Am 10. November 2009 feierte Help das 10-jährige Jubiläum seiner Arbeit in Serbien mit einem Festakt in der serbischen Handelskammer zu Belgrad. An diesem Jubiläum nahmen neben dem deutschen Botschafter, dem Schweizer Botschafter und dem Niederländischen Botschafter in Serbien, dem Präsidenten der serbischen Handelskammer und einem Vertreter der Europäischen Union zahlreiche Persönlichkeiten der serbischen Gesellschaft teil. Auch Help-Geschäftsführerin Karin Settele reiste zu dem Festakt an.
Einige Bilder von der Feier sehen Sie hier:
An der Veranstaltung am 10. November in der serbischen Handelskammer zu Belgrad nahmen fast 100 Gäste teil.
Auf dem Podium saßen (von li. nach re.): Adriano Martins, Stv. Botschafter der Eurpäischen Union; Wolfram Maas, Deutscher Botschafter; Timo Stegelmann, Koordinator Südosteuropa Help; Milos Bulgarin, Präsident der serb. Handelskammer; Stanislava Kulidzan, Moderatorin von Help
Wolfram Maas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belgrad, hielt eines der Grußworte. Die Bundesregierung beteiligt sich intensiv am Wiederaufbau in Südosteuropa nach den Kriegen der letzten 15 Jahre.
Help-Regionalkoordinator Timo Stegelmann (li.), hier im Gespräch mit dem Bürgermeister einer serbischen Gemeinde, ist die treibende Kraft hinter der Erfolgsgeschichte von Help in Serbien.
Auch der Botschafter der Niederlande in Serbien, Ron van Dartel, bedankte sich bei Help für die gute Zusammenarbeit. Die Regierung der Niederlande unterstützt die Help-Projekte in Serbien finanziell.
Bei dem Festakt unterzeichnete Help-Geschäftsführerin die Kooperationsverträge mit serbischen Gemeinden für die Projekte im Bereich einkommenschaffende Maßnahmen im Jahr 2010. Die Gemeinden müssen einen Eigenanteil leisten.
Seit 1999 führte Help in Serbien über 50 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 18 Mio. Euro durch. Es wurde Wohnraum für 230 Familien geschaffen. Besonders stolz ist Help darauf, dass 3.169 Klein- betriebe, von der Friseurin über den Automechaniker bis zum Landwirt beim Start in die Selbstständigkeit unterstützt werden konnten. Nach der letzten Erhebung von Help bei 2.183 Betrieben generieren diese einen Umsatz von 9,7 Mio. Euro im Jahr und sind so maßgeblich am Aufbau des Landes und an der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen beteiligt. „Gerade dieses Konzept zum Aufbau von Kleinbetrieben, die sich nach kurzer Zeit selbst tragen können, Familien ernähren und Arbeitsplätze schaffen, sind das beste Beispiel für unser Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Help-Geschäftsführerin Karin Settele in Belgrad.
Die Projekte in Serbien werden gefördert von der deutschen Bundesregierung (Stabilitätspakt für Südosteuropa), der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweizer Regierung, der Niederländischen Regierung und der Europäischen Delegation in Serbien.
Weitere Informationen über die Arbeit von HELP in Serbien finden Sie auf Englisch und Serbisch unter www.help-serbia.org.rs