30 Jahre Help, 30 Jahre humanitäre Hilfe: Bild der Woche
2011 wurde Help - Hilfe zur Selbsthilfe 30 Jahre alt. Ein Rückblick in Bildern auf vergangene Projekte und Einsätze in der Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit.
Gegenwart, 2011.
Help organisiert u.a. die Müllabfuhr für Flüchtlinge aus dem Darfur/Sudan im Camp Am Nabak (Tschad 2011).
Erdbeben an Weihnachten.
Nach dem Erdbeben in der Stadt Bam. Help leistet Nothilfe und war im Wiederaufbau der historischen Stadt, die für ihre Zitadelle bekannt ist, tätig (Iran 2003).
Mit vereinten Kräften.
Als Vorsorge gegen zukünftige Überschwemungen baute Help in Bangladesch 10 Flutschutz-Areale. Ein Areal bietet Zuflucht für min. 1.500 Menschen und Platz für Vieh sowie bewegliche Güter (Foto 2008).
Hilfsgüterverteilung.
Hilfsgüter werden an die Erdbebenopfer in Gujarat verteilt. Auf den Taschen kann man das ursprüngliche Help-Logo erkennen (Indien 2001).
Außenansicht.
Der Einsatz im Irak erforderte eine stetige Beobachtung der Situation. Hier sieht man die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen am Help-Büro (2004).
Kriegszerstörungen.
Help ist auch in Europa aktiv, seit den 1990er Jahren hat Help verschiedenste Projekte in Südosteuropa. Hier sieht man Kriegszerstörungen im Stadtteil Dobrinja von Sarajevo (Bosnien-Herzegowina 1996).
Ein starkes Team.
Gruppenfoto des Teams von Minenräumern unter Leitung von Oberstleutnant a.D. Peter Willers (Tschad 2002).
Dialog mit der Bevölkerung.
Erdbeben 2001 in der indischen Provinz Gujarat. Hier erfasst Help-Mitarbeiterin Heide Feldmann mit den Betroffenen, welche Güter dringend benötigt werden.
Verwirklichungschancen.
In Projektländern wird immer wieder deutlich, dass der Zugang zu Bildung nicht selbstverständlich ist. Neben dem Wiederaufbau richtete Help auch Bildungsprojekte für Erdbebenopfer in Kaschmir ein (Pakistan 2005).
30 Jahre Help - 30 Jahre Einsatz für Afghanistan.
Menschenleere und Stille, nur der Wind ist zu hören. Beindruckende Hügellandschaft in Afghanistan mit grasendem Kamel bei Bala Mughab (2003).
Krieg und Hunger in Somalia.
Somalia 1992: Bürgerkrieg und Dürre lösen eine humanitäre Katastrophe aus. Der spätere Help-Geschäftsführer Wolfgang Nierwetberg ist im Einsatz bei der Verteilung von Nahrungsmitteln an die Opfer des Bürgerkrieges.
Lokaler Einsatz.
Den ersten und bisher einzigen Einsatz in Deutschland hatte Help bei der Elbeflut 2002. Help organisierte mit dem bosnischen Zivilschutz eine Solidaritätsaktion für die Flutopfer im sächsisch-anhaltischen Prettin.
Nach dem Krieg.
Bosnien-Herzegowina 1996. Minenräumung in Sarajevo. Help hat über zehn Jahre in der humanitären Minenräumung gearbeitet.
Medizinische Hilfe.
Unmittelbar nach dem Erdbeben 2010 hatte Help ein Ärzteteam nach Haiti entsendet, dass in Port-au-Prince Notoperationen durchführte.
Gemeinsam sind wir stark.
Der Einbezug der lokalen Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise von Help. Bei der Planung von Flut-Schutzarealen wurde das traditionelle Wissen der Betroffenen berücksichtigt (Foto Bangladesch 2008).
Es war einmal….Bonn 2001.
Ein Teil des Help-Teams vor 10 Jahren: Vier davon arbeiten noch heute in der Bonner Zentrale – heißt: nicht nur bei Hilfsprojekten plant Help nachhaltig und langfristig, sondern auch bei der eigenen Belegschaft.
Hilfe für obdachlose Tsunamiopfer.
Beim Wiederaufbau nach dem Tsunami baute Help Häuser in Indonesien. Help half zudem Tsunami-Opfern in Sri-Lanka und Indien (Indonesien 2005).
Hilfe aus der Luft.
Nachdem Erdbeben in Kaschmir wurde Baumaterial für die Erdbebenopfer mit Hubschraubern in entlegene Bergdörfer geflogen (Pakistan 2005).
Hilfe zur Selbsthilfe.
Der Norden Bangladeschs wurde 2007 von einer gewaltigen Überschwemmung heimgesucht. Für künftige Fluten baute Help mit seinem Partner NETZ und der lokalen Bevölkerung Flutschutz-Areale (Foto aus 2008).
Mit äußerster Vorsicht.
Höchstkonzentration bei der Minenfreilegung. Die Minenexpertin Vera Bohle bei der Arbeit in Afghanistan 2002.
Fern der Heimat.
Afghanische Flüchtlinge: Vorstandsvorsitzender Rudolf Bindig in einem Flüchtlingslager für Afghanen in Pakistan, Ende der 1980er. Help ist seit seiner Gründung in der Unterstützung von Flüchtlingen aktiv.
Ruanda 1994.
Nach dem Völkermord in Ruanda, der mindestens 800.000 Menschen das Leben kostete, organisiert Help vor allem medizinische Hilfsprojekte. Help ist in Ruanda bis heute mit einem Schulprojekt aktiv.
Geburtstagsballon.
2006 feierte Help sein 25jähriges Bestehen. Die Heißluftballonaktion stand im Mittelpunkt des Jubiläums auf dem Bonner Marktplatz. Beeindruckend sieht er schon aus, oder?
Engagierte ehrenamtliche Helfer und Helferinnen.
Sei es durch Spendenaktionen oder persönliches Engagement: Der Chirurg Prof. Dr. Echtermeyer beispielsweise ist Kuratoriumsmitglied von Help und ehrenamtlicher Helfer bei medizinischen Notfall-Einsätzen.
Humanitäre Hilfe.
Seit 2003 leistet Help humanitäre Hilfe für Kriegsopfer im Irak und Syrien. Hier werden irakische Krankenhäuser mit frischen Lebensmitteln versorgt (2003).
Weltweite Gefahr.
Jährlich sterben ca. 20.000 Menschen durch Minen. Bei der mechanischen Minenräumung kommt der Minenwolf zu Einsatz wie hier in Bosnien-Herzegowina (1998). Help hat langjährig in der Minenräumung gearbeitet.
