Ebola in Westafrika: Help baut auf Präventionsmaßnahmen in Mali

Das westafrikanische Land Mali grenzt an Guinea, das zusammen mit Sierra Leona und Liberia am stärksten vom Ausbruch der Ebola betroffen ist.

Help - Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt Mali mit Ebola-Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Ebola. Help wird mit einer Kampagne die malische Bevölkerung über die Krankheit Ebola aufklären und Gesundheitsstationen und Krankenhäuser mit medizinischem Material und Geräten ausstatten. Zudem wird Help auch die medizinischen Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen sowie das Personal der Gesundheitsbehörden zu Ebola schulen.

Anfang Februar hat der deutsche Botschafter - Günter Overfeld - den Gesundheitsbehörden einen von Help geförderten Rettungswagen übergeben.

Der deutsche Botschafter Günter Overfeld
Bei der Übergabe des Wagens an die Gesundheitsbehörden

Öffentlichkeit in Mali wird über Ebola informiert

Schutzanzug gegen Ebola, medizinischer Arbeiter eines Krankenhauses in Liberia
Help und seine Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft sind im Einsatz gegen Ebola (Foto: action medeor).

Mit einer Informationskampagne in den öffentlichen Radiosendern und TV-Stationen klärt Help die malische Bevölkerung über Ebola auf und gibt wichtige Hinweise zum Umgang mit Erkrankten. Daneben werden Informationsmaterialien gedruckt, die an Gesundheitsbehörden auf lokaler Ebene verteilt werden. Help wird in Kooperation mit dem malischen Gesundheitsministerium für die Bevölkerung auch eine kostenlose Hotline einrichten.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Wissensvermittlung in der Grenzregion zum Nachbarland Guinea. Dort werden Ärtze und das Pflegepersonal in Gesundheitszentren besonders intensiv geschult und die lokale Bevölkerung in Dörfern und Städten für die Ebola-Risiken sensibilisiert. Weiterhin führt Help Kurse für das Grenzpersonal durch.

Ausstattung von malischen Gesundheitseinrichtungen

Help versorgt Gesundheitseinrichtungen in der Region Koulikoro, an der Grenze zu Guinea, mit Desinfektionsmaterialien, Medikamenten und medizinischen Geräten zur Erkennung von Ebola. Help baut in dem Bezirk auch eine Isolierstation auf, in der an Ebola Erkrankte behandelt werden können. Auch ein Rettungswagen für den Transport von Ebolapatienten wird bereitgestellt.

Stärkung der medizinischen Fachkompetenz im Bereich hämorrhagisches Fieber

Help führt Trainings für das medizinische Personal von Gesundheitszentren und die Mitarbeiter von Gesundheitsbehörden durch und stärkt das Wissen über die Diagnose und Behandlung von Ebola.

Help ist mit seinen Bündnispartnern von Aktion Deutschland Hilft im Einsatz. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind in mehreren westafrikanischen Staaten tätig und führen Vorbeugemaßnahmen sowie direkte Hilfe für an Ebola Erkrankte durch.

Für den Ausbau seiner Hilfe ist Help dringend auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie den Kampf gegen Ebola mit Ihrer Spende.

Hier können Sie sicher online spenden.

Oder per Überweisung an:

Help – Hilfe zur Selbsthilfe

Stichwort: Ebola

Spendenkonto 2 4000 3000, Commerzbank Bonn, BLZ 370 800 40

BIC: DRES DE FF 370 IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00

Help ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft

 

Das Projekt in Mali wird finanziert durch das Auswärtige Amt.