Bonn, 09. Juli 2010
Auch ein halbes Jahr nach dem Erdbeben in der Nähe von Port-au-Prince, Haiti überwiegen die Probleme allenthalben. Nach wie vor leben noch zig tausend Menschen unter denselben Bedingungen wie direkt nach dem Beben. „Zur Zeit können wir nur reaktiv handeln und versuchen, so viele Familien wie möglich zu unterstützen“, berichtet Thomas Rottland, Help-Koordinator für Haiti nach seiner Rückkehr aus dem Land bei der Bundespressekonferenz. „Die logistischen Probleme überwiegen in diesen Tagen: Für jede Einfuhr brauchen wir Wochen, Landrechtsprobleme sind hier an der Tagesordnung – ohne ein funktionierendes Katasteramt. Das hemmt die Hilfsmaßnahmen ungemein.“
Bonn, 15. Juni 2010
Aus Anlass des Weltflüchtlingstages ruft Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. zur Solidarität mit den Flüchtlingen in der Krisenregion Darfur auf. Seit nunmehr neun Jahren gibt es einen gemeinsamen, internationalen „Welttag der Migranten und Flüchtlinge“. „Angesicht der medialen Nachrichtenflut über neu aufkeimende Konfliktherde und Naturkatastrophen geraten lang andauernde Krisen oftmals in Vergessenheit.
Bonn, 1. Juni 2010
Mit dem diesjährigen Weltumwelttag am 5. Juni soll die Menschheit für die Wichtigkeit des weltweiten Reichtums der Arten und Ökosysteme sensibilisiert werden. Alle Augen sind da auf Ruanda gerichtet – dem internationalen Gastgeberland. Der ökologische Reichtum, verbunden mit neu entwickelter Umweltpolitik sind in ihrer Kombination Gründe dafür, warum Ruanda ausgesucht wurde. „16 Jahre nach dem Völkermord sorgt das Land nunmehr nicht nur umweltpolitisch für positive Schlagzeilen“, so Karin Settele, Geschäftsführerin von Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. „Ruanda ist heute ein sicheres und stabiles Land. Die wegweisende Umweltpolitik als integrative und friedenssichernde Maßnahme ist eines der Zeichen dafür.“
Köln/Bonn, 5. Mai 2010
Köln/Bonn: TÜV Rheinland hat der Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe eine Spende über 30.000 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti übergeben. Die Summe kam durch einen spontanen Aufruf an die Mitarbeiter von TÜV Rheinland für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti zusammen. Dabei wurde jeder Euro, den Mitarbeiter spendeten, auf Entscheidung des Vorstands vom Unternehmen verdoppelt. Mit dem Geld wird ein Projekt gefördert, das Wiederaufbau und Ausbildung in Haiti nach dem großen Erdbeben vom Januar 2010 miteinander verbindet.
Bonn, 22. April 2010
In diesem Jahr geht Help – Hilfe zur Selbsthilfe bereits zum 5. Mal als Charity-Partner des RheinEnergie-Marathon–Bonn an den Start. „Da in wenigen Wochen die Fußball-WM in Südafrika beginnt, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um auf die Lage im benachbarten Simbabwe aufmerksam zu machen und Spenden für unsere Projekte dort zu sammeln“, so die Help-Geschäftsführerin Karin Settele, die selbst den Halbmarathon absolvieren wird.
Bonn, 06. April 2010
„Dem Frieden eine Chance“ ist das Motto der Schulpartnerschaft zwischen Bad Oeynhausen in Deutschland und der Stadt Ruli in Ruanda. Seit nunmehr 15 Jahren begleitet Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. dieses Engagement für eine friedliche Zukunft.
Bonn, 19. März 2010
Der Weltwassertag am 22. März trägt das Motto: Wasser für ene gesunde Welt. Help – Hilfe zur Selbsthilfe sichert seit Jahren den Zugang zu sauberem Trinkwasser und leistet Gesundheitsaufklärung durch Hygienetrainings. „Die Wasserversorgung ist ein essentielles Problem in Krisengebieten. Die Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, können ihr Vieh nicht tränken oder ihr Land bewässern.“, so Karin Settele, Geschäftsführerin von Help. „Bei der Konzipierung von Wasserprojekten ist es unabdingbar, den regionalen oder krisenbedingten Wassermangel als globales Problem zu betrachten. Beim Wassermangel werden die Folgen des Klimawandels besonders drastisch spürbar.“, so Settele weiter. Deshalb spiele Wasser eine wichtige Rolle in vielen Help-Projekten.
Bonn, 04. März 2010
Zum Weltfrauentag am 8. März ruft die Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe zu mehr Solidarität mit den Frauen in der Welt auf. „Gerade in den Entwicklungsländern sind es die Frauen, die die größte Last bei der Entwicklung ihrer Gemeinwesen tragen. Gleichzeitig werden weltweit Frauen weiterhin massiv in ihrer persönlichen Entwicklung behindert. Ob es eine kulturell bedingte Behinderung von Ausbildungschancen ist, die Ernährungssicherung bei Schwangerschaften und in der Stillzeit oder aber auch die besondere Sicherheitsproblematik von Frauen in Flüchtlingslagern, dies sind einige wenige Beispiele für die besonderen Probleme, mit denen Frauen überall auf der Welt zu kämpfen haben.“, so Karin Settele, Geschäftsführerin von Help.
Bonn/Port au Prince, 18. Januar 2010
Port-au-Prince: Die beiden deutschen Nothelfer von Help – Hilfe zur Selbsthilfe Janina Niemietz und Gregor Werth berichten von dramatischen Situationen in den Krankenhäusern der Hauptstadt Haitis. Immer mehr Verletzte warten vor den Toren der Krankenstationen und Hospitäler. Nur zu oft werden Extremitäten amputiert, weil offene Brüche sich bereits entzündet haben und die Medikamente zur Notversorgung fehlen
Bonn/Port au Prince, 16. Januar 2010
Bonn/Port-au Prince: Die beiden deutschen Nothelfer von Help – Hilfe zur Selbsthilfe sind in der Nacht von Freitag auf Samstag MEZ in Port-au-Prince eingetroffen. Janina Niemietz und Gregor Werth sind ohne größere Probleme über die Dominikanische Republik auf dem Landweg eingereist. Sie berichten von erschreckenden Zuständen in der Stadt. Help hat aus Deutschland eine große Lieferung an Medikamenten und medizinischem Material auf den Weg gebracht. Gleichzeitig wurde der Help-Nothilfefonds auf 100.000 € erhöht.
Bonn/Port au Prince, 13. Januar 2010
Help – Hilfe zur Selbsthilfe hat heute 10.000 Euro aus seinem Nothilfefonds für die Opfer des schweren Erdbebens auf Haiti zur Verfügung gestellt. Morgen werden zwei Soforthelfer über die Dominikanische Republik nach Haiti einreisen, um die Opfer medizinisch zu versorgen. Notfallmedizin zur Versorgung von rund 10.000 Verletzten wird aus Deutschland folgen. Für die Überlebenden werden zusätzlich sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte benötigt.