeit mehr hatte mussten wir die Schule verlassen", erzählt Halima. Nasima führt fort: "Wir sind froh, zurück in Afghanistan zu sein. Meine Eltern erhalten dank Help eine Berufsausbildung und wir können wieder zur Schule gehen. Help hat uns sogar das Schulmaterial und die Schuluniform geschenkt. Meine Mutter arbeitet bereits als Schneiderin. Ich will Lehrerin werden. Bildung wird mir helfen, mein Ziel zu erreichen."

Zum Beispiel Mohammed in Syrien:

Schüler in Damaskus in Syrien

In den Vororten von Damaskus in Syrien leben rund 1 Mio. irakische Flüchtlinge in einfachsten Übergangsbehausungen ohne Strom und Wasser. Die syrischen Schulen sind überfüllt, für irakische Flüchtlingskinder ist kaum noch Platz. Ohnehin können sich ihre Eltern ohne Arbeit und mit schwindenden Ersparnissen Schuluniform und Schulbücher nicht leisten. Als der letzte Notgroschen verbraucht ist, muss auch Mohammed, 9 Jahre alt, versuchen, als Helfer auf dem Bau zu arbeiten, damit sich die 7-köpfige Familie wenigstens eine Mahlzeit am Tag leisten kann. Jungs arbeiten auf dem Bau oder im Bazar, Mädchen landen nicht selten in der Prostitution