Montenegro – Hilfe für Flüchtlinge und sozial Benachteiligte

Help in Montenegro

Die Hilfsprojekte von Help - Hilfe zur Selbsthilfe in Montenegro haben das Ziel Bedingungen und Strukturen herzustellen, die Flüchtlinge und Vertriebenen sowie sozial benachteiligten Einheimischen eine Eingliederung in die montenegrinische Gesellschaft erlauben.

Dies wird erstens erreicht durch Projekte, die den Menschen direkt zu Gute kommen. Zweitens führt Help Maßnahmen durch, die die betroffenen Gemeinden bei der Eingliederung von Flüchtlingen und Vertriebenen fördern und unterstützen. Ein wichtiges Kriterium für die erfolgreiche Arbeit von Help in Montenegro ist dabei die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, staatlichen Stellen, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sowie anderen internationalen Institutionen.

Hilfe für das Flüchtlingslager Konik in Podgorica

Help unterstützt derzeit in einem Großprojekt Flüchtlinge aus dem Kosovo in den Flüchtlingslagern Konik I und II, am Rande der montenegrinischen Hauptstadt Podgorcia. Help unterstützt die Flüchtlinge dabei ihre Lebenssituation zu verbessern. Die Flüchtlinge werden bei Behördengängen und der Sicherstellung ihres rechtlichen Status unterstützt. Kinder erhalten Hilfe beim Zugang zum Bildungssystem, die Beschäftigungssituation der Erwachsenen wird verbessert. Zudem macht sich Help in der Gesundheitsvorsorge stark.

Projekte in Montenegro seit 1999

Winterhilfe im Jahr 2001
Bei Verteilungen im Rahmen der Winterhilfe wird Brennholz verteilt (2001).

Help arbeitet seit 1999 in Montenegro. 1999 war ein überaus schwieriges Jahr für humanitäre Organisationen dort. Die Anzahl wie auch die Zusammensetzung der Hilfsbedürftigen veränderte sich während des Kosovokrieges dramatisch. Im Mai des Jahres kamen bis zu 84.000 Kosovo-Albaner ins Land und nach deren plötzlicher Rückkehr im Juli strömten die während des Konflikts im Kosovo verbliebenen Serben, Montenegriner und Roma nach Montenegro.

In Montenegro selbst war die sozio-ökonomische wie auch die wirtschaftliche Situation brisant. Zur Bewältigung der immensen Krise, die die Entwicklung im Kosovo hervorgerufen hatte, flossen auch umfangreiche Hilfsmittel nach Montenegro. Dies erlaubte es den Hilfsorganisationen, ihre Hilfe auch auf die völlig mittellosen Montenegriner auszudehnen: Sozialhilfeempfänger, Personen in sozialen Institutionen und andere, die sich nicht mehr selbst helfen konnten.